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Charlie oder Willy Wonka? Wer macht die bessere Schokolade?
Ob man nun Charlie und die Schokoladenfabrik anschaut oder sich Willy Wonka und die Schokoladenfabrik zu Gemüte führt, eines haben beide Filme gemeinsam: sie bieten der ganzen Familie an einem verregneten Sonntag kurzweilige Unterhaltung! Und nebenbei haben beide Filme auch eine klare Botschaft. Man sollte nicht zu vorlaut sein, nicht ungehorsam, weil irgendwann bekommt man die Auswirkungen seines Handelns zu spüren!
Die Schokoladenfabrik
Beide Filme haben das selbe Buch als Vorlage, jedoch sind die Umsetzungen sehr verschieden! Wo weichen die Filme voneinander ab und welcher hält sich mehr an die Vorlage? Ein kleiner Vergleich soll Licht ins Dunkele bringen!
Willy Wonka und die Schokoladenfabrik (1971 / Deutschland, USA / 100 Minuten), mit dem unverwechselbaren Gene Wilder als Schokoladenfabrikant Willy Wonka, war der erste der beiden Filme. Dieser wurde zu 99 Prozent in der Bavaria Film in München gedreht. Dies wurde aus Kostengründen so gemacht, hatte der Film doch “nur” ein Budget von 3 Millionen USD. Der Film erzählt, in einer leichten Abwandlung, die Handlung aus der Buchvorlage von Roald Dahl sehr genau. Einzig bei der Familie von Charlie hat man den Vater aus der Handlung weggelassen, ansonsten passt die Handlung sehr gut in die des Buches.
Der Film erhielt in der Folge sehr gemischte Kritiken; von himmelhoch lobend bis niederschmetternd war die ganze Bandbreite vertreten! Dabei war der Erfolg in den Kinos nicht schlecht, spielte er doch im ersten halben Jahr nur etwa 3 Millionen weniger ein als man erwartet hatte. Nachdem der Film in der Folge im englischsprachigen Raum öfter im TV ausgestrahlt wurde, erhöhte sich auch seine Popularität, womit er Kultstatus erreichte!
Nun, es gibt etwas, was mich an diesem Film ein wenig stört. Für die Deutsche Fassung wurde der Film extrem zusammengeschnitten. Die gesanglichen Einlagen würden um etwa ein Viertel zusammengestrichen und einzelne Szenen wurden zum Teil so unglücklich gekürzt das sie zum Teil keinen Sinn mehr ergeben. Zwar hat man bei einer Neuauflage als DVD einige Einstellungen wieder in den Film aufgenommen, diese jedoch nicht synchronisiert. Man erkennt diese Parts daran, dass plötzlich Englisch gesprochen wird und man einen Untertitel zu Gesicht bekommt. Jedoch sollte man den Film in allen Fällen auf Englisch schauen; man ist erstaunt wie oft Gene Wilder im Film Deutsch spricht!
Etwas was für den Film spricht ist die musikalische und gesangliche Unterlegung. Es hat einige wirklich schöne Songs im Film und die Filmmusik klingt auch sehr gut. Zwar hat man hier so gut wie keine Spezialeffekte, dafür, mit einigen Abstrichen, einen Film, der auch ohne Gewalt sehr gut unterhalten kann, und vor allem etwas für die ganze Familie!
Charlie und die Schokoladenfabrik (2005 / USA, UK / 106 Minuten), der unter der Regie von Tim Burton entstand, soll laut Aussage von Burton “keine Neuauflage des alten Films sein, sondern eine neue Interpretation des Buches sein.” So ist der Film dann auch geworden; er hält sich nur am äußersten Rand an die Romanvorlage, aber noch genug das man genau weiß, was Sache ist. Burton hat einen bunten und doch düsteren Film geschaffen und mit Johnny Depp den perfekten Willy Wonka gefunden.
Obwohl Burton das Buch anders auslegt, als dies 1971 geschehen ist, ist die neuere Fassung keineswegs schlechter. Burton hat sein Augenmerk auf andere Punkte gelegt. So hat Charlie hier, wie auch im Buch, einen Vater. Und Tim Burton gibt Willy Wonka mehr Raum, indem er ihm eine eigene kleine Rahmenhandlung gegeben hat. Die Handlung in der Schokoladenfabrik ist hier auch etwas länger als dies 1971 der Fall war. Burton hat die Handlung etwas aufgepeppt und zeitgemäßer ausgelegt. Leider hat er auf die gesanglichen Einlagen, mit einigen Ausnahmen, verzichtet. Hier haben einzig die Oompa Loompas ihre Gesangsparts, allerdings in einem größeren Rahmen als 1971.
Eigentlich hat Tim Burton den ganzen Film leicht angepasst und somit in die Neuzeit geholt. Diese Maßnahme hat dem sonst schon guten Buch / Film auf allen Ebenen gut getan, und somit auch der neuen Jugend dieses Glanzstück zugänglich gemacht, und somit sicher auch das Interesse am ersten Film neu angeheizt!
