Vielen Dank für Ihr Feedback.
Sie haben diese Seite als hilfreich beurteilt
Sie haben diese Seite als nicht hilfreich beurteilt
Geben Sie hier den Titel Ihres Ratgebers ein (z.B.: „Top-Produkte für ...“)
Um das Video ansehen zu können, installieren Sie bitte die aktuelle Version des Adobe Flash Players.
Hilfreiche Produktbewertung

Ein echter Kaufladen fürs Kind

 

„Mama, Papa, ich wünsche mir einen Kaufmannsladen. So einen, wie das auch im Kindergarten gibt!“ Ja: die Kleinen wissen häufig ganz genau, was sie wollen.
Und während der Adventszeit hört man natürlich ebenso wie kurz vor Ostern oder den Geburtstagen der Kinder ganz genau hin, um so in Erfahrung zu bringen, womit man dem Nachwuchs denn eine Freude bereiten kann. 
Ein Kaufmannladen soll es also sein, doch bereits der erste Überblick über das zwar durchaus reiche Angebot an „Fertigfilialen“ ist ernüchternd: hier ist der Laden zu klein, da sind die Kanten nicht abgerundet und man kennt seinen kleinen Tollpatsch, dort ist der Laden zwar schön, aber das Zubehör eher künstlich und dahinten verhält es sich genau umgekehrt. Ja, dort vorne links der Kinderkaufmannsladen wäre zwar toll, aber ihn gibt es nur in pink und diese Farbe lehnt der kleine Pirat daheim natürlich strikt ab. 
Das Fazit lautet also: selber machen! Doch wenn man selber auch eher zu den ungeschickteren Menschen gehört, die weder mit Hand- noch mit Heimwerken etwas am Hut haben, und es klar ist, von wem das Kind die Tollpatschigkeit geerbt hat, klingt das auch einfacher als es ist. 

Doch nachdem der Blick dann einmal etwas länger in der freien Ecke des offenen Wohnbereiches hängen blieb, dort wo es von der Küche in das Wohnzimmer übergeht, kam letztlich doch der Geistesblitz: anstatt auf industriell gefertigte Kaufmannsläden zurückzugreifen, warum nicht einfach aus ganz normalen kleinen Regalen und Tischen dort einen Platz für die Kinder herrichten, an welchem diese sich kaufmännisch betätigen können und der gleichzeitig die einzelnen Bereiche „Küche“ und „Esszimmer“ voneinander abtrennt. 
Das Ganze hat zudem einen ungeheuren praktischen Nebeneffekt: steht der Kaufmannsladen im Kinderzimmer wird man als Elternteil regelmässig gerufen, um den interessierten Kunden zu mimen. 
Aber steht der Kaufmannsladen in der Küche, so muss man seine Tätigkeiten hier auch kaum unterbrechen, sondern kann gleichzeitig mit dem Kind Kaufmann und Kundschaft spielen.

Aber wie sieht das Ganze nun aus? An der Wand stehen nun einige kleinere Regale, die die hintere Wand des kleinen Lädchens begrenzen. Kurz davor wurde ein niedriger, länglicher Couchtisch hingestellt, der zum Einen leicht höhenverstellbar und zum Anderen auf die Grösse des „Kinder-Kaufmanns“ abgestimmt ist. Denn dieser Tisch stellt den Verkaufstresen dar, hinter dem der emsige kleine Kaufmann stets auf Kundschaft wartet. 
Material- und farbtechnisch sind die Kaufmannsmöbel auf das restliche Interieur abgestimmt und sind so optimal in die Wohnung eingebunden und es wirkt auch sehr viel stilvoller, wenn das Kind hier spielt als wenn es sich in einem Fertig-Kaufladen aus Pressspan und Speerholzplatten beschäftigt. 
Der grosse Vorteil dieses Kinderkaufmannladens liegt natürlich in seiner „Echtheit“: bekannterweise werden sich die wenigsten Kinder über Jahre hinweg mit dem Kaufmannsspiel beschäftigen und wird das Interesse daran verloren, kann man die Möbel immer noch anderweitig benutzen: das Regal kommt dann ins Kinderzimmer und beherbergt nicht länger Kaufmannsutensilien; im Jugendalter wird eine Ecke des Raumes eventuell von einem Sofa eingenommen, vor welches der ehemalige Tisch-Tresen optimal passt. 
So zahlt es sich letztlich auch aus, wenn man anstatt einen der günstigeren Kaufmannsläden für Kinder für etwas mehr Geld einzelne Komponenten kauft, die gemeinsam auch ein kleines Geschäft ergeben. 

