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Sour Cream and Onion - Drei Sorten, ein Geschmack?
Pringles “Sour Cream & Onion” sind weltweit erhältlich und ein echter Kassenschlager, doch inzwischen sind auch viele Hersteller nachgezogen und vertreiben ebenfalls Chips in der Geschmacksrichtung “Sour Cream & Onion”.
Chips
So produziert beispielsweise das Schweizer Unternehmen Zweifel geriffelte “Sour Cream”-Chips, welche ebenfalls Zwiebelpulver enthalten, auch wenn im Produktnamen auf den Ausdruck “Onion” verzichtet worden ist. Das Spar-Unternehmen, welches in zahlreichen europäischen Ländern noch mit Filialen ihrer Kette vertreten ist, verkauft unter der gleichnamigen Eigenmarke “Spar” ebenfalls Kartoffelknabbereien, Geschmack: “Sour Cream & Onion”. Doch welche dieser Leckereien bieten dem Verzehrer auch den höchsten Genuss und den grössten Knabberspass?
Die Pringles sind in einer wiederverschliessbaren Röhre enthalten, so dass man die angebrochene Packung fabelhaft verwahren kann, ohne dass die noch enthaltenen Chips an Geschmack verlieren würden.Allerdings hat man auch hier nicht auf Geschmacksverstärker verzichtet, die ohnehin nicht allzu knapp bemessen zu sein scheinen, denn man schafft es kaum und nur mit höchster Selbstdisziplin, nicht gleich die ganze Packung leer zu naschen. Geschmacklich kommt hier vor Allem die “Sour Cream” durch, diese Pringles schmecken tatsächlich als seien sie von einer feinen cremigen Schicht überzogen. Aber sie schmecken nicht nur überzogen, sondern sie fühlen sich auch so an: nach dem Verzehr sind die eigenen Fingerkuppen doch deutlich fettig und leicht schmalzig. Dennoch scheinen diese Pringles zunächst eine Leckerei darzustellen, die man künftig durchaus favorisieren könnte, wobei dieser Eindruck vor Allem dadurch hervorgerufen wird, dass man kaum die Finger von ihnen lassen kann, bis auch der letzte Pringles-Chip im Mund gelandet ist.
Kostet man zum Vergleich aber die “Sour Cream”-Chips von Zweifel in der Wave-Form, welche also in geriffelter Form dargeboten werden, bemerkt man sogleich, dass diese feiner und doch auf eine gewisse Weise auch natürlicher schmecken, denn der Geschmack ist hier zwar ebenfalls vorzüglich, aber nicht so intensiv, während er bei den Pringles “Sour Cream & Onion” hingegen schon fast überbordend zu sein scheint. Hat man im Übrigen eine Zeitlang diese Chips aus dem Hause Zweifel verzehrt und probiert daraufhin einmal mehr die “Sour Cream & Onion” von Pringles, erscheinen letztere schon fast übertrieben salzig. Geschmacklich kann Zweifel mit seinen “Sour Cream”-Chips also vollauf überzeugen.Dennoch: durch die geriffelte Oberfläche liegen diese Chips zwar gut in der Hand und rutschen nicht aus den Fingern, aber durch die unterschiedliche Grösse und enthaltene Bruchstücke lassen sie sich schlecht portionieren. Im Falle der Pringles kann man als Elternteil hingegen den Kindern sehr gut sagen, dass nun jeder noch fünf Chips nehmen darf, ohne dass sich eines der Kinder letztlich übervorteilt fühlt. Die Chips von Zweifel sind hingegen in eine simple Tüte abgefüllt, welche sich auch nicht wiederverschliessen lässt, was sicherlich praktischer wäre, da auch diese Chips mit ihrem vorzüglichen Geschmack ein vorzeitiges davon Ablassen zwar auch schwer, aber dennoch nicht unmöglich machen. Insbesondere, wenn man alleine knabbert, reicht die Tüte problemlos für zwei Abende.Aber in der Tüte verbliebene Chips schmecken schon am nächsten Abend erheblich fader, auch wenn man die Tüte so weit wie möglich zusammengerollt und mit einem Clip verschlossen hat.Nach zwei Tagen sind sie bereits zäh und nahezu geschmacklos. Von daher sollte man die übriggebliebenen Chips unbedingt in eine wiederverschliessbare Dose umfüllen, um den Geschmack zu erhalten und sie vor dem Austrocknen zu bewahren. Nach dem Kosten sind auch hier die Finger “schmutzig”, aber weniger von einer Fettschicht wie bei den Pringles überzogen als vielmehr leicht krümelig.
