Energiesparen beim Waschen mit Solarwasser
Hier wird beschrieben, wie eine Waschmaschine mit Warmwasseranschluss zusammen mit einer Solaranlage Energie sparen kann.
Eine herkömmliche Waschmaschine hat jedoch nur einen Anschluss für Kaltwasser. Die Waschmaschine erhitzt das Wasser dann mit einer elektrischen Heizung auf die gewünschte Waschtemperatur.
Zumindest bei einigermaßen gutem Wetter stünde im Warmwasserspeicher schon genug Warmwasser bereit, welches ohne Emissionen und auch ohne Radioaktive Abfälle erhitzt wurde.
Dass es dann nicht viel Sinn macht kaltes Wasser elektrisch zu erhitzen, ist leicht nachvollziehbar.
Um also zum Waschen das Warmwasser der Solaranlage zu nutzen, muss eine Waschmaschine verwendet werden, die zusätzlich einen Anschluss für Warmwasser hat. Ältere Maschinen könnten mit einem Vorschaltgerät, das die Temperatur überwacht und regelt, ausgestattet werden. Dieses Gerät kostet aber relativ viel Geld und würde sich nur lohnen, wenn die Maschine garantiert noch einige Jahre Läuft.
Eine Maschine mit zwei Anschlüssen hat die Funktion des Vorschaltgerätes bereits integriert. Die Temperatur des Warmwassers im Warmwasserspeicher ist also egal, wenn es zu warm ist, wird es mit Kaltwasser gemischt. Ist das Wasser zu kalt (etwa wenn schlechtes Wetter ist), kann die Waschmaschine es trotzdem erhitzen. Das passiert aber nur, wenn es wirklich nötig ist. Selbst im Winter sind bei gutem Wetter mit Solarenergie Wassertemperaturen von 30 bis 40 Grad zu erreichen, bei Geothermie ist das Wetter bzw. die Jahreszeit egal.
Den Betrieb einer Waschanlage mit Warmwasseranschluss zusammen mit einer herkömmlichen Heizung ist generell möglich, das erhitzen des Wassers mit Gas/Öl ist bei einer Effizienten Heizung zumindest etwas günstiger als mit Strom. Das Sparpotential ist aber insgesamt deutlich geringer als bei der Kombination mit einer Solaranlage.
Passende Maschinen mit Anschlüssen für Warm- und Kaltwasser gibt es mittlerweile von vielen Herstellern.
Wenn die aktuelle Waschmaschine noch funktioniert, lohnt sich ein Neukauf eher nicht, schließlich kostet die neue Maschine viel Geld und die Herstellung ist auch nicht gerade gut für die Umwelt. Wenn dagegen ein Ersatz für ein defektes Gerät gebraucht wird, lohnt es sich, auf die getrennten Anschlüsse zu achten.
Der Standort der Waschmaschine möglichst nahe beim Warmwasserspeicher der Solaranlage sein, denn beim fließen durch lange Leitungen kühlt das Wasser etwas ab.
Gorenje WA 75185
Die WA 75185 von Gorenje hat laut Werbung einen Verbrauch von 10 % weniger als der Grenzwert zur Energieeffizienzklasse A. Sie kann mit 7 kg Wäsche befüllt werden, eine Beleuchtung vereinfacht das ein - und ausladen nicht nur in dunklen Heizungskellern. Diverse Programme für verschiedene Textilien und ein Schnellprogramm erleichtern das Waschen.
Miele W1747 WPS
Die Miele W 1747 WPS EcoLine fasst 6 kg Wäsche. Sie verbraucht ebenfalls 10% weniger als zur Effizienzklasse A nötig gewesen wäre. Die Bedienung ist einfach per Drehschalter und Display.
Auf Wunsch ist diese Maschine mit 10 Jahren Garantie erhältlich.
Bosch WAQ 28410
Die Bosch WAQ 28410 braucht sogar 20% weniger Strom als für die Klasse A erforderlich ist. Das Fassungsvermögen liegt ebenfalls bei 7 kg, Spezialprogramme auch für besonders empfindliche Wäsche wie Dessous oder Sportkleidung beugen beschädigten Wäschestücken vor.
Ein Preisvergleich lohnt sich auch bei Großgeräten. Die Beispiele oben sind als Produktbeispiele, nicht aber als Preisempfehlung zu sehen.
Anschlüsse hinten an der Maschine
Kalt - und Warmwasseranschluss
Abwasser und Strom
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