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Empfehlenswerte Fernsehserien aus Amerika - hier ist für jeden was dabei
Ich bin grosser Fan amerikanischer Fernsehserien. Nachdem ich vor einigen Jahren mit dieser Leidenschaft tendenziell eher alleine dastand, schauen mittlerweile die meisten in meinem Freundes- und Bekanntenkreis regelmaessig die eine oder andere Serie. Dementsprechend kommt es inzwischen öfter vor, dass ich gefragt werde, was ich denn für eine Fernsehserie empfehlen könne.
Was darf es denn sein: Komödie, Science Fiction oder Krimi?
Die Frage nach dem Genre halte ich für gar nicht so wichtig. Das widerspricht eventuell erst einmal dem eigenen Vorgehen, wenn man sich nach einer neuen Serien umschaut. Und klar, völlig vernachlässigen kann man das Genre auch wieder nicht. Macht man sich aber einmal von der Fixierung auf das Genre frei, so fällt auf, dass bei unterhaltsamen, kurzweiligen und spannenden Serien immer das gleiche im Mittelpunkt steht: Die Charaktere und deren zwischenmenschliche Interaktion. Gerade weil eine Serie sehr viel mehr Platz zum Erzählen bietet als ein 2 stündiger Film kann man den Charakteren näherkommen. Es bietet sich der Vergleich zwischen einer Novelle und einem Roman an: Letzterer lässt einfach mehr Raum für die Charakterentwicklung.
Sieht man die Personen mit ihren Rollen an zentraler Stelle, so verschwindet die Bedeutung, ob es sich nun um einen Krimi oder eine Krankenhausserie handelt, letztlich in den Hintergrund. Es gibt natürlich Grenzen: Kann ich keine Gewalt im Fernsehen sehen, so ist eine Serie, die sich inhaltlich mit einem Krieg auseinandersetzt sicherlich nicht die richtige Wahl. Dennoch, ich empfehle prinzipiell Offenheit und Flexibilität. So manches Male wird man überrascht - und zwar positiv!
Die Frage nach dem Genre halte ich für gar nicht so wichtig. Das widerspricht eventuell erst einmal dem eigenen Vorgehen, wenn man sich nach einer neuen Serien umschaut. Und klar, völlig vernachlässigen kann man das Genre auch wieder nicht. Macht man sich aber einmal von der Fixierung auf das Genre frei, so fällt auf, dass bei unterhaltsamen, kurzweiligen und spannenden Serien immer das gleiche im Mittelpunkt steht: Die Charaktere und deren zwischenmenschliche Interaktion. Gerade weil eine Serie sehr viel mehr Platz zum Erzählen bietet als ein 2 stündiger Film kann man den Charakteren näherkommen. Es bietet sich der Vergleich zwischen einer Novelle und einem Roman an: Letzterer lässt einfach mehr Raum für die Charakterentwicklung.
Sieht man die Personen mit ihren Rollen an zentraler Stelle, so verschwindet die Bedeutung, ob es sich nun um einen Krimi oder eine Krankenhausserie handelt, letztlich in den Hintergrund. Es gibt natürlich Grenzen: Kann ich keine Gewalt im Fernsehen sehen, so ist eine Serie, die sich inhaltlich mit einem Krieg auseinandersetzt sicherlich nicht die richtige Wahl. Dennoch, ich empfehle prinzipiell Offenheit und Flexibilität. So manches Male wird man überrascht - und zwar positiv!
Chuck
Chuck ist eine Agentenserie mit einem Nerd in der Hauptrolle, einer Menge Humor und immer wieder mal eine gekonnt platzierte Hommage an ein Werk aus der Popkultur. Pro Folge gibt es eine Mission zu erledigen. Einen übergeordneten Handlungsbogen, der sich über die ganze Staffel erstreckt, gibt es quasi nicht, auch keine Cliffhanger am Ende einer Folge.
