So gelingt jede Rasur
Eine Nassrasur ist nicht jedermanns Sache. Besonders wenn man einen sehr zähen und drahtigen Bartwuchs hat, kann eine Rasur auf diese Weise öfter mal mit Schmerzen verbunden sein. Auch mir ging das früher so; es ging zum Teil soweit das ich mir bereits überlegt habe, einfach den Bart zu lassen wie er ist und lediglich beim Besuch eines Frisörs mich dessen zu entledigen.
Doch zum Glück habe ich von diversen Seiten einige gute Ratschläge bekommen, wie man sich ohne diese recht schmerzhafte Erfahrung rasieren kann. Seit da habe ich auch so gut wie keine Probleme mehr. Weder das lästige ziehen noch stärkeren Ausschlag oder Hautrötungen quälen mich seither. Nun möchte ich anderen, die am selben Problem leiden, einen ganz guten Trick nennen.
Was man alles braucht
Als ersten Schritt, sollte der Bartansatz drahtig sein, verteilen wir ein wenig 4711 im Gesicht. Das beste Ergebniss erziele ich, wenn ich diese Behandlung rund 5 Minuten vor der Rasur durchführe. Fragt mich nicht, wie genau es geht, jedoch macht das den Bart weicher, womit man mit viel weniger Druck bei der Rasur auskommt. Somit verringert sich der Brand nach der Rasur schon um ein vielfaches.
Wenn der Bart nun schon etwas länger ist, so sollte man mit einem Elektrorasierer, der einen Haarschneideaufsatz besitzt. Damit bekommt man schon mal das gröbste weg, und es ist zudem auch etwas schonender als wenn man die ganze Pracht mit dem Nassrasierer beseitigen würde. Ist aber nur bei einem wirklich starken Bartwuchs nötig!
Bei der Wahl des Rasierers sollte man darauf achten, ein Produkt mit vielen Kligen pro Aufsatz zu kaufen. Damit erhält man mit einem Durchgang ein besseres Ergebniss. Hier habe ich mit dem Gillette Fusion Power sehr gute Erfahrungen machen können. Man sollte einfach darauf achten das die Klingen nach jeder zweiten Rasur, spätestens jedoch nach jeder dritten, ausgetauscht werden. Hat man einen sehr harten Bart, so werden die Klingen leider schneller stumpf.
Beim Kauf des Rasierschaums sollte man darauf achten, sich eher ein Gel zu kaifen, da dieses eher dazu neigt, den Bart etwas weicher zu machen, sobald man es ein wenig einmasiert. Sehr empfehlen kann ich an dieser Stelle das Gillette Fusion Hydra Rasiergel. Diese besitzt zu allem hin auch noch eine leicht kühlende Wirkung und die Klinge gleitet viel leichter über das Gesicht.
Das After Shave sollte natürlich möglichst ohne Alkohol sein. Sensitive-After Shaves sollten da auf der Liste ganz weit vorne stehen; so wie das Nivea For Men After Shave Creme sensitive. Zum einen lässt es sich durch seine leicht cremige Konsistens leicht im Gesicht verteilen, zum anderen enthält es keinen Alkohol und reizt so die Haut nicht zusätzlich.
Jetzt noch ein Tipp zur Rasur selber. Den Rasierer NIE unter heissem Wasser reinigen, so lange man noch am rasieren ist! Die Klingen sind relativ dünn und nehmen die Hitze schnell an. Mit heissen Klingen kommt es leichter zu kleinen Schnitten und die Haut ist schneller gereitzt. Daher immer unter möglichst kühlem (nicht eiskalten!) Wasser reinigen!
Mit diesen kleinen aber feinen Tipps sollte die Rasur keine Folter mehr sein. Zugegeben, man braucht Morgens ein paar Minuten mehr, jedoch sollte man diese Minuten investieren! So geht man mit einer erfrischten, ungeröteten Haut aus dem Haus. Und dieses unangenehme Gefühl, der Hals stehe unter Feuer, bleibt auch aus.
Probiert es ruhig aus, es hilft...
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