Showdown zwischen Mel Brooks und Terry Gilliam
Wer schafft es mehr Lacher auf die Leinwand zu bringen?
Sowohl Mel Brooks als auch Terry Gilliam zusammen mit Monty Python sind für viele Komödien in den 70ern und 80ern verantwortlich. Doch wer schafft es für mehr Lacher zu sorgen.
Auf das Konto von Mel Brooks gehen Filme wie Spaceballs oder Robin Hood: Helden in Strumpfhosen.
Spaceballs ist eine Parodie auf Star Wars. Vespa soll mit dem langweiligen Prinzen Valium vermählt werden. Dabei gerät sie in die Fänge von Scroob, dem Präsidenten des Planeten Spaceball und seinem finsteren Schergen Lord Helmchen. Mel Brooks spielt in einer weiteren Rolle noch Jogurt, der um das Geheimnis des Saftes Bescheid weiß. Mit Spaceballs gelang Mel Brooks eine der lustigsten Parodien auf Filme überhaupt.
Nicht ganz so witzig ist seine Parodie auf Robin Hood, aber auch hier gelingen ihm einige Lacher, wenn er das ganze Genre auf die Schippe nimmt.
Die Klassiker von Terry Gilliam sind sicherlich das Leben des Brian und Die Ritter der Kokosnuss.
Das Leben des Brian erzählt die Geschichte von Brian, dem das Leben außer den regelmäßigen Steinigungen, zu denen ihn seine Mutter mitnimmt, wenig bietet. Er schließt sich der Volksfront von Judäa an und landet schließlich in den Händen von Pilatus.
Ritter der Kokosnuss nimmt König Arthur und seine Tafelrunde gekonnt auf den Arm. Der König, der sich hier mehr für Frauen als der Suche nach dem heiligen Gral interessiert, bekommt es mit Untertanen zu tun, die sich gewerkschaftlich organisieren. Als sich dann die Pferde noch weigern ihren Dienst zu verrichten sind die Ritter auf klappernde Kokosnüsse als Fortbewegungsalternative angewiesen. Ein herrlich sarkastischer Spaß.
Es fällt schwer hier einen objektiven Maßstab zu finden, ich persönlich konnte über Mel Brooks immer mehr lachen. Gesehen haben sollte man alle hier aufgezählten Filme, dann kann man sich ein eigenes Urteil bilden.
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