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Ein paar wirklich gute Musikfilme

 

Kurz vor Ostern, im TV läuft nicht viel; besser gesagt, das selbe wie jedes Jahr zu Ostern... Ja, eigentlich sollte man sich ja an Feiertagen um die Familie kümmern, doch da ist es ja auch jedes Jahr nur das selbe.

Mit Musik vergeht die Zeit ja bekanntlich immer am schnellsten, und so habe ich die letzten Tage einige sehr gute Musikfilme in den guten alten Player geworfen. Vier davon finde ich persönlich so gut das ich diese hier gerne etwas näher vorstellen möchte. Drei Filme und ein Dokufilm zu einem Konzert; damit gehen die Feiertage schnell vorbei.

Die Filme

The Doors

Dieser Film von Oliver Stone ist eine Rückblende auf die Geschichte der Band "the Doors", die um den charismatischen Sänger James "Jim" Douglas Morrison gegründet wurde. Mit Val Kilmer als Jim Morrison und Meg Ryan als Dauerfreundin Pamela Courson hat dieser Film aus dem Jahr 1991 zwei grosse Namen zu bieten, die sonst für gute Unterhaltung stehen. Und genau das ist es, was dieser Film zu bieten hat: knisternde Erotik, Spannung und ganz viel Musik! Erzählt wird hier, wie schon gesagt, die Gesichte der Doors, aber eigentlich viel mehr die Story Morrisons, die gezeichnet ist von Drogen, Partys und Frauen. Aber auch der nicht immer leichte Weg der Band; Zoff bei Auftritten bis hin zu einer nicht eingehenden Einladung zum Woodstock Festival, Oliver Stone hat mit seinem Film eine kurzweilige Abhandlung über diese Band geschaffen. 

Die Filmhandlung bedient sich zwar einigen fiktiven Gegebenheiten, was aber eigentlich nicht weiter negativ zu bewerten ist. Bei allem hat man trotzdem darauf geachtet, das Leben und das Sterben von Jim Morrison, den Werdegang der Doors und auch das Leben der anderen Bandmitglieder so auf die Leinwand zu bringen das man von diesem Film nicht genug bekommen kann! Übrigens; Val Kilmer singt im Film alle Songs selber, und was soll ich sagen; er klingt so sehr nach Jim Morrison das es schon beinahe unheimlich ist! The Doors bietet 140 Minuten pakende Unterhaltung und zeigt, wie unglücklich Morrison eigentlich mit seinem Erfolg war!  


A hard Days Night

Dieser Film, der in Deutschland unter dem Titel Yeah Yeah Yeah erschinen ist, ist der erste Film der Beatles; eine Art musikalische Komödie, in der die vier Liverpooler ihr eigenes Bandleben aufs Korn nehmen.
Ein ganz normaler Tag im Leben der damals beliebtesten Band der westlichen Welt; kreischende Mädchen, die alles geben um ihren vier Idolen nahe sein zu können, ein etwas schussliger Opa, der John, Paul, George und Ringo gegeneinander aufbringen will und natürlich ganz viel Musik; das ist das Rezept für diesen Film, der übrigens in schwarz/weiss gedreht wurde und der im Jahr 1965 für das Drehbuch und die Musik für den Oscar nominiert wurde!

Die Filmhandlung gibt zwar vor, einen ganz normalen Tag im Leben der Beatles zu zeigen, jedoch wurde alles überspitzt dargestellt um es auch komisch zu halten. Der Film ist halt einfach eine Mockumentary (die Bezeichnung für einen fiktionalen Dokumentarfilm), diese ist aber durchaus gut gelungen. Und für einen Film aus dem Jahr 1964 ist dieser wirklich gut gemacht und bietet neben der guten und sauberen Unterhaltung viel Musik von den Beatles! Hier hat man 87 Minuten Film vor sich, bei dem man nicht nur lachen kann, sondern der auch eine kleine Zeitreise in die 60'er Jahre bietet. Absolut sehenswert!


