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Was für Art von Computer soll man kaufen?

 

Früher war dies eine einfache Frage: Man kaufte einen Desktopcomputer und einen Monitor. Heute wird man vom Angebot an Computern, Notebooks bzw. Laptops, Netbooks und neuerdings auch Tablet-PCs regelrecht erschlagen. Im Folgenden werden die Vor - und Nachteile der einzelnen Systeme dargestellt.

Der Desktop-PC ist das, was man sich klassischerweise von einem Computer vorstellt: Eine Kiste steht unter dem Schreibtisch, der Monitor auf dem Schreibtisch, Maus und Tastatur liegen vor dem Monitor.
Diese Modelle bieten die meiste Vielfalt, denn man kann einzelne Bauteile - zur Not auch selbst - austauschen. Daher gibt es auch große Preisschwankungen: Beginnend bei wenigen hundert Euro gibt es nach oben kaum eine Grenze, für aktuelle Modelle muss man als Normalmensch aber nicht mehr als ca. 700€ bezahlen, auch die meisten halbprofessionellen Spieler sollten mit 2000€ gut bedient werden.

Einen Monitor muss man sich meistens extra kaufen, hierfür fallen nochmals 100 bis 200 € an. Maus und Tastatur sind öfters, aber nicht immer beim PC dabei.
Da man die Teile einfach tauschen kann, sind Reparaturen bei Desktop-Pcs am einfachsten.
Der Nachteil ist, dass sie nicht mobil sind, der Auf - und Abbau ist oft mit einem Entwirren von Kabelsalat verbunden.

Monitore

Notebooks sind fast auch wie PCs in allen Preisklassen zu finden, sie starten ab ca. 350€.
Die Displays sind hier schon im Gehäuse eingebaut, ein extra Monitor ist daher nicht notwendig. Die Diagonale ist standardmäßig 15,6", es gibt auch größere Modelle mit z.B. 18" oder kleinere mit etwa 13".
Notebooks können einfach zusammengeklappt werden, sie sind in Sekunden an einem anderen Ort betriebsbereit.
Ein Nachteil ist, dass man meistens nur die Festplatte und den Arbeitsspeicher wechseln kann, Reparaturen sind daher aufwändiger. Da ein durchschnittlicher Benutzer sowieso nichts selber repariert, spielt das eher eine kleinere Rolle. Ich persönlich empfehle daher meist Notebooks, ein Desktop-PC hat nur dann Vorteile, wenn er nicht bewegt werden soll.

Notebooks

Seit Anfang 2008 sind Netbooks auch hier immer beliebter geworden. Ein Netbook kann man sich als kleines, abgespecktes Notebook vorstellen. Das gilt zum einen bei der Größe, denn die Bildschrimdiagonale misst meist 10", zum anderen auch bei der Leistung: Es sind verbrauchsarme, dafür aber auch weniger leistungsfähige Bauteile eingebaut. An moderne Spiele mit 3D braucht man mit einem Netbook kaum zu denken.
Ausgelegt sind sie hauptsächlich zum bequemen Surfen im Internet auf der Couch daheim oder als kleines Notebook für Schule und Uni.
Auch im Urlaub kann man etwa damit die Fotos von der Digitalkamera übertragen oder E-Mails verschicken. Dank der geringen Abmessungen passen sie in jeden Rucksack.
Die technische Ausstattung ist bei den Netbooks einer Generation weitgehend gleich, ebenso der Preis: Fast alle bewegen sich zwischen 300 und 500 €.
Als alleiniger PC sind Netbooks wegen der geringen Leistung eher nicht geeignet, als Zweitgerät zum Mitnehmen dafür um so besser.

Netbooks

Tablet-Pcs sind Geräte, bei denen der Bildschirm berührungsempfindlich ist, sie haben also einen Touch-Screen. Auf Maus und Tastatur kann daher verzichtet werden.
Convertibles sind Notebooks oder Netbooks, bei denen ein umklappbarer Touchscreen sowie Touchpad und Tastatur verbaut sind.
Herkömmliche Tablet PCs sind eher teuer, für Privatanwender sind sie kaum geeignet.
Convertibles als Netbook sind recht beliebt, Geräte wie das Tablet von Apple sind gerade im kommen. Kritiker sehen sie allerdings eher als Spielerei, da zum Arbeiten Maus und Tastatur praktischer sind.
Außerdem gibt es Geräte, bei denen alle Bauteile im Gehäuse vom Monitor verbaut sind, man nennt sie All-In-One-Geräte. Sie können mit Maus und Tastatur oder per Touchscreen gesteuert werden.

Convertible NotebookTablet, Surftablet, Convertibl

Fazit:
Wenn der Computer immer an der gleichen Stelle stehen soll, ist ein normaler Desktop-PC am günstigsten.
Will man hin und wieder den Standort wechseln, empfiehlt sich ein Notebook.
Ein Netbook ist für unterwegs gedacht und soll einen PC oder Notebook nicht ersetzen, aber ergänzen.
All-In-One-Geräte stellt man an einen Platz, man kann sie aber leichter Transportieren als einen PC, dafür aber schlechter reparieren.
Kleine Tablets oder "Pads" sind eher ein Spielzeug für "techniksüchtige".


Mitgliedsdetails

echelon.iv

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Aufgenommen:Apr 28, 2010

Ratgeber von echelon.iv

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