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Ratgeber Digitalkameras

 

Digitalkamera Auflösung

Digitalkameras Auflösung

Digitalkameras Auflösung

Derzeit bietet die Oberklasse der digitalen Kompaktkameras mehr als zwölf Megapixel an Auflösung. Aber wie viel Megapixel braucht der Normalverbraucher? Die Antwort liegt zwischen drei und sechs Megapixeln. Höhere Auflösungen sind nur dann sinnvoll, wenn man seine Fotos großformatig (größer als 20 x 30 Zentimeter) ausdrucken oder bestimmte Ausschnitte in guter Qualität vergrößern möchte.

Deshalb sei an dieser Stelle ausdrücklich gesagt: Die Auflösung hat nur bedingt etwas mit der resultierenden Bildqualität zu tun. Nur weil eine Kamera mit einer hohen Auflösung beworben wird, bedeutet das noch lange nicht, dass sie auch perfekte Fotos liefert. Eine entscheidende Rolle kommt hier vor allem dem Objektiv der Kamera zu.

Das Kamera Objektiv

Kamera Objektiv

Kamera Objektiv

Die Qualität eines Objektivs ist auf den ersten Blick nicht an seinem Äußeren zu erkennen. Kleine Blendenwerte von 2,8 oder 2,0 lassen aber in der Regel auf eine gute Lichtstärke der Optik schließen. Ein weiteres Auswahlkriterium für eine Digitalkamera ist die Brennweitenregulierung, also das Zoom. Für die kompakte Party- und Urlaubskamera empfiehlt sich ein dreifaches optisches Zoom, Sportinteressierte greifen lieber zu einem zehn- oder sogar zwölffachen optischen Zoom. Das vielfach beworbene digitale Zoom ist dagegen überhaupt nicht wichtig. Wer gerne Nahaufnahmen macht, sollte auf die Naheinstellgrenze der Optik, also den Makrobereich achten. Werte unter zwei Zentimeter sorgen bereits für gute Vergrößerungen.



Die Lichempfindlichkeit:

Entscheidend für verwacklungsfreie Fotos sind hohe ISO-Empfindlichkeiten (ISO 800 oder ISO 1600), die bei wenig Licht kurze Verschlusszeiten realisieren. Aber Achtung: Mit erhöhter Lichtempfindlichkeit nimmt auch das Bildrauschen - also Fehler, die das Foto vergröbern - zu. Ob bei Empfindlichkeiten von ISO 1000 auch Fotos in guter Qualität entstehen, ist oft erst zu erkennen, wenn man ein paar Testfotos mit der Kamera gemacht hat.

Die Fokuszeit und Auslöseverzögerung

Nicht langsam, aber sicher, sondern schnell und genau ist die Devise für eine gute Auslöseverzögerung und den Autofokus. Damit Sie die wichtigsten Momente nicht verpassen, soll die Kamera ein Foto sofort nach dem Druck auf den Auslöser speichern. Für Schnappschüsse und Fotos im Sport- und Actionbereich müssen Fokuszeit und Auslöseverzögerung so kurz wie möglich sein. Eine Digitalkamera, die unter einer halben Sekunde scharf stellt und auslöst, eignet sich für Schnappschüsse und ist aktuell ab etwa 140 Euro zu bekommen.


Die Energieversorgung

Batterien

Batterien

Generell sind bei der Energieversorgung für Digitalkameras zwei Systeme auf dem Markt zu unterscheiden. Der eine Hersteller schwört auf Lithium-Ionen-Akkus, der andere auf AA-Zellen (Mignon-Zellen), die als Akkus und Batterien erhältlich sind. Mit Lithium-Ionen-Akkus, die meistens lange durchhalten, lassen sich besonders kleine und flache Digitalkameras konstruieren und produzieren. Nachteil: Ein derartiger Akku kostet bis zu 50 Euro und ist dazu nur im Fachhandel zu bekommen. AA-Zellen dagegen sind wesentlich preiswerter (vier Akkus plus Ladegerät sind schon ab 15 Euro zu haben) und notfalls kann auch ein Paket normaler Batterien gekauft werden.



Manuell oder Automatik

Es gibt Momente beim Fotografieren, da stößt die Automatik einer Digitalkamera an ihre Grenzen. Deshalb sollte eine Digitalkamera entsprechende manuelle Einstellmöglichkeiten bieten, um z.B. Veränderungen an der Belichtung vorzunehmen. Achten Sie deshalb darauf, dass Blende und Verschlusszeiten bei einer Kamera manuell frei wählbar sind. Fotografen, die gerne mit der Kamera experimentieren, sollten zudem Zugriff auf die verschiedenen ISO-Empfindlichkeiten und Weißabgleichseinstellungen haben, um auch auf schwierige Lichtsituationen reagieren zu können. Wer Fotografie hobbymäßig betreibt, dem sollten manuelle Einstell-Möglichkeiten an der Kamera ohnehin wichtig sein. Für Gelegenheitsknipser, die nur ein Einsteiger-Gerät für den Urlaub, die Familie oder die nächste Party benötigen, sind vor allem Motivprogramme interessant, die für bestimmte Aufnahmesituationen entsprechende Voreinstellungen liefern. Wirklich sinnvoll sind in der Regel fünf bis zehn Programme, darunter Sport, Porträt, Nachtporträt, Aufnahmen im Dämmerlicht und Landschaft.

