Meine 3 liebsten Düfte
Der gepflegte Mann von heute will ja nicht nur frisch aussehen, sondern auch gut riechen. Besonders in Berufen mit sehr viel Kundenkontakt ist es wichtig, dass die Geschäftspartner während Verhandlungen nicht ständig die Nase rümpfen müssen. Man will die Geschäftsbeziehung immerhin pflegen und die Partner und Kunden nicht davon jagen und sie die berufliche Partnerschaft aufkündigen lassen, weil hier doch deutlich etwas zum Himmel stinkt. Nämlich man selbst.
Die tägliche Dusche ist ebenso wie die Rasur und der Gebrauch eines guten Deos, um auch in stressigen Situationen nicht ins Schwitzen zu geraten, selbstverständlich. Aber manchmal muss es einfach mehr sein.
Und auch die Männer, die anstrengenden Handwerksberufen nachgehen und zum Teil den ganzen Tag auf der Baustelle schuften und schwitzen und nach Feierabend entsprechend riechen und auch schmutzig sind, springen daheim zunächst einmal schnell unter die Dusche. Hier muss es des Öfteren aber ebenfalls manchmal mehr sein.
In diesen Momenten wird dann zusätzlich noch zu einem wohlriechenden Duftwasser gegriffen; meine Top3 der Herrendüfte möchte ich nun vorstellen.
Beim Eau de parfum (Edp) ist der Duftanteil höher, hier werden in der Regel auch weitaus konzentrierte Duftstoffe verwendet, während dieser Anteil beim Eau de toilette deutlich niedriger ist.
In Folge dessen ist der Geruch beim Eau de toilette auch dezenter und zudem verfliegt der Duft hier schneller.
Allerdings sind die meisten Eau de toilettes, insbesondere aus dem höherpreisigen Segment, heutzutage qualitativ auch schon absolut hochwertig und ihr Duft übersteht auf der Haut auch vom Morgen bis zum Abend einen ganzen Tag.
Ich verwende nun auch ausschliesslich die „schwächeren“ Eau de toilettes, auch wenn ich meine Düfte im weiteren Verlauf nun umgangssprachlich allesamt durchaus auch mal als „Parfüm“ bezeichnen werde.
Platz 3
Die undankbare dritte Stufe auf meinem Top3-Treppchen wird von Gaultiers „Le male“ belegt, obschon es der Duft ist, den ich eigentlich am Häufigsten nutze, denn – aber das ist gleichzeitig sein Manko – dieses Parfüm wird von mir unter „Alltagsduft“ geführt.
„Le male“ riecht wirklich wunderbar und auch intensiv, aber dem Geruch fehlt es doch am Geheimnisvollen. Der duft ist stark und maskulin; eine schöne Kombination diverser Kräuter und Hölzer, mit einem Hauch von Vanille, welcher sich wiederum mit Sandelholz verbindet.
Dieser Duft ist der Herbste unter meinen Lieblingsdüften, wobei „herb“ schon sehr hochgestapelt ist.
„Le male“ verströmt eher ein klassisch-traditionelles Aroma, ohne besondere Dekadenz.
Von daher trage ich ihn auch sehr gerne während des regulären Arbeitstages und auch in der Freizeit wirkt er eher leger-chic als sinnlich.
Bei sinkenden Temperaturen ist „Le male“ mir aber oft schon zu frisch.
Platz 2
Mein zweitliebster Duft ist das doch schon wärmere „Hypnose for men“ von Lancome. Auf diesen Duft wurde ich durch meine Liebste aufmerksam, die „Hypnose (for women)“ dereinst zu ihrem absoluten Lieblingsduft erkor, den ich nach wie vor auch sehr gerne an ihr rieche.
Später schenkte sie mir dann das Männer-Pendant, damit wir dufttechnisch mal Partnerlook tragen könnten.
„Hypnose for men“ duftet nun würzig und dennoch frisch, als hätte man einen orientalischen Duft mit Zitrusgerüchen versetzt.
„Hypnose“ ist mein Allrounder während des ganzen Jahres: diesen Duft mag ich sowohl beruflich als auch privat und im Sommer ebenso wie im Winter.
Platz 1
Mein absoluter Lieblingsduft ist ganz klar „Ultraviolet for men“ von Paco Rabanne. Dieses Parfüm entdeckte ich dereinst per Zufall in einer kleinen Parfümerie. Leider musste ich später feststellen, dass es kaum Ladengeschäfte gibt, die diesen Duft im Sortiment haben. Zum Glück gibt es jedoch Online-Shopping und so ist es nun auch relativ leicht, an Nachschub zu gelangen.
„Ultraviolet“ ist ein sehr warmer und leicht würziger Duft, der sich wie Samt auf die Haut legt.
Und auch wenn ich den Geruch als sehr sinnlich und durchaus als verführerisch empfinde, ist der Duft nun nicht unbedingt als erotisch zu bezeichnen.
Ich empfinde ihn auch als durchaus geeignet bei Geschäftsterminen, vornehmlich im Winter, denn meiner Meinung nach passt der Duft am Besten zu wirklich kalten Tagen. Oder lauen Sommernächten. Privat würde ich ihn dann aber doch noch vorziehen.
Mich erinnert der Duft auch ein wenig an die typischen Weihnachtsgewürze wie Zimt und Anis, in diesem Fall durch Salbei abgemildert.
Letztlich würde ich „Ultraviolet“ in dieselbe Kategorie wie „Hypnose“ stecken, wobei „Ultraviolet“ einfach mehr Tiefgang besitzt und schwerer ist.
Alle drei Düfte sind übrigens in mehr oder minder ungewöhnlichere Flakons abgefüllt und stellen so auch einen Blickfang im Regal dar.
Auch in Sachen der Haltbarkeit kann ich mich hier absolut nicht beklagen: den normalen Arbeitstag überstehen alle Düfte ohne dass ihre Intensität merkbar nachlassen würde. Am Morgen aufgesprüht, kann man den Geruch am späten Nachmittag also immer noch deutlich wahrnehmen. Erst nach ca. 12 Stunden beginnen die genannten Parfüms dann doch minimal zu schwächeln, was ich aber nicht als Manko empfinde, da sie wirklich nur langsam abschwächen und eine 12stündige „komplette“ Haltbarkeit reicht an den meisten Tagen doch auch voll und ganz.
Zudem sind meine Lieblingsdüfte auch sehr ergiebig: so erreicht bei allen ein kleiner Sprühstoss, um sich ausreichend und nachhaltig zu beduften.
Da die drei Duftwässerchen aber auch allesamt etwas teurer sind, ist diese Leistung für mich aber auch eine Selbstverständlichkeit!
Produktgalerie: Gaultier Le male / Hypnose men / Paco Rabanne Ultraviolet
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