Vom Gesichtspunkt des Geschmacks betrachtet kann ich also vor Allem die “Sour Cream”-Chips von Zweifel empfehlen, während die Pringles sich durch die definitiv praktischere Verpackung auszeichnen.
Auf diese Art der wiederverschliessbaren Verpackung greift man auch bei der Hausmarke von Spar zurück und zudem sind auch hier die Chips “in Form gebracht” und ähneln einander wie ein Ei dem Anderen. Auch hier ist die genaue Portionierung bzw. die gleichmäßige Verteilung unter den Schleckermäulern also problemlos möglich.
Die Spar-Chips sind mit den anderen beiden Sorten verglichen sehr viel massiver, die einzelnen Chips sind deutlich dicker.Zudem suggeriert hier bereits die dunklere, zart rötlich-braune Farbe ein größeres Maß an Knusprigkeit und auch der Geschmack bestätigt diesen Eindruck: bei diesen Chips handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um Knabberzeugs. Doch während ich von der Verpackung sowie der Konsistenz der Spar-Chips überzeugt bin, konnte mich der Geschmack nicht so sehr überzeugen: hier treten weder “Sour Cream” noch “Onion” zum Vorschein. Auch wenn sie durchaus gut schmeckten, ließen sie sich doch keinem eindeutigen Geschmack zuordnen, während die Chips von Zweifel oder Pringles zumindest den Geschmack der Sour Cream eindeutig hervortreten ließen. Immerhin hatten die Spar-Chips nicht nur das geringste Suchtpotenzial, sondern auch den größten Sättigungseffekt, so dass sie sich zumindest für Diejenigen eignen, die sich nur eine bestimmte Anzahl an Chips oder eben eine Handvoll erlauben wollen. Wie gesagt: sie schmecken doch auch, aber der spezielle “Sour Cream & Onion”-Chips bleibt doch stark im Hintergrund.
So hat letztlich jedes der genannten Produkte seine Vorzüge, aber eben auch seine Nachteile. Wie heißt es allerdings doch so schön? Die Geschmäcker sind verschieden und über Geschmack lässt sich ohnehin nicht streiten.
Die Pringles sind in einer wiederverschliessbaren Röhre enthalten, so dass man die angebrochene Packung fabelhaft verwahren kann, ohne dass die noch enthaltenen Chips an Geschmack verlieren würden.Allerdings hat man auch hier nicht auf Geschmacksverstärker verzichtet, die ohnehin nicht allzu knapp bemessen zu sein scheinen, denn man schafft es kaum und nur mit höchster Selbstdisziplin, nicht gleich die ganze Packung leer zu naschen. Geschmacklich kommt hier vor Allem die “Sour Cream” durch, diese Pringles schmecken tatsächlich als seien sie von einer feinen cremigen Schicht überzogen. Aber sie schmecken nicht nur überzogen, sondern sie fühlen sich auch so an: nach dem Verzehr sind die eigenen Fingerkuppen doch deutlich fettig und leicht schmalzig. Dennoch scheinen diese Pringles zunächst eine Leckerei darzustellen, die man künftig durchaus favorisieren könnte, wobei dieser Eindruck vor Allem dadurch hervorgerufen wird, dass man kaum die Finger von ihnen lassen kann, bis auch der letzte Pringles-Chip im Mund gelandet ist.
