Nintendo DS Versionen im Vergleich
Wie unterscheiden sich die DS Modelle und für wen ist welches Gerät optimal.
Inzwischen ist der Markt etwas unübersichtlich geworden, weil immer wieder neue Versionen der beliebten Konsole von Nintendo erscheinen. Deswegen fasse ich die verschiedenen Varianten kurz zusammen und erkläre die Unterschiede.
Als erstes erschien der Nintendo DS. In den USA schon im November 2004, bei uns in Europa erst im März 2005. Das gerät war 14,86 cm breit, 8,46 cm hoch und in geschlossenem Zustand 2,87 cm tief. Die Bildschirme waren 3 Zoll groß, das entspricht 7,62 cm. Der untere Bildschirm war ein Touch-Screen. Der Bildschirm bot eine Auflösung von 256 x 192 Bildpunkten bei 260.000 Farben. Als CPUs dienten ARM9 und ARM7. Der Lithium-Ionen-Akku hatte eine Laufzeit von bis zu 10 Stunden. Der Nintendo DS ist abwärtskompatibel und verfügte daher bereits beim Start über eine Bandbreite von Game Boy Advance Spielen.
Etwa ein Jahr später kam der Nintendo DS Lite auf den Markt. Es wurden viele Veränderungen im Detail vorgenommen. Sofort ins Auge springt, dass das Gerät nun etwa 30% kleiner ist. Die Akkulaufzeit wurde sogar verdoppelt und beträgt etwa 20 Stunden. Das Display wurde schärfer und heller, allerdings ist es bei Sonneneinstrahlung immer noch schwer etwas zu erkennen. Die Darstellung der Farben ist nun kräftiger. Um die Größe zu verkleinern wurden auch einige Knöpfe neu angeordnet. Die Lautsprecher bieten ebenfalls eine bessere Qualität. Insgesamt stellt das Gerät also einen optisch deutlichen Fortschritt zum Nintendo DS dar.
Anfang 2009 erschien in Europa der Nintendo DSi. Der GBA-Schacht wurde entfernt und somit ist es nicht mehr möglich GBA-Spiele zu spielen, aber inzwischen gibt es so viele Nintendo DS Spiele, dass dies verschmerzbar ist. Wer viele Spielefavoriten in seiner GBA-Sammlung hat muss beim DS Lite bleiben. Der DSi verfügt über zwei VGA-Kameras, eine an der Innenseite und eine an der Außenseite. Da der GBA-Schacht weg ist gab es nun Platz für einen SD-Karten-Schacht. Die Karten dienen zur Speicherung von Dateien. Das Gehäuse ist nun minimal leichter und flacher, dafür etwas breiter und länger. Der Bildschirm wurde heller und hat nun 3,5 Zoll statt 3 Zoll. Der DSi bekam die doppelte Rechenpower und den vierfachen Speicher spendiert. Außerdem hat er einen internen Flash-Speicher von 256 MB nun.
2010 erschien schließlich noch der Nintendo DSi XL. Das ist keine Luxusversion des DSi, sondern gezielt eine Variante für die älteren Mitbürger. Das Display wurde noch mal vergrößert und beträgt nun 4,2 Zoll. Auch die Tasten wurden angepasst und sind leichter zu bedienen. Natürlich ist das Gerät deutlich schwerer und größer.
Es gibt keinen Grund mehr den Nintendo DS zu kaufen. Die Entscheidung zwischen DS Lite und DSi fällt schon schwerer. Wer auf keinen GBA-Schacht mehr angewiesen ist sollte zum technisch besseren DSi greifen. Für ältere Menschen gibt es den ergonomisch angepassten DSi XL.
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