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So kommen Naturlocken in Form

 

Naturlocken sind Fluch und Segen zugleich! Allerdings gibt es einige Dinge, die helfen, die Locken zu definieren und aus spröden Kringeln schöne Locken zu zaubern.

Meine kleinen Helferlein

Ich habe so lange nach der perfekten Pflege für meine Naturlocken gesucht. Seit meiner Kindheit hatte ich große Probleme mit meinen Haaren, welche nicht selten zu Tränen führten.
Nach langem experimentieren bin ich zu folgenden Erkenntnissen gekommen:

1. Locken brauchen Feuchtigkeit, Feuchtigkeit und Feuchtigkeit!
Damit diese überhaupt in zu den Haaren vordringen kann, sollte man auf sämtliche Silikone in Shampoo/ Spülung/ Gel/ Schaum/ Spray ect. verzichten. Silikone umhüllen das Haar und lassen es eine Zeit lang schön aussehen- allerdings vertrocknen die Haare unter der Silikonhülle. Die Haare werden trocken, spröde, glanzlos und locken sich nicht mehr. Zudem brechen sie ab!

2. Es muss nicht täglich Shampoo sein!
Ich muss meine Haare täglich waschen, da ich mich ansonsten nicht wohl fühle. Früher habe ich täglich Shampoo verwendet, was meinen Haaren nicht wirklich gefallen hat. Shampoo reinigt zwar, trocknet aber auch aus. Man kann durchaus Spülung (silikonfrei!) zum Waschen von Haaren und Kopfhaut verwenden. Die Spülung schäumt zwar nicht wie ein Shampoo, entfernt aber trotzdem Schmutz und Fett. Ich verwende Shampoo meist 1x pro Woche.

3. Haare nur im nassen Zustand kämmen!
Ich habe meine Haare früher gerne mit einer Bürste gekämmt. Das Resultat war: Die Locken waren weg, meine Haare erinnerten irgendwie an einen frisch gebürsteten Pudel.
Zum kämmen der Locken immer einen breitzackigen Kamm verwenden! Am besten funktioniert es, wenn die Haare nass sind und man Spülung oder Haarkur aufgetragen hat. Dabei unbedingt vorsichtig vorgehen und sich etwas Zeit nehmen.

4. Eiskaltes Wasser zum Schluß!
Wenn die Haare ausgewaschen sind, lasse ich für einen kurzen Moment richtig kaltes Wasser über meine Haare laufen. Das ist, außer im Sommer, nicht gerade angenehm und sicher nicht unbedingt unter der Dusche praktikabel- aber es lässt die Locken glänzen.

5. Pflege!
Nach dem Waschen wird es Zeit, den Locken noch ein wenig Pflege zukommen zu lassen.
Meine Haare lieben Olivenöl. Ich nehme also eine kleine Menge Öl und verteile es vorsichtig in meinen (tropfnassen Haaren). Danach nehme ich etwas Haarkur (silikonfrei!) und verteile diese ebenfalls in meinen Haaren. Das Öl und die Kur spüle ich nicht aus. Man sollte sich langsam an die richtige Dosis von beidem herantasten, da natürlich jedes Haar anders ist.

6. Trocknen!
Da meine Haare inzwischen sehr lang und auch recht schwer sind, hängen sich die Locken sehr schnell aus.
Ich umgehe dieses Problem dadurch, dass ich den Haaren beim trocknen das Gewicht nehme. Dazu verwende ich einen Mikrofaserturban (am besten direkt mehrere anschaffen, damit man zwischendurch wechseln kann), in welchen ich die Haare lege.
Ich gehe dabei folgendermaßen vor:
Den Turban auf einen Tisch oder Stuhl legen, dann die Haare von oben auf das Tuch hinablassen. Sinn des ganzen ist, dass sich alle Haare auf dem Oberkopf befinden und so weder durch das Eigengewicht, noch durch das eingewickelte Ende des Turbans glattgezogen werden.
Man kann den Turban so oft wechseln, bis die Haare fast trocken sind. Dies dauert allerdings ziemlich lange und ist dadurch nicht unbedingt alltagstauglich. Wenn es also schneller gehen soll, kann man die Haare nach einiger Zeit vorsichtig föhnen oder auch an der Luft fertig trocknen lassen.


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TiffyK

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Aufgenommen:Okt 20, 2010

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