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Spiel des Jahres 2008 bis 2010

 

Dieses Jahr gewann Dixit den Preis für das Spiel des Jahres. Ich stelle Dixit und die Gewinner der letzten beiden Jahre vor.

Dixit gewann 2010 den Preis für das Spiel des Jahres in Deutschland, nachdem es 2009 in Cannes schon als bestes französisches Spiel ausgezeichnet wurde. Wer die typischen Gewinner der letzten Jahre kennt weiß, dass meist Strategiespiele damit ausgezeichnet wurden. ‚Die Siedler’ hatte diesen Trend gesetzt. Deswegen ist es ganz erfrischend, dass nun ein völlig anderes Spiel mit dem Preis bedacht wurde, aber bei vielen wird Dixit auch zu großer Enttäuschung führen, wenn man mit der falschen Erwartung herangeht. Es handelt sich hier eher um ein kreatives Partyspiel, als ein klassisches Brettspiel. Jeder Spieler erhält fünf aus den 84 Bildkarten, die schön gestaltet sind. Ein Spieler übernimmt die Rolle des Erzählers und wählt aus den restlichen Karten eine aus. Dazu gibt er einen Hinweis, der nicht zu eindeutig, aber auch nicht zu abstrus sein darf. Dann gibt jeder Spieler eine seiner Karten hinzu und sie werden gemischt. Wenn nun alle oder kein Spieler die richtige Karte erraten erhält der Erzähler keine Punkte, deswegen ist es wichtig den Hinweis so zu wählen, dass nur ein Teil ihn erraten kann. Auch wenn man das Spiel ab 3 Spielern starten kann, ist es wirklich sinnvoll erst ab 5. Für ein paar Runden ist es ein ganz nettes Spiel, aber für ein Spiel des Jahres bin ich doch sehr enttäuscht und hätte mir wesentlich mehr erwartet.

 

2009 ging der Preis an Dominion einem Kartenspiel mit 500 Karten. Jeder Spieler erhält dabei die gleichen 10 Karten und dann muss er schauen wie er strategisch vorgeht. Holt er Siegpunkte oder erweitert er seine Möglichkeiten durch Aktionskarten. Gespielt werden kann es mit zwei bis vier Spielern. In meinen Augen ein verdientes Spiel des Jahres, da es viele taktische Möglichkeiten gibt und nicht langweilig wird, da es eigentlich fast unendlich Kombinationen gibt, die sich aber natürlich dann ähneln vom Ablauf.

 

2008 erhielt Keltis den Preis für das Spiel des Jahres. Die Regeln sind sehr einfach. Man bewegt seine Figuren mit Hilfe von Karten auf verschiedenen Steinpfaden und je weiter man kommt, desto mehr Punkte gibt es am Ende. Dabei muss man sich immer entscheiden, ob man eine Kartenreihe fortführt, eine neue beginnt oder eine Karte abwirft. Das Spiel macht Spaß und ein bisschen Taktik ist auch nötig, aber für meinen Geschmack überwiegt der Faktor Glück zu sehr. Die Abhängigkeit von den Karten, die man zufällig bekommt ist zu groß. Reiner Knizia hat uns schon viele tolle Brettspiele beschert und sicher einen Preis verdient. Ob Keltis dafür der richtige Titel war, finde ich eher fraglich.



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Wilhelmine

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Aufgenommen:Apr 23, 2010

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