Was sofort auffällt: Die Serie ist sehr gefällig. Dieses Urteil kann auch negativ verstanden werden im Sinne von unspektakulär und langweilig. Meine anfängliche Befürchtung hat sich aber zum Glück als völlig unbegründet herausgestellt. Die Serie ist lustig, gut besetzt und nach einer Folge möchte man gleich die nächste anschauen - ganz ohne staffelübergreifende Handlung. Die nächste Folge lockt einfach damit, dass jede Folge für sich gesehen Spass macht!
Was sofort auffällt: Die Serie ist sehr gefällig. Dieses Urteil kann auch negativ verstanden werden im Sinne von unspektakulär und langweilig. Meine anfängliche Befürchtung hat sich aber zum Glück als völlig unbegründet herausgestellt. Die Serie ist lustig, gut besetzt und nach einer Folge möchte man gleich die nächste anschauen - ganz ohne staffelübergreifende Handlung. Die nächste Folge lockt einfach damit, dass jede Folge für sich gesehen Spass macht!
Breaking Bad
Ein Chemielehrer bekommt von seinem Arzt die Diagnose: Krebs. Der Tod steht so gut wie vor der Tür. Um seine Familie finanziell abzusichern, entschliesst sich der Protagonist, die eigenen Chemiefähigkeiten neu anzuwenden und synthetische Drogen herzustellen. Allerdings sind Produktion und Verkauf nicht so einfach, wie er sich das vorgestellt hat.
Unkonventionell ist hier das Leitmotiv. Die Story macht schnell klar: Hier kommt etwas anderes. Wie alle innovativen Formate der vergangenen Jahre kommt auch diese Serie aus dem Sender Showtime. Abwechslung gibt es zuhauf: In einer Folge denkt man an eine Actionserie, in der darauf folgenden weinen eigentlich alle Darsteller nur die ganze Zeit und man sitzt mitten in einem Melodrama. Die hervorragenden Darsteller werten die Serie zudem noch auf. Absolut empfehlenswert!
Unkonventionell ist hier das Leitmotiv. Die Story macht schnell klar: Hier kommt etwas anderes. Wie alle innovativen Formate der vergangenen Jahre kommt auch diese Serie aus dem Sender Showtime. Abwechslung gibt es zuhauf: In einer Folge denkt man an eine Actionserie, in der darauf folgenden weinen eigentlich alle Darsteller nur die ganze Zeit und man sitzt mitten in einem Melodrama. Die hervorragenden Darsteller werten die Serie zudem noch auf. Absolut empfehlenswert!
The Good Wife
Eine Anwaltsserie. Davon gibt es ja schon so einige. Der Mann kommt aufgrund angeblich unsauberer Geschäfte direkt aus der Politik in den Knast, die Frau ist so gezwungen, Geld zu verdienen. Nach ihrem Abschluss als Juristin, der schon so einige Jahre her ist, kamen die Kinder und die Karriere des Mannes. Da der Beruf lange nicht ausgeübt wurde muss sich die Hauptdarstellerin zusammen mit Konkurrenten, die halb so alt sind wie sie selbst, in ihrem neuen Job als Anwältin ganz unten in einer grossen Kanzlei einreihen.
Eine gute Besetzung und ein überzeugendes Drehbuch sorgen für glaubwürdige und intensive Unterhaltung. Bei aller Tendenz zum Melodrama kommt die Unterhaltung nicht zu kurz, es handelt sich hier keinesfalls um (zu) schwere Kost. Und das in dieser Serie nicht nur hippe, junge Menschen unter 30 herumlaufen, sondern ältere Protagonisten mit Problemen, die sich im fortgeschritteneren Lebenslauf ergeben, ist eine willkommene Abwechslung zu manch anderer amerikanischen Serie.
Eine gute Besetzung und ein überzeugendes Drehbuch sorgen für glaubwürdige und intensive Unterhaltung. Bei aller Tendenz zum Melodrama kommt die Unterhaltung nicht zu kurz, es handelt sich hier keinesfalls um (zu) schwere Kost. Und das in dieser Serie nicht nur hippe, junge Menschen unter 30 herumlaufen, sondern ältere Protagonisten mit Problemen, die sich im fortgeschritteneren Lebenslauf ergeben, ist eine willkommene Abwechslung zu manch anderer amerikanischen Serie.
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