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Tarnung
Dieser Ratgeber beschäftigt sich mit dem Thema Tarnung. Es gibt etliche Gelegenheiten, bei denen sich Menschen in der Natur tarnen müssen oder wollen. Man denke da beispielsweise an Jäger, Naturfotografen oder Gotchaspieler. All diese Gruppen haben ein Interesse daran, möglichst lange verborgen im Wald agieren zu können. Im folgenden möchte ich nützliche Produkte vorstellen, die uns helfen, optisch mit unserer Umgebung zu verschmelzen. Ziel aller Tarnung ist es, die Konturen eines Objektes zu verwischen. Ein Mensch soll nicht mehr als Mensch erkennbar sein.
Die Grundlage guter Tarnung ist sicherlich die Kleidung. Dunkle natürliche Töne wie Olivgrün, Grau oder Schwarz sind das Mindeste. Besser noch sind Tarnfarben und Tarnmuster. Je nach Umgebung und Vegetation sind unterschiedliche Tarnmuster erhältlich. Der Naturfotograf in der Steppe Afrikas wird andere Kleidung benötigen als der Gotchaspieler in Brandenburgs Wäldern. Eine Jacke und eine Hose in Tarnfarben bilden eine gute Basis, um sich unentdeckt im Wald zu bewegen. Lange Ärmel sind dabei pflicht, sonst wirkt die Tarnung nicht. Auch die Schuhe sollten farblich zur Kleidung und zur Umgebung passen. Hier sollten Fraben wie Dunkelbraun oder Schwarz bevorzugt werden, in der Wüste darf es auch ein Sandton sein
Wer seine Tarnung weiter perfektionieren will, der tarnt auch Kopf, Gesicht und Hände. Insbesondere der Kopf eines Menschen ist so markant, dass er auch noch in dreihundert Metern Entfernung im Wald sofoert entdeckt wird. Der Kopf wird einfach mit einer Mütze oder einem Basecap getarnt. Dieses sollte natürlich zur restlichen Kleidung und zu Umgebung passen. Das Gesicht kann mit einem Tuch oder Tarnschminke getarnt werden. Die Hände hingegen werden mit Handschuhen getarnt. Mit diesen Zusätzen bleibt kein Körperteil ungetarnt. Die Chancen, unentdeckt zu bleiben, steigen enorm.
Schließlich muss auch die Ausrüstung getarnt werden. Die beste Kleidung nützt wenig, wenn der Rucksack signalrot ist. Es gilt daher, Ausrüstung passend zur Kleidung und zur Umgebung zu wählen. Ungetarnte oder neutrale Gegenstände lassen sich mit Hüllen oder Überzügen tarnen. Selbst ein langes Teleobjektiv kann mit einer solchen Hülle versehen werden, um es mit der Umgebung verschmelzen zu lassen. Man sollte auch keine vermeintlichen Kleinigkeiten vergessen: Die Uhr kann starkt hervorstechen, wenn sie die falschen Farbe hat. Auch ein in der Brusttasche getragener Kugelschreiber kann einen verraten.
Wer sich lange an einem Ort aufhält, für den kann auch der Einsatz eines Tarnnetzes sinnvoll sein. Ein solches Netz wird über der eigenen Position ausgebreitet und verwischt die menschlichen Konturen sehr wirkunsvoll. So entsteht ein getarnter Unterschlupf, aus dem heraus der Naturfotograf unentdeckt arbeiten kann. Mit mehreren Netzen kann der Unterschlupf sogar so groß werden, dass man sich bequem darin bewegen kann und auch noch Platz für die Ausrüstung bleibt. Noch besser wird das Resultat, wenn man zusätzlich mit natürlichen Materialien der Umgebung arbeitet. Dazu eignen sich z.B. Äste, Zweige, Moos und Erde.
Die hier genannten Maßnahmen wirken in Kombination natürlich noch besser. Je mehr Zeit, Material und Energie man für das Thema Tarnung aufwendet, desto besser wird das Ergebnis. Für allerbeste Resultate verwendet man einen so genannten Ghillie-Suit. Dieser Anzug besteht aus unzähligen Fransen in Tarnfarben, die den Träger im Wald praktisch unsichtbar machen.
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