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Kletterausrüstung
Schon seit vielen Jahren erfreut sich Klettern stetig wachsender Beliebtheit. Dieser Ratgeber soll einen Überblick darüber verschaffen, welche Ausrüstung zum Klettern benötigt wird. Neben ausreichend Kraft und einer gehörigen Portion Schwindelfreiheit, ist die Ausrüstung beim Klettern das A und O. Im Zweifel kann Sie über das eigene Leben entscheiden. Entsprechende sorgsam muss sie zusammengestellt werden. Im folgenden möchte ich nacheinander alle wichtigen Ausrüstungsgegenständen vorstellen und Kaufempfehlungen geben.
Das Seil ist eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände beim Klettern. Je nach eigenem Kletterstil und Einsatzbereich muss das Seil entsprechend auf die äußeren Bedingungen abgestimmt werden. Gute Kletterseile haben eine Länge zwischen 50 und 80 m. Sie sind aus Kunstfasern geflochten oder gewoben und dehnen sich bei einem Sturz, so dass es nicht zu schweren Verletzung kommt. Jedes Seil hält nur eine bestimmte Anzahl von Stürzen aus, maximal sind dies zehn Stürze. Kletterseile sind Verschleißartikel, sie müssen also regelmäßig ausgetauscht werden.
Während des Kletterns sollte das Seil in einer Seiltasche am Körper getragen werden. Auf diese Weise ist es vor mechanischer Belastung geschützt und gleichzeitig gerät der Kletterer nicht in Gefahr, sich in seinem eigenen Seil zu verheddern.
Während des Kletterns sollte das Seil in einer Seiltasche am Körper getragen werden. Auf diese Weise ist es vor mechanischer Belastung geschützt und gleichzeitig gerät der Kletterer nicht in Gefahr, sich in seinem eigenen Seil zu verheddern.
Ein weiterer, ebenso wichtiger Ausrüstungsgegenstand sind die Kletterschuhe. Die Füße werden beim Klettern außerordentlich stark beansprucht, aus diesem Grund ist es wichtig, sie durch geeignete Kletterschuhe zu schützen. Kletterschuhe sind leicht und bieten mit ihrer Sohle gleichzeitig viel halt im Gebirge.
Neben dem Schutz der Füße ist der Schutz des Kopfes entscheidend beim Klettern. Es kann immer passieren, dass ein voraus kletternder Kletterer Felsbrocken aus der Felswand herauslöst, welche dann nach unten fallen und nachfolgende Kletterer am Kopf treffen können. Um davor geschützt zu sein, ist das Tragen eines Helmes Pflicht. Ein guter Kletterhelm ist leicht und luftig, so dass der Träger ihn beim Tragen nicht als Einschränkung empfindet.
Der Klettergurt ist ein ebenso wichtiges Ausrüstungsteil, auf welches sich der Kletterer im Notfall 100%ig verlassen können muss. Der Klettergurt wird um das Becken und um die Oberschenkel gespannt. An ihm wird sowohl das Kletterseil als auch die restliche Ausrüstung befestigt. Im Falle eines Sturzes ist er es, der die Energie des Sturzes gleichmäßig auf den Körper verteilt, so dass es nicht zu Verletzung kommt. Der Klettergurt muss bequem sitzen, so dass man ihn auch mehrere Stunden in unbequemer Position tragen kann. Er muss gleichzeitig so stabil sein, das er auch mehrere Stürze abfangen kann.
Neben dieser Grundausstattung gibt es allerlei Zubehör, welches für den Kletterer nützlich ist. Sinnvoll ist eine große Auswahl von Karabinern und Kletterkeilen. Diese ermöglichen es erst, eine steile Felswand zu besteigen. Die Kletterkeile werden ihrer Größe entsprechend in Felsspalten hineingedrückt um anschließend das Seil daran zu befestigen. Unterschiedliche Größen ermöglichen es, unterschiedlich große Risse und Spalten im Fest zu nutzen. Verschiedene Karabiner ermöglichen ist wiederum, das Seil an vorgefertigten oder selbst gesetzten Fixpunkten in der Wand zu befestigen, sowie Kletterer untereinander abzusichern. Manch ein Kletterer wird zudem gerne Kalk verwenden um den Schweiß seiner Hände aufzusaugen und mehr Grip in der Kletterwand zu haben. Auch ein Messer sollte nicht in der Ausrüstung fehlen, da es notfalls nötig sein kann, ein Seil durchzutrennen. Wer gerne nachts klettert, wird eine Stirnlampe zu schätzen wissen: Mit ihr lässt sich die Route und der nächste Haltegriff optimal ausleuchten ohne dabei eine Taschenlampe in die Hand nehmen zu müssen. Eiskletterer hingegen werden zusätzlich mit Steigeisen und einem oder zwei Eispickel arbeiten müssen. Zudem gibt es spezielle Eisschrauben welche sich in die Gletscherwand drehen lassen um daran das Sicherungsseil zu befestigen.
Abschließend lässt sich feststellen, dass Klettern eine außergewöhnliche Sportart ist, die viel Vorbereitung, gutes Material und die Befolgung grundlegender Sicherheitsregeln erfordert. Wer sich aber einmal darauf eingelassen hat, der wird nicht mehr davon lassen wollen.
Abschließend lässt sich feststellen, dass Klettern eine außergewöhnliche Sportart ist, die viel Vorbereitung, gutes Material und die Befolgung grundlegender Sicherheitsregeln erfordert. Wer sich aber einmal darauf eingelassen hat, der wird nicht mehr davon lassen wollen.
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