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Messer für den Outdoorgebrauch
Bei vielen Outdooraktivitäten ist es sinnvoll, stets ein Messer mitzuführen. Dazu zählen Wandern, Camping, Trekking, Angeln, Jagen, Geocaching, Hiking usw. Der Markt für Outdoormesser ist über die Jahre auf unüberschaubare Größe angewachsen. Dieser Ratgeber will einen Überblick über Messerarten, Klingenformen und verwendete Materialien geben und so dem interessierten Käufer die Kaufentscheidung erleichtern.
Feststehende Messer
Feststehende Messer sind, wie der Name schon vermuten lässt, feststehend und lassen sich nicht zusammenklappen. Das macht sie sehr stabil. Sie eignen sich dadurch für schwere Arbeiten, die dem Messer alles abverlangen, wie z.B. das Hacken kleinerer Holzstücke fürs Lagerfeuer. Ein weiterer großer Vorteil ist die einfache Konstruktion: Ohne irgendwelche Mechanik fällt die Pflege und Reinigung des Messer leicht. Ein Nachteil ist allerdings die vergleichsweise große Größe, die den Transport erschwert.
Feststehende Messer sind, wie der Name schon vermuten lässt, feststehend und lassen sich nicht zusammenklappen. Das macht sie sehr stabil. Sie eignen sich dadurch für schwere Arbeiten, die dem Messer alles abverlangen, wie z.B. das Hacken kleinerer Holzstücke fürs Lagerfeuer. Ein weiterer großer Vorteil ist die einfache Konstruktion: Ohne irgendwelche Mechanik fällt die Pflege und Reinigung des Messer leicht. Ein Nachteil ist allerdings die vergleichsweise große Größe, die den Transport erschwert.
Klappmesser
Bei Klappmessern lässt sich die Klinge in den Griff einklappen. Sie sind aufgrund ihrer Bausweise noch immer sehr stabil, allerdings eignen sie sich nicht für zu anspruchsvolle Aufgaben, Holz sollte man mit ihnen jedenfalls nicht hacken! Sie bieten den großen Vorteil, dass sie sich zum Transport sicher und klein zusammenlegen lassen.
Bei Klappmessern lässt sich die Klinge in den Griff einklappen. Sie sind aufgrund ihrer Bausweise noch immer sehr stabil, allerdings eignen sie sich nicht für zu anspruchsvolle Aufgaben, Holz sollte man mit ihnen jedenfalls nicht hacken! Sie bieten den großen Vorteil, dass sie sich zum Transport sicher und klein zusammenlegen lassen.
Schweizer Messer und Multitools
Manch einer benötigt mehr als nur eine Klinge. Für solche Fälle eignen sich zunächst Schweizer Taschenmesser. Diese bieten neben einer großen und einer kleinen Klinge zusätzlich weitere Werkzeuge wie z.B. einen Dosenöffner, einen Schraubendreher oder eine Säge. All das in einem kleinen und leichten Gehäuse. Noch einen Schritt weiter gehen Multitools. Auch sie sind mit mindestens zwei unterschiedlichen Klingen ausgesattet, dazu kommen Säge, Feile und vor allem die Zange. Durch die verbaute Zange eignet sich das Multitool vor allem für Reparaturen.
Manch einer benötigt mehr als nur eine Klinge. Für solche Fälle eignen sich zunächst Schweizer Taschenmesser. Diese bieten neben einer großen und einer kleinen Klinge zusätzlich weitere Werkzeuge wie z.B. einen Dosenöffner, einen Schraubendreher oder eine Säge. All das in einem kleinen und leichten Gehäuse. Noch einen Schritt weiter gehen Multitools. Auch sie sind mit mindestens zwei unterschiedlichen Klingen ausgesattet, dazu kommen Säge, Feile und vor allem die Zange. Durch die verbaute Zange eignet sich das Multitool vor allem für Reparaturen.
Mir erscheint es sinnvoll, ein großes feststehendes Messer für alle schweren Aufgaben zu tragen und zusätzlich im Rucksack ein Multitool bereitzuhalten, mit dem ich alle feineren Arbeiten und Reparaturen erledigen kann. Mit dieser Kombination bin ich auf alle Eventualitäten vorbereitet.
Die Form der Klinge
Ebenso wichtig wie die Wahl des passenden Messers ist die Wahl der richtigen Klingenform. Wir wollen uns hier auf gängige und bewährte Formen konzentrieren.