Help!

Nach dem Erfolg von A hard Days Night wollte man natürlich, ähnlich wie Elvis Presley, einen weiteren Film in die Kinos bringen. Dieser lief in Deutschland unter dem Titel "Hi-Hi-Hilfe!" und hatte eine etwas andere Handlung als der Vorgänger!
Nachdem die Mockumentary ein so grosser erfolg war, wollte Filmregisseur Richard Lester einen etwas anderen Weg einschlagen. Im zweiten Film, den er mit den Beatles produzierte, sollte der Schlagzeuger Ringo Starr in den Mittelpunkt der Handlung gezogen werden. Dieser bekommt von einer heimlichen Verehrerin den Opfer-Ring einer Sekte geschenkt. Nachdem Ringo diesen nicht mehr vom Finger bekommt, beginnt eine waghalsige Jagd, die die Beatles von den Schweizer Alpen bis auf die Bahamas bringt! Immer hinter ihnen her; die sekte, die den Ring unbedingt zurück haben will!

Hier konnte die Filmhandlung leider nicht mehr ganz so punkten wie es beim Vorgänger war. Auch die Filmkritiker hatten nicht viele lobende Worte für Help! übrig; den Fans jedoch hat es gefallen! Und der Film ist auch gut; er bietet 90 Minuten voll von Spass, aberwitzigen Dialogen und vor allem gute Musik! Auch wenn man hin und wieder das Gefühl hat, der Film hätte um jeden Preis in die Kinos kommen müssen!


Aloha From Hawaii

Kein Spielfilm, dafür eine der besten Dokumentation über ein Konzert vom King, die ich je gesehen habe! Elvis Presley zu einer Zeit als er besser war als jemals zuvor; seine wohl grösste Show die damals via Satelit in über 40 Länder übertragen wurde!
Nun gibt es dieses Spektakel auf DVD, auf der neben dem Konzert, das den Hauptteil ausmacht, auch die ehemaligen Bandmitglieder zu Wort kommen und über diese Zeit einiges zu erzählen haben. Erstaundlich finde ich auch, dass damals, als das Konzert in den USA ausgestrahlt wurde, die Einschaltquote über 50% lag; somit sahen mehr Menschen Aloha From Hawaii als die erste Mondlandung! 

Auf der Doppel-DVD hat man neben diesem einmaligen Konzert zudem ein Stück Zeitgeschichte in der Hand. Es zeigt, was es für ein Aufwand war, ein Konzert dieser Dimension auf die Beine zu stellen. Zudem zeigt die DVD auch, was für ein Perfektionist Elvis war und wie wichtig es für sein Seelenheil war, dass die Zuschauer von A bis Z gut unterhalten waren. Aber es zeigt auch; Elvis war auch nur ein Mensch, und genau das können seine ehemaligen Bandmitglieder sehr gut vermitteln. Mit einer Laufzeit von 247 Minuten hat man hier wirklich gute Musik, gepaart mit einzigartigen Einblicken in die Planung eines derartigen Konzerts. ABSOLUT SEHENSWERT und sicher eine gute Ergänzung für jede gute Musik-DVD Sammlung!

Was es noch so alles gab

Natürlich blieb es nie nur bei den Filmen, sondern man fand auch noch andere Einnahmequellen: ob nun ein t-Shirt, Pin's, Tassen oder Figuren, alles wurde ausgeschlachtet. Jedoch ist bei allen vorgestellten Filmen das beste Produkt, was daraus resultierte, jedesmal der Soundtrack!

Ich kann wirklich jedem nur wärmstens an's Herz legen, neben den Filmen auch jeweils noch den Soundtrack zu besorgen; alle Songs plus oft noch ein wenig Bonusbeigaben. Ich sagte es ja bereits; mit Musik geht einfach alles einfacher!

Ich wünsche  Euch ganz viel Spass und kurzweilige Unterhaltung... 


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bundy109

195

Aufgenommen:Aug 9, 2010

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