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Arbeitsspeicher RAM aufrüsten

 

 Arbeitsspeicher (RAM) aufrüsten

 

Ein jeder Computer, und auch jedes Notebook, hat Arbeitsspeicher in mehr oder weniger großen Mengen. Während Computer zu Windows 98 Zeiten noch mit 32 MB (MegaByte) oder weniger auskamen, sind es heute mindestens  1GB (1024MB), die in einem aktuellen Gerät stecken. Und das ist dann nicht mal sonderlich viel. Mit aktuellem Windows, derzeit die Version „Windows 7“, sollten gut und gerne 2GB verbaut sein, damit man ordentlich damit arbeiten kann.
Doch auch 4GB oder gar 8GB RAM sind heute bezahlbar geworden und bringen die meisten Rechner deutlich auf Trab, wenn Rechner & Windows dies unterstützen.


Einführung

MB, GB,... Was bedeuten diese Zahlen eigentlich?  Letzten Endes sind es nur Abkürzungen. Jeder hat wohl schon einmal etwas beim Schlachter gekauft.
Zum Beispiel ein halbes Kilo Hack. Das Kilo sagt hier schon mehr, als vielen bewusst ist.
Sie steht nämlich für die Zahl 1000 und das Hack wird in Gramm berechnet. Also ein Kilo sind 1000 Gramm. 1000 Kilogramm hingegen sind eine Tonne, was wiederrum 1.000.000 Gramm wären, also eine Millionen, wofür Mega steht.

In der Computerwelt verhält es sich ähnlich. Während man früher noch in Byte (sozusagen das Gramm) gerechnet hat, sind wir heute bei Gigabyte angekommen, ein Gigabyte sind 1.000.000.000 Byte, also sozusagen 1.000 Tonnen oder  1.000.000 Kilo. Da in der Computertechnik das Binäre Zahlensystem verwendet wird, gibt es hier –ähnlich wie beim Schlachter- nicht immer ganz genau das, was man gerne hätte. So sind 1000byte technisch bedingt eigentlich immer 1024. Wer zum Beispiel 2 Gigabyte RAM kauft, bekommt genau genommen 2,048GB (bzw. 2048 MB).  Das nur zu den Zahlen.
Die Abkürzung RAM für Arbeitsspeicher steht übrigens für Random Access Memory.


Die RAM Generationen

Früher war es der SD-RAM, der inzwischen nur noch selten in sehr alten Computern anzutreffen ist.
Der Nachfolger ist der DDR-RAM (DDR steht hier für Double Data Rate), der Korrekt eigentlich DDR-SDRAM heißt. Es folgten DDR2 RAM und aktuell am Markt befindlich und in allen aktuellen Computern und Notebooks verwendet ist der DDR3 RAM. Doch es gibt diese Arbeitsspeicher in verschiedenen Geschwindigkeitsklassen, auf die man beim Kauf achten sollte.

Beim alten DDR RAM gibt es  zum Beispiel vier verschiedene Geschwindigkeitsklassen: PC-1600, PC-2100, PC-2700 und PC-3200.  Diese „PC“ Angabe sagt aus, wie schnell der RAM effektiv ist.   In aller Regel kann man ohne Probleme einen RAM mit höherer Taktrate verbauen, der dann halt nur mit der langsameren Geschwindigkeit des Computers arbeitet.  Andersrum gibt es dann Geschwindigkeitseinbußen.

Beim DDR2-Ram folgten dann weitere Erhöhungen der Taktfrequenz und damit auch weitere Bezeichnungen auf den Arbeitsspeichern:

DDR2-400 PC2-3200, DDR2-533 PC2-4200, DDR2-667 PC2-5300, DDR2-800 PC2-6400 und
DDR2-1066 PC2-8500.  Hier ist der DDR2-800 RAM mit PC-6400 am weitesten verbreitet. 


Beim aktuellen DDR3 RAM gibt es aktuell vier verschiedene Geschwindigkeitsklassen:
DDR3-800 PC3-6400, DDR3-1066 PC3-8500, DDR3-1333 PC3-10600 und DDR3-1600 PC3-12800.

In aller Regel kann man ohne Probleme einen RAM mit höherer Taktrate verbauen, der dann halt nur mit der langsameren Geschwindigkeit des Computers arbeitet.


RAMs tauschen oder Aufrüsten

Am einfachsten kann man ermitteln, welchen RAM man braucht, in dem man sich den bisher im Computer verbauten einmal genauer anschaut. Auf dem RAM-Bausteinen sind in der Regel Aufkleber angebracht, auf denen die Geschwindigkeitsklasse angegeben ist. Auch steht dort, wie groß der RAM ist.

Vor dem Kauf von sehr großen Arbeitsspeichern (über 4 GB) bitte prüfen, ob der Computer (bzw. das Mainboard) bzw. das Notebook den RAM auch verwenden können.
Windows z.B. sollte in der 64 Bit Version installiert sein / werden.

In Notebooks sind meist nur zwei Anschlüsse bzw. Steckplätze für RAMs vorhanden, weshalb man hier eher größere RAMs braucht, also lieber einen 2GB RAM kaufen.

Im übrigens sind die RAMs in Notebooks normaler Weise in einer kleineren Bauform vorhanden, die dann als S0-RAMs bzw. DIMM’s bezeichnet werden.

Arbeitsspeicher können ohne Treiber einfach ausgetauscht bzw. hochgerüstet werden.
Beim Austausch bzw. hochrüsten selbst bitte nicht mit den Fingern die goldenen Anschlusspins anfassen: RAMs mögen keine elektrostatischen Entladungen.

 



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flensi1

335

Aufgenommen:Mrz 4, 2011

Hallo :-)

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