Vergleich verschiedener Zauberkästen
Es gibt viele Zauberkästen auf dem Markt, aber womit kann man sein Publikum wirklich verblüffen?
Ravensburger Die große Zaubershow
Meine erste Zaubershow von Ravensburger richtet sich an junge Zauberer ab etwa 6 Jahren. Die Verarbeitung ist nicht sehr hochwertig, aber der Preis dafür ist zumindest angemessen. Es handelt sich hier um Tricks, die leicht zu erlernen sind und durch die Anleitung auch für Kinder ausreichend erklärt werden. Viele der Tricks erfordern Handfertigkeit, deswegen ist der Zauberkasten auch eine sehr gute Möglichkeit für die Kinder ihre Motorik zu verbessern. Außerdem erfordert es Konzentration und auch etwas Hartnäckigkeit um die Tricks zu erlernen. Halte es daher ein tolles Geschenk für Kinder.
Auf ‚Meine erste Zaubershow’ aufbauend gibt es von Ravensburger auch ‚Die große Zaubershow’. Die Tricks sind hier schon etwas komplexer und es eignet sich daher auch erst für Kinder ab 8 Jahren. Da sie in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt sind kann man aber auch hier schnell Erfolge feiern und hat Tricks, die man erst später, mit der nötigen Fingerfertigkeit, aufführen kann. Es ist hier etwas mehr Material vorhanden, deswegen auch der höhere Preis, der mir aber etwas überzogen scheint.
‚Die Zauberschule – Deluxe Edition’ von Kosmos beinhaltet eine DVD, die helfen soll Tricks anschaulich zu beschreiben. Eine gute Idee, aber die Umsetzung wirkt nicht sonderlich professionell. Hier hätte man sich mehr Mühe geben und das Medium besser ausnutzen können. Es liegt aber auch eine Anleitung bei, die leicht zu verstehen ist, und die 200 Tricks erklärt. Von einer Deluxe Edition hätte ich mir eine bessere Verarbeitung gewünscht. Viele Teile sind nach ein paar Mal Verwenden schon hinüber und das Plastik wirkt extrem billig. Insgesamt aber eine sehr umfassende Sammlung an Tricks, die ab 8 Jahren empfohlen wird. Ich würde das Alter aber etwas höher ansetzen und 8jährigen die große Zaubershow von Ravensburger empfehlen.
Mental Magic von Kosmos ist kein klassischer Zauberkasten, sondern bietet eher vereinfachte Tricks davon, wie sie Mentalisten zum Beispiel in der Uri Geller Show präsentierten. Die Wirkung finde ich nicht sonderlich gelungen. Man merkt einfach, dass bei der Präsentation solcher Gedankenlesertricks die Show und das Drumherum fast wichtiger sind als der Trick selbst. Im eigenen Wohnzimmer verliert das deshalb stark an Wirkung. Mental Magic eignet sich vor allem für Leute, die sehen wollen, wie verblüffend einfach teilweise die Methoden hinter solchen scheinbar spektakulären Tricks sind. Das Nachmachen der etwa 90 Tricks macht weniger Spaß, außerdem ähnlichen sich einige stark.
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