Wer nun nicht sicher ist, welcher Film besser für einen regnerischen Tag geeignet ist, der kann sich auch ohne Problem beide kaufen. Wie gesagt, der beide Filme basieren auf dem selben Buch, und doch sind sie so verschieden ausgelegt, das man sich ohne Problem beide ansehen kann. Der Anfang ist bei beiden Filmen anders, das Ende weicht zum Teil extrem ab, und auch alles dazwischen ist in den Filmen komplett anders ausgelegt und verarbeitet. Ein Buch mit zwei komplett anderen Auslegungen, beide für die ganze Familie geeignet. Aber eines haben beide Filme gemeinsam: Gute Unterhaltung.
Willy Wonka und die Schokoladenfabrik (1971 / Deutschland, USA / 100 Minuten), mit dem unverwechselbaren Gene Wilder als Schokoladenfabrikant Willy Wonka, war der erste der beiden Filme. Dieser wurde zu 99 Prozent in der Bavaria Film in München gedreht. Dies wurde aus Kostengründen so gemacht, hatte der Film doch “nur” ein Budget von 3 Millionen USD. Der Film erzählt, in einer leichten Abwandlung, die Handlung aus der Buchvorlage von Roald Dahl sehr genau. Einzig bei der Familie von Charlie hat man den Vater aus der Handlung weggelassen, ansonsten passt die Handlung sehr gut in die des Buches.
Der Film erhielt in der Folge sehr gemischte Kritiken; von himmelhoch lobend bis niederschmetternd war die ganze Bandbreite vertreten! Dabei war der Erfolg in den Kinos nicht schlecht, spielte er doch im ersten halben Jahr nur etwa 3 Millionen weniger ein als man erwartet hatte. Nachdem der Film in der Folge im englischsprachigen Raum öfter im TV ausgestrahlt wurde, erhöhte sich auch seine Popularität, womit er Kultstatus erreichte!
Nun, es gibt etwas, was mich an diesem Film ein wenig stört. Für die Deutsche Fassung wurde der Film extrem zusammengeschnitten. Die gesanglichen Einlagen würden um etwa ein Viertel zusammengestrichen und einzelne Szenen wurden zum Teil so unglücklich gekürzt das sie zum Teil keinen Sinn mehr ergeben. Zwar hat man bei einer Neuauflage als DVD einige Einstellungen wieder in den Film aufgenommen, diese jedoch nicht synchronisiert. Man erkennt diese Parts daran, dass plötzlich Englisch gesprochen wird und man einen Untertitel zu Gesicht bekommt. Jedoch sollte man den Film in allen Fällen auf Englisch schauen; man ist erstaunt wie oft Gene Wilder im Film Deutsch spricht!
Etwas was für den Film spricht ist die musikalische und gesangliche Unterlegung. Es hat einige wirklich schöne Songs im Film und die Filmmusik klingt auch sehr gut. Zwar hat man hier so gut wie keine Spezialeffekte, dafür, mit einigen Abstrichen, einen Film, der auch ohne Gewalt sehr gut unterhalten kann, und vor allem etwas für die ganze Familie!
Charlie und die Schokoladenfabrik (2005 / USA, UK / 106 Minuten), der unter der Regie von Tim Burton entstand, soll laut Aussage von Burton “keine Neuauflage des alten Films sein, sondern eine neue Interpretation des Buches sein.” So ist der Film dann auch geworden; er hält sich nur am äußersten Rand an die Romanvorlage, aber noch genug das man genau weiß, was Sache ist. Burton hat einen bunten und doch düsteren Film geschaffen und mit Johnny Depp den perfekten Willy Wonka gefunden.
Obwohl Burton das Buch anders auslegt, als dies 1971 geschehen ist, ist die neuere Fassung keineswegs schlechter. Burton hat sein Augenmerk auf andere Punkte gelegt. So hat Charlie hier, wie auch im Buch, einen Vater. Und Tim Burton gibt Willy Wonka mehr Raum, indem er ihm eine eigene kleine Rahmenhandlung gegeben hat. Die Handlung in der Schokoladenfabrik ist hier auch etwas länger als dies 1971 der Fall war. Burton hat die Handlung etwas aufgepeppt und zeitgemäßer ausgelegt. Leider hat er auf die gesanglichen Einlagen, mit einigen Ausnahmen, verzichtet. Hier haben einzig die Oompa Loompas ihre Gesangsparts, allerdings in einem größeren Rahmen als 1971.
Eigentlich hat Tim Burton den ganzen Film leicht angepasst und somit in die Neuzeit geholt. Diese Maßnahme hat dem sonst schon guten Buch / Film auf allen Ebenen gut getan, und somit auch der neuen Jugend dieses Glanzstück zugänglich gemacht, und somit sicher auch das Interesse am ersten Film neu angeheizt!
Wer nun nicht sicher ist, welcher Film besser für einen regnerischen Tag geeignet ist, der kann sich auch ohne Problem beide kaufen. Wie gesagt, der beide Filme basieren auf dem selben Buch, und doch sind sie so verschieden ausgelegt, das man sich ohne Problem beide ansehen kann. Der Anfang ist bei beiden Filmen anders, das Ende weicht zum Teil extrem ab, und auch alles dazwischen ist in den Filmen komplett anders ausgelegt und verarbeitet. Ein Buch mit zwei komplett anderen Auslegungen, beide für die ganze Familie geeignet. Aber eines haben beide Filme gemeinsam: Gute Unterhaltung.
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