Tipps gegen unliebsame Gäste im Garten
Nicht alle Tiere sind in unserem Garten willkommen. Trotzdem möchten wir sie möglichst schonend verscheuchen....
Wühlmäuse fressen leider schrecklich gerne Möhren, Sellerie, Tulpenzwiebeln und zarte Wurzelrinde von Rosen und Obstbäumen. Das hab ich nicht so besonders gerne.
Obwohl ich nicht so gerne Fallen aufstelle, bleibt mir manchmal keine andere Wahl, denn die Fallen sind meiner Meinung nach die effektivste Methode, um die kleinen Kerlchen loszuwerden.Weil Wühlmäuse aber überaus geruchsempfindlich sind, sollte man die Fallen am besten mit Handschuhen anfassen und sie auch noch gut mit Erde einreiben, damit an den Fallen kein menschlicher Geruch bleibt. Und eine Falle ist bei Wühlmäusen auch offiziell erlaubt, denn Wühlmäuse gelten in Deutschland als ungefährdete Art, weshalb ihre Bekämpfung auch mit Fallen erlaubt ist.
Als Köder haben sich Apfelstücke, geschälte Möhren oder Selleriestücke bei uns schon ganz gut bewährt.
Die Falle wird natürlich genau vor einen freigelegten Gang gelegt.
Chemische Präparate lehne ich übrigens grunsätzlich ab...
Wühlmausgas tötet die Nager nicht, sondern vertreibt sie durch seinen Geruch. Es hat bei uns aber leider auch nicht immer gewirkt, darum haben wir diese Methode eigentlich aufgegeben.
Schnecken:
Eine Schneckenfalle besteht meistens aus Kunststoff. Sie wird mit Bier oder einer anderen Substanz gefüllt ( zum Beispiel mit einem speziellen Lockstoff) Die Schnecken werden von dem Geruch angezogen, sie fallen hinein und ertrinken dann dort. Diese Schneckenfallen können recht leicht und bequem ausgeleert und gereinigt werden. Trotzdem mag ich diese Methode nicht sonderlich gerne. Ich habe es mir angewöhnt, die Schnecken ganz einfach einzusammeln, was allerdings eine ziemlich zeitraubende und nicht besonders appetittliche Angelegenheit ist. Natürliche Barrieren wie Sand, Fichtennadeln oder Holzasche helfen nur bei sehr trockenem Wetter. Wenn es draußen nass ist, hält dies die Schnecken auch nicht wesentlich auf.
Oder noch eine andere Methode: Einfach Blumen, pflanzen, die die Schnecken nicht mögen. Dazu gehören zum Beispiel Löwenmaul, Goldmohn, Lavendel, Schafgarbe und Phlox.
Maulwurf:
Den Maulwurf haben wir schon mehrfach mit dem Maulwurfschreck vertreiben können.
Dies ist ein batteriebetriebenes Gerät, das Vibrationen und gewisse Geräusche im Boden verteilt. Dadurch werden ungleichmäßige Schwingungen ausgelöst, die dem Maulwurf gar nicht so gut gefallen. Meist sucht er dann nach einer gewissen Zeit freilwillig das Weite. Ich finde dies eigentlich eine sehr gute Methode, denn der Maulwurf wird hierbei ja nicht getötet, sondern nur verscheucht, und gequält wird er auch nicht, vielleicht tun ihm nur die „Ohren“ ein bißchen weh.
Es ist übrigens generell absolut verboten, einen Maulwurf zu töten! Maulwürfe sind durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützte Tiere!
Außerdem ist dieses Gerät sehr leicht anzuwenden und besonders teuer ist es ja auch nicht.
Ich habe auch schon von Bekannten gehört, das sie eine „stinkende“ Flüssigkeit wie zum Beispiel Jauche auf der Bodenoberfläche verteilen und dies die Maulwürfe ebenfalls vertreiben soll. Ich selber habe das aber noch nicht ausprobiert. Auch zur Hälfte eingegrabene kurze Rohrstücken, in die der Wind hinein bläst, eignen sich gut, um den Maulwurf zu vertreiben, das habe ich selber bei unseren Nachbarn miterleben können. Denn ein Maulwurf hat ein sehr feines Gehör und wenn ihm ein Geräusch nicht gefällt, dann zieht er lieber um….
Trotzdem sollte man nicht vergessen, das Maulwürfe eigentlich ja sehr nützliche Tiere sind. Sie lockern den Boden auf und fressen Schädlinge. Wen also die kleinen Erdhügel auf seinem Rasen nicht unbedingt stören, der kann den kleinen Gesellen ja auch einfach dort lassen, wo er ist….
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