In der Nähe der Küche aufgestellt kann das Ganze zudem noch als Vorratsregal dienen: denn statt künstlichen Waren kann man hier auch durchaus echte Materialien verwahren.
Kocht man nun, während das Kind spielt, kann man die Zutaten in seinem Laden erstehen: ein Päckchen Backpulver und ein Päckchen Vanillezucker, bitte, zwei Bananen natürlich nicht zu vergessen! 
Natürlich funktioniert das nur mit unverderblichen Waren, die nicht zwingend im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen und mit Waren, die nicht trocken und dunkel gelagert werden müssen (es sei denn, das Kaufmannregal hat zumindest ein verschlossenes Fach). 
Solcherlei Lebensmittel, wie Milch, kann man natürlich dann doch in der unechten Variante hinzukaufen; so gibt es von HABA beispielsweise recht hübsche Milchtüten für den Kinder-Kaufmannsladen. 
Im Falle von Eis kann man natürlich, wenn daheim mal wieder eine Packung geleert wurde, diese Packung gründlich ausspülen und reinigen und anschliessend als Kaufmannszubehör verwenden.
Die wenigsten Eltern werden ihren Kindern nun einen Karton voller frischer Eier anvertrauen, aber eine ganz einfache Lösung ist die folgende: einen alten Eierkarton nehmen und diesen mit den Eiern, die man zu Ostern ausgeblasen und bemalt hat, verzieren. Gehen diese kaputt, ist die Sauerei nicht ganz so gross und zum nächsten Osterfest bemalt man einfach neue Eier. 
Im Übrigen kann man mittels Salzteig, den man im Anschluss entsprechend anmalt, auch diverse Lebensmittelformen herstellen; so kann man auch gemeinsam mit dem Kind noch Einiges an Zubehör basteln. 

Gezahlt werden kann mit Murmeln (oder im Herbst und Winter alternativ auch mit den selbstgesammelten Eicheln und Kastanien) oder klassischem Spielgeld. Auch hier bietet HABA ein sehr hübsches Set aus Scheinen und Münzen nebst Geldkarte an.
Oder man bastelt mit dem Kind im Vorfeld selbst Geld: die entsprechenden Scheine und Münzen aus festem Tonkarton ausschneiden und gleichmässig mit Stempeln verzieren. So ist auf der „1€-Münze“ eventuell ein Stern, während auf dem 5€- bzw. dem 10€-Schein entsprechend fünf bzw. zehn Sterne aufgedruckt sind. Die Cent-Münzen sind hingegen mit kleinen Blumen verziert. Diese Methode eignet sich besonders für Kinder, mit welchen man das Zählen noch üben muss, während das „richtige“ Spielgeld eher zum Nachwuchs passt, der schon etwas geübter im Umgang mit Zahlen ist und weiss, dass vier plus zwei gleich sechs ist ohne erst entsprechend nachzählen zu müssen. 
Als Kasse kann ein einfaches kleines Kistchen dienen oder auch eine Schmuckschatulle, welche unterschiedliche Fächer für die diversen Münze und Scheine bietet. 


Solch ein Kaufladen passt natürlich kaum unter den Weihnachtsbaum und lässt sich auch nicht in Geschenkpapier einpacken, aber immerhin kann man das Kind auch vorerst aus der Küche fernhalten und den Kaufmannsladen, wenn es zum Beispiel auf dem Spielplatz oder bei Freunden ist, aufbauen und das Kind nach der Heimkehr überraschen.
Die Freude wird auch so gross sein und auf den „Verkaufstresen“ passt allemal auch zumindest eine grosse Schleife, um den Geschenkcharakter zu betonen.


Mitgliedsdetails

.
bundy109

195

Aufgenommen:Aug 9, 2010

Ratgeber von bundy109

Tastaturen gibt es ja wie Sand am Meer: zu viele um sie zu...
(0)
Schön, jedoch leider sehr teuer; so wird das Hobbie des...
(0)
Die flachen Bildschirme bei TV-Geräten haben schon vor...
(0)
Einige lieben sie, andere verfluchen sie; die Mikrowelle!...
(0)
Endlich geht sie wieder los, die schönste Zeit im Jahr: die...
(0)

Copyright © 2000-2012 Shopping.com     Shopping.com ist ein eBay Unternehmen

http://img.shoppingshadow.com/jfe/JavaFrontEnd-fe118.rtb14.p2-8428
http://img.shopping.com/jfe/JavaFrontEnd-fe118.rtb14.p2-8428