Blitzgeräte und Zubehör für das Nikon System
Schon seit einigen Jahren verwende ich externe Blitzgeräte von Nikon. Wer einmal mit einem aufsteckblitz fotografiert hat und die Ergebnisse gesehen hat, möchte ein Blitzgerät nicht mehr missen.
Es gibt inzwischen verschiedene Blitzgeräte für den kleinen Geldbeutel als auch für den anspruchsvollen Profifotografen. Da ich bisher keine Fremdhersteller-Blitze auf meiner Kamera hatte, lasse ich diese bewusst außen vor, da ich damit keinerlei Erfahrungen habe und bisher nur schlechtes davon hörte.
Ich habe mich damals für einen Nikon SB-800 entschieden. Dieser hat unter anderem einen schwenkbaren Kopf, mit dem man den Blitz in die Richtung abfeuern kann, wie man es möchte.
Wegen dem Umstieg auf Vollformat habe ich später dann den Nikon SB-900 erworben.
Dieser etwas größere Blitz bietet eine etwas bessere Leistung und ist schneller. Aber der größere Vorteil liegt in meinen Augen bei der täglichen Benutzung am Batteriefach, dass deutlich einfacher zu öffnen ist und man somit schneller die Batterien wechseln kann.
Während man beim SB-800 beim Wechseln der Batterien in (4 Stück AA / Mignon Batterien) drei Batterien sehr leicht heraus bekam und die oberste immer ein wenig fest hing und Gefummel erforderte, wurde dieses Manko beim SB-900 behoben. Dazu kommen etliche Verbesserungen an der Bedienung des Blitzes, u.A. kann man mit dem Ein-Aus-Schalter nun auch gleich in den Slave-Modus wechseln, den Blitz also fernsteuern, während dafür beim SB-800 erst mal ins Menü gewechselt werden musste.
Sowohl der SB-800 als auch der SB-900 haben eine praktische Streuscheibe mit der man eine sehr gleichmäßige Lichtverteilung erzeugen kann. Ein zusätzlicher Reflektor sorgt dafür dass man den Blitz auslöst und eine Person fotografieren möchte alles sehr gleichmäßig ausgeleuchtet ist aber das durch den Reflektor reflektierte Licht die Person noch einmal etwas mehr betont als den Rest. Reflektor und Diffusor sind dabei für unterwegs sicher verstaut in einem über dem Blitz befindlichen Schacht. Mit einem Fingernagel holt man beide hervor.
Auch für Blitzgeräte gibt es sehr sinnvolles Zubehör, zum Beispiel einen Funk Fernauslöser oder ein Verlängerungskabel um den Blitz auch seitlich auf das zu fotografierende Objekt zu lenken oder mit der Beleuchtung zu spielen.
Aber auch um den Blitz bzw. die oft auftretende Schlagschatten abzumildern, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum Beispiel eine Haube zum einfachen Überstülpen über den Blitz (ab ca. 5-6€) über das Blitzgerät. Wer bereit ist, etwas mehr Geld auszugeben, kann auch zu einem etwas professionelleren Gerät greifen, zum Beispiel den LumiQuest. Dieser treut das Licht noch etwas gleichmäßiger und weicher.
Wer kein Geld ausgeben mag oder es erst mal nur testen will, kann ganz einfach das Licht auch weich bekommen, in dem man ein milchiges Stück Plastik oder ein Stück Papier oder Ähnliches vor den Blitz hält oder dort befestigt.
Bei den Nikon Blitzgeräten ist standardmäßig ein kleiner Standfuß mitgeliefert, mit dem man den Blitz gut positionieren und aufstellen kann. Um das Licht noch ein wenig besser steuern zu können, empfiehlt sich hier die Anschaffung eines einfachen Stativs. So kann man das Blitzgerät genau so ausrichten, das immer genau das beleuchtet wird, was man haben möchte.
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