Sanft erwachen mit dem richtigen Wecker
Wer kennt das nicht: Der Wecker klingelt und man fühlt sich wie gerädert. Wenn der Tag schon so anfängt, kostet es viel Mühe in gute Stimmung zu kommen. Ein möglicher Grund für ein solches Erwachen ist der falsche Weckzeitpunk oder die falsche Art des Weckens. Seit geraumer Zeit befinden sich einige Systeme auf dem Markt, die das Aufstehen morgens angenehmer gestalten sollen. Diese wollen wir nun genauer betrachten.
Der Schlafphasenwecker macht sich den Schlafrhythmus eines jeden Menschen zu Nutze. Wenn wir schlafen, wechseln sich Phasen des tiefen Schlafs mit solchen ab, in denen wir nur leicht schlafen. Wenn wir mitten in einer Tiefschlafphase geweckt werden, fällt es uns schwer, energisch in den Tag zu starten. Besser ist es daher, sich in einer Phase des leichten Schlafs wecken zu lassen. Genau das kann ein Schlafphasenwecker. Er ermittelt den aktuellen Schlafzustand und weckt den Schlafenden in einem günstigen Moment. Dazu wird ein kleines weiches Armband um das Handgelenk gelegt. Dieses registriert Bewegungen des Schlafenden. In einer Phase leichten Schlafs bewegen wir uns mehr. Der Wecker registriert dies und löst den Weckton aus. Da sich nicht immer sicher vorhersagen lässt, wann eine Leichtschlafphase eintreten wird, gibt man dem Wecker einen Zeitrahmen von etwa 30 Minuten vor, in dem man geweckt werden möchte. Zusätzlich gibt man einen spätesten Weckzeitpunkt an. Fällt nun eine Phase leichten Schlafs in den Zeitrahmen, wird man geweckt. Sollten Schlafphase und Zeitrahmen nicht zueinander passen, wird man dennoch sicher geweckt. Man braucht also keine Angst zu haben, zu verschlafen. Besonders gut funktioniert ein solcher Wecker mit einem sanften Weckton, beispielsweise einer, der in der Lautstärke langsam ansteigt. Auf diese Weise wird man zum richtigen Zeitpunkt ganz sanft geweckt. Mitunter kann dieser Zeitpunkt auch 20 Minuten vor der gewohnten Aufstehzeit liegen. Man schläft dadurch zwar etwas kürzer, fühlt sich insgesamt aber deutlich fitter.
Einen anderen Weg gehen Lichtwecker. Sie machen sich zu Nutze, dass der Mensch bei zunehmender Helligkeit wacher wird. Wenn im Sommer schon am frühen Morgen das Licht ins Schlafzimmer scheint, fühlen wir uns angenehm geweckt und von der ersten Minute an munter. Genau dieser Effekt kommt bei einem Lichtwecker zum Tragen. Der Wecker ist mit einer leuchtstarken Lampe ausgestattet und wird möglichst nah am Kopf des Schlafenden aufgestellt, am besten auf dem Nachttisch. Etwa 30 Minuten vor dem eingestellten Weckzeitpunkt beginnt der Wecker erst schwach, dann immer stärker zu leuchten und simuliert auf diese Weise einen Sonnenaufgang. Zum Weckzeitpunkt erreicht das Licht die maximale Intensität und der Schlafende wird im besten Fall ganz von allein wach. Zusätzlich kann aber auch ein Weckton eingestellt werden. Bei guten Modellen stehen sanfte Geräusche zur Auswahl, z.B. Vogelstimmen. Der Effekt ist verblüffend und sehr angenehm: Besonders im Winter fühlt es sich herrlich an, mit viel Licht und Vogelzwitschern aufzuwachen.
Philips HF3470/01 Radiowecker
Beide Lösungen ermöglichen es, sanft in den Tag zu starten. Insbesondere im Winter ist der Lichtwecker ein Segen. Interessant wäre eine Kombination beider Systeme: Ein Wecker, welcher mittels Schlafphasenanalyse den richtigen Zeitpunkt abpasst und dann sanft mit Licht weckt. Dann wird Aufstehen zur Freude!
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