Lebensmittelvorräte anlegen
Wir sind uns nicht im Klaren darüber, wie anfällig die moderne Nahrungsmittellogistik ist. Die großen Supermärkte haben Ware für vier Durchschnittstage im Lager. Im Falle einer Massenpanik werden sie wohl eher innerhalb von vier Stunden leergekauft sein. Schon ein herftiger Wintereinbruch oder schwerer Unfall auf der Autobahn kann die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln beeinträchtigen. Aus diesem Grunde ist es sinnvoll, stets einen Nahrungsmittelvorrat im Haus zu haben. Dabei gibt es zwei denkbare Konzepte. Entweder kauft man, was man ohnehin gerne ist und braucht dies nach und nach auf oder man kauft solche Produkte, die man nur im Notfall essen würde und lässt diese unangetastet. Das erste Konzept erfordert Disziplin: Wann immer etwas aus dem Vorrat entnommen wird, muss es zeitnah erstetzt werden, um nicht im Notfall ohne Nahrungsmittel zu sein. Das zweite Konzept ist da einfacher, einmal angelegt, kann man den Vorrat (fast) sich selbst überlassen. Auch ist diese Art der Bevorratung preiswerter, da man Produkte wählen kann, welche geschmacklich unter dem gewohnten Standart sind, im Notfall aber trotzdem satt und gesund machen werden.
Der Bedarf an Kohlenhydraten wird am besten durch Produkte wie Reis, Nudeln, Brot und Kartoffeln gedeckt. Einige Kilogramm Nudeln und Reis bilden dabei die Grundlage, Dosenbrot und Kartoffeln aus dem Glas ergänzen den Vorrat. Insbesondere Nudeln und Reis lassen sich auch ohne Kochen zubereiten, was ein großer Vorteil bei einem Stromausfall sein kann.
Darüber hinaus muss jeder selbst entscheiden, welche Lebensmittel er zusätzlich bevorraten will: Gemüse und Obst in Dosen, Saure Gurken, Rote Beete, Sauerkraut, Erbsen, Kondensmilch, H-Milch, Säfte und Sirupe, Brausetabletten, Salz, Mehl und Zucker, Dörrobst, Marmeladen, Honig, Schokolade, Kekse usw.
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