Kostet man zum Vergleich aber die “Sour Cream”-Chips von Zweifel in der Wave-Form, welche also in geriffelter Form dargeboten werden, bemerkt man sogleich, dass diese feiner und doch auf eine gewisse Weise auch natürlicher schmecken, denn der Geschmack ist hier zwar ebenfalls vorzüglich, aber nicht so intensiv, während er bei den Pringles “Sour Cream & Onion” hingegen schon fast überbordend zu sein scheint. Hat man im Übrigen eine Zeitlang diese Chips aus dem Hause Zweifel verzehrt und probiert daraufhin einmal mehr die “Sour Cream & Onion” von Pringles, erscheinen letztere schon fast übertrieben salzig. Geschmacklich kann Zweifel mit seinen “Sour Cream”-Chips also vollauf überzeugen.Dennoch: durch die geriffelte Oberfläche liegen diese Chips zwar gut in der Hand und rutschen nicht aus den Fingern, aber durch die unterschiedliche Grösse und enthaltene Bruchstücke lassen sie sich schlecht portionieren. Im Falle der Pringles kann man als Elternteil hingegen den Kindern sehr gut sagen, dass nun jeder noch fünf Chips nehmen darf, ohne dass sich eines der Kinder letztlich übervorteilt fühlt. Die Chips von Zweifel sind hingegen in eine simple Tüte abgefüllt, welche sich auch nicht wiederverschliessen lässt, was sicherlich praktischer wäre, da auch diese Chips mit ihrem vorzüglichen Geschmack ein vorzeitiges davon Ablassen zwar auch schwer, aber dennoch nicht unmöglich machen. Insbesondere, wenn man alleine knabbert, reicht die Tüte problemlos für zwei Abende.Aber in der Tüte verbliebene Chips schmecken schon am nächsten Abend erheblich fader, auch wenn man die Tüte so weit wie möglich zusammengerollt und mit einem Clip verschlossen hat.Nach zwei Tagen sind sie bereits zäh und nahezu geschmacklos. Von daher sollte man die übriggebliebenen Chips unbedingt in eine wiederverschliessbare Dose umfüllen, um den Geschmack zu erhalten und sie vor dem Austrocknen zu bewahren. Nach dem Kosten sind auch hier die Finger “schmutzig”, aber weniger von einer Fettschicht wie bei den Pringles überzogen als vielmehr leicht krümelig.
Vom Gesichtspunkt des Geschmacks betrachtet kann ich also vor Allem die “Sour Cream”-Chips von Zweifel empfehlen, während die Pringles sich durch die definitiv praktischere Verpackung auszeichnen.
Auf diese Art der wiederverschliessbaren Verpackung greift man auch bei der Hausmarke von Spar zurück und zudem sind auch hier die Chips “in Form gebracht” und ähneln einander wie ein Ei dem Anderen. Auch hier ist die genaue Portionierung bzw. die gleichmäßige Verteilung unter den Schleckermäulern also problemlos möglich.
Die Spar-Chips sind mit den anderen beiden Sorten verglichen sehr viel massiver, die einzelnen Chips sind deutlich dicker.Zudem suggeriert hier bereits die dunklere, zart rötlich-braune Farbe ein größeres Maß an Knusprigkeit und auch der Geschmack bestätigt diesen Eindruck: bei diesen Chips handelt es sich im wahrsten Sinne des Wortes um Knabberzeugs. Doch während ich von der Verpackung sowie der Konsistenz der Spar-Chips überzeugt bin, konnte mich der Geschmack nicht so sehr überzeugen: hier treten weder “Sour Cream” noch “Onion” zum Vorschein. Auch wenn sie durchaus gut schmeckten, ließen sie sich doch keinem eindeutigen Geschmack zuordnen, während die Chips von Zweifel oder Pringles zumindest den Geschmack der Sour Cream eindeutig hervortreten ließen. Immerhin hatten die Spar-Chips nicht nur das geringste Suchtpotenzial, sondern auch den größten Sättigungseffekt, so dass sie sich zumindest für Diejenigen eignen, die sich nur eine bestimmte Anzahl an Chips oder eben eine Handvoll erlauben wollen. Wie gesagt: sie schmecken doch auch, aber der spezielle “Sour Cream & Onion”-Chips bleibt doch stark im Hintergrund.
So hat letztlich jedes der genannten Produkte seine Vorzüge, aber eben auch seine Nachteile. Wie heißt es allerdings doch so schön? Die Geschmäcker sind verschieden und über Geschmack lässt sich ohnehin nicht streiten.
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