Kamera Speicher

Kamera Speicherkarte

Kamera Speicherkarte

Je nachdem, für welchen Hersteller man sich entscheidet, muss eine bestimmte Speicherkarte gekauft werden. Fuji und Olympus arbeiten vorrangig mit der xD-Picture Card, Sony mit dem Memory-Stick und die restlichen Hersteller fast nur noch mit der am häufigsten verbreiteten und daher besonders preiswerten SD (SecureDigital)-Karte. Diese ist mit 1 GB Kapazität schon für unter fünf Euro zu bekommen, während die beiden konkurrierenden Speichersysteme jeweils um die 25 Euro kosten.

Wer Fotografien weiterbearbeiten oder großformatige Abzüge machen will, sollte darauf achten, dass die Digitalkamera auch in der Lage ist, ein unkomprimiertes Format wie TIFF oder RAW zu speichern. Dazu legen Sie sich am besten eine große Speicherkarte zu: Compact-Flash-Karten beispielsweise, die allerdings hauptsächlich bei digitalen Spiegelreflexkameras zum Einsatz kommen, sind sogar mit Kapazitäten von bis zu 64 Gigabyte erhältlich.



Kamera Videofunktion

Videfunktion Digitalkameras

Videfunktion Digitalkameras

Auch wenn fast jede Digitalkamera kurze digitale Videos aufzeichnen kann, ist die Videofunktion nach wie vor das Stiefkind der Digicam-Hersteller: Die meisten Kompaktkameras filmen mit der bescheidenen VGA-Auflösung von 640 x 480 Pixel, und auch die Bildfrequenz ist meistens zu niedrig. Eine Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde gilt bei Digitalkameras bereits als hohe Bildfrequenz. 

Weitere Kamera Features:

Einige von den Kameraherstellern angebotene Features sind mittlerweile ausgereift. Dazu gehören unter anderem die Möglichkeit, zu dunkel geratene Fotos aufzuhellen oder die Kameras mit einer Automatik zum Entfernen von roten Augen im Foto auszurüsten. Zudem sollen mechanische oder elektronische Bildstabilisatoren auch bei schlechten Lichtbedingungen zu scharfen Fotos verhelfen. Grundsätzlich sind mechanische Bildstabilisatoren die sinnvollere Investition, aber auch elektronische Lösungen haben ihren Reiz, da sie kostengünstiger zu bekommen sind. Ob eine Digitalkamera weiterhin über einen optischen Sucher verfügen sollte, ist fast schon zur philosophischen Frage geworden, denn technisch gesehen ist ein Sucher kaum mehr notwendig: Aktuelle Displays sind mittlerweile wesentlich kontrastreicher und heller als noch vor einigen Jahren. Dazu konnte der Betrachtungswinkel des Displays enorm erhöht werden, was die Benutzung der Kamera stark vereinfacht.

Digitalkameras werden generell in folgende Gruppen unterteilt:

1. Digitale Kompakt- oder Sucherkameras

Diese haben ein fest eingebautes Objektiv und präsentieren das ausgewählte Motiv bereits vor der Aufnahme auf dem rückseitig angebrachten Kontrolldisplay. Bei manchen Kompaktkameras kann das Motiv auch noch per optischen Sucher anvisiert werden.

2 Bridgekameras (SLR)

Eine Sonderrolle nehmen die sogenannten Bridgekameras ein, die als Bindeglied zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkameras fungieren, offiziell jedoch zu den Kompaktkameras gezählt werden. Sie verfügen über ein fest eingebautes Objektiv wie die Kompakten, sehen aber ähnlich aus wie digitale Spiegelreflexkameras und bieten fast genauso viele Features und Einstellmöglichkeiten wie diese.


3. Digitale Spiegelreflexkameras (D-SLR)

DSLR-Kameras verfügen über kein fest verbautes Objektiv, sondern können mit unterschiedlichen Wechselobjektiven verwendet werden. Das Motiv wird in der Regel durch einen optischen Sucher anvisiert, erst nach der Aufnahme wird das Bild auf dem Display angezeigt. Eine Ausnahme stellen die Modelle einiger japanischer Hersteller dar: Sie können bereits während der Aufnahme ein Vorschaubild auf dem Kontrollmonitor anzeigen.

Canon Digitalkameras

Canon

Canon

Canon bietet Digitalkameras seit etwa 1984 an. Für erste Erfolge sorgte die RC-Modellreihe. Später folgten digitale Kompaktkameras der Reihen PowerShot und Digital IXUS sowie die digitalen Spiegelreflexkameras der EOS Digital-Serie.

Nikon Digitalkameras

Nikon

Nikon

Nikon produziert seit 1988 professionelle Digitalkameras, ist jedoch erst seit etwa 1997 am Markt mit Consumer-Digitalkameras vertreten.

Kodak Digitalkameras

Kodak

Kodak

Kodak, der frühere Pionier im Bereich Filme, Fotopapier und Analog-Kameras ist seit einigen Jahren vor allem im Segment der Einsteiger-Kameras vertreten.

Sony Digitalkameras

Sony

Sony

Digitalkameras von Sony beeindrucken durch ihr klares, unverwechselbares Design und zahlreiche technische Innovationen, unter anderem im Bereich der Bild-Stabilisierung.

Olympus Digitalkameras

Olympus

Olympus

Olympus ist der Begründer eines neuen Standard für digitale Spiegelreflexkameras, dem Four-Thirds-Standard, auf dem das Olympus E-System basiert.

Panasonic Digitalkameras

Samsung Digitalkameras

Samsung

Samsung

Digitale Kameras von Samsung sind ein bedeutender Teil der großen Modellpalette des Elektronikkonzerns aus Südkorea.

Pentax Digitalkamera

Pentax

Pentax

Bereits 1990 wurde die erste Pentax-Digitalkamera vorgestellt. Besonders erfolgreich sind seit 2001 die kompakten Optio-Modelle.


Mitgliedsdetails

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brototyp

18

Aufgenommen:Nov 18, 2009

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