Ebenso wichtig wie die Wahl des passenden Messers ist die Wahl der richtigen Klingenform. Wir wollen uns hier auf gängige und bewährte Formen konzentrieren.
Droppointklinge
Die Droppointklinge ist vorne ründlich geschwungen und eignet sich vor allem für Jäger und als Allround-Messer für alle Outdooraktivitäten. Eine Sonderform der Droppointklinge ist die Clippointklinge. Dieser wird an der Oberseite leicht angeschliffen, so dass die Klinge leichter in feste Oberflächen eindringen kann, wie z.B. Holz.
Die Droppointklinge ist vorne ründlich geschwungen und eignet sich vor allem für Jäger und als Allround-Messer für alle Outdooraktivitäten. Eine Sonderform der Droppointklinge ist die Clippointklinge. Dieser wird an der Oberseite leicht angeschliffen, so dass die Klinge leichter in feste Oberflächen eindringen kann, wie z.B. Holz.
Bowieklinge
Die Bowieklinge ist vorne leicht hochgezogen und eignet sich vor allem für schwere Arbeiten, bei denen hohe Belastungen auf die Klinge wirken. Feststehende Messer sind häufig Bowiemesser.
Die Bowieklinge ist vorne leicht hochgezogen und eignet sich vor allem für schwere Arbeiten, bei denen hohe Belastungen auf die Klinge wirken. Feststehende Messer sind häufig Bowiemesser.
Tantoklinge
Die Tantoklinge ist vorne spitz zulaufend und eckig. Sie eignet sich besonders gut für präzise Schnitte und filligrane Arbeiten.
Die Tantoklinge ist vorne spitz zulaufend und eckig. Sie eignet sich besonders gut für präzise Schnitte und filligrane Arbeiten.
Wellenschliff
Eine Klinge mit Wellenschliff eignet sich nicht für alle Aufgaben. So ist beispielsweise das Schnitzen mit einer solchen Klinge sehr mühsam. Auf der anderen Seite gibt es Aufgaben, für die sie sich besonders gut eignet, so z.B. beim Tauschen oder Klettern, falls ein Seil oder Netz durchtrennt werden muss.
Eine Klinge mit Wellenschliff eignet sich nicht für alle Aufgaben. So ist beispielsweise das Schnitzen mit einer solchen Klinge sehr mühsam. Auf der anderen Seite gibt es Aufgaben, für die sie sich besonders gut eignet, so z.B. beim Tauschen oder Klettern, falls ein Seil oder Netz durchtrennt werden muss.
Die Materialien
Neben der Form des Messer sind die verwendeten Materialien entscheidend. Der Griff kann beispielsweise auf Horn oder Holz bestehen sowie aus Metall oder Kunststoff gefertigt sein. Alle nichtmetallischen Materialien haben den Vorteil, auch im Winter angenehm greifbar zu sein. Kunststoffe sind dabei robuster als Naturmaterialien. Besonders Empfehlenswert ist der Kunststoff G10. Er ist sehr griffig, leicht und nahezu unzerstörbar.
Die Klinge hingegen besteht immer aus Stahl. Dieser sollte sehr hochwertig und möglichst unempfindlich gegen Rost sein. Weicher Stahl lässt sich zwar gut schärfen, wird aber schnell wieder stumpf. Harte Stähle bleiben länger scharf, erfordern aber Übung beim Schleifen. Zum Schutz gegen Rost sind manche Klingen mit einer Beschichtung versehen. Diese sollte möglichst hochwertig sein, um sich nicht zu schnell abzunutzen.
Neben der Form des Messer sind die verwendeten Materialien entscheidend. Der Griff kann beispielsweise auf Horn oder Holz bestehen sowie aus Metall oder Kunststoff gefertigt sein. Alle nichtmetallischen Materialien haben den Vorteil, auch im Winter angenehm greifbar zu sein. Kunststoffe sind dabei robuster als Naturmaterialien. Besonders Empfehlenswert ist der Kunststoff G10. Er ist sehr griffig, leicht und nahezu unzerstörbar.
Die Klinge hingegen besteht immer aus Stahl. Dieser sollte sehr hochwertig und möglichst unempfindlich gegen Rost sein. Weicher Stahl lässt sich zwar gut schärfen, wird aber schnell wieder stumpf. Harte Stähle bleiben länger scharf, erfordern aber Übung beim Schleifen. Zum Schutz gegen Rost sind manche Klingen mit einer Beschichtung versehen. Diese sollte möglichst hochwertig sein, um sich nicht zu schnell abzunutzen.
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