Schachspiele auf dem Nintendo DS und kurze Erläuterung der Zugmöglichkeiten
Ein Schachspiel reicht, deswegen sollte man sich kurz Zeit nehmen den Vergleich zu lesen, damit man sich das richtige Schachspiel kauft. Um den Einstieg zu erleichtern habe ich auch die Zugmöglichkeiten kurz zusammen gefasst.
‚Schach und Matt’ eignet sich für jüngere Spieler, um sich mit den Regeln vertraut zu machen. Mehr aber auch nicht. Die Spielstärke ist für den etwas ambitionierteren Schachspieler nicht zu gebrauchen.
Auch ‚Schach Attacke’ richtet sich an ein sehr junges Publikum und fällt durch die geringe Spielstärke für den Fortgeschrittenen Spieler weg.
Bleibt noch die Wahl zwischen ‚Fritz’ und ‚Chessmaster’. Beide Spiele sind empfehlenswert, aber in meinen Augen hat Fritz die Nase etwas vorne, weil es noch stärker ist und mehr Möglichkeiten bietet sein Schachspiel zu verbessern.
Um den Einstieg zu erleichtern hier noch ein kurzer Überblick über die wichtigsten Zugmöglichkeiten im Schach:
Bauer: In der Anfangsposition darf der Bauer einen oder zwei Schritte nach vorne machen sollten die Felder frei sein. Danach darf sich der Bauer nur noch jeweils ein Feld nach vorne bewegen. Der Bauer kann sich nicht zurückbewegen und darf andere Spielfiguren nur Diagonal schlagen.
Springer: Der Springer darf zwei Felder in eine Richtung und dann ein Feld nach rechts oder links gehen. Daraus ergeben sich maximal 8 Zugmöglichkeiten, sollte der Springer nicht eingeengt sein.
Läufer: Läufer dürfen sich beliebig viele Felder diagonal bewegen, ohne dabei eine andere Figur zu überspringen. Sie können daher nie die Farbe des Feldes ändern, auf dem sie stehen.
Turm: Der Turm darf sich auf einer Linie oder Reihe beliebige Felder bewegen ohne dabei eine Figur zu überspringen. Eine Besonderheit ist die Rochade (siehe unten).
Dame: Die Dame vereint die Bewegungsmöglichkeiten eines Turms und eines Läufers, also kann sich in alle Richtungen frei bewegen, ohne dabei eine andere Spielfigur zu überspringen.
König: Der König darf sich in jede Richtung bewegen, aber nur jeweils ein Feld. Dabei darf er auf kein Feld ziehen, dass von einer gegnerischen Figur bedroht wird, da er sonst im Schach steht.
Rochade: Bei der Rochade wird der König zwei Felder in Richtung des beteiligten Turms gezogen, dieser überspringt dann den König. Damit der Zug erlaubt ist müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Weder der König, noch der Turm, dürfen bereits einen Zug ausgeführt haben. Zwischen den beiden Figuren dürfen keine anderen Spielfiguren stehen. Der König darf außerdem über kein Feld ziehen, das von einer gegnerischen Spielfigur bedroht wird und darf am Ende des Zuges natürlich nicht im Schach stehen.
Schachmatt: Das Spiel endet, sobald der König schachmatt gesetzt wurde, also es keine Möglichkeit mehr gibt einen Zug auszuführen, um den König aus der ins Schach gesetzten Situation zu befreien.
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