Geocaching - was brauche ich dazu?
Geocaching ist eine vergleichsweise junge Freizeitbeschäftigung, die Elemente des Wanderns und der guten alten Schnitzeljagd miteinander kombiniert. Ziel dabei ist es, kleine Schätze, sog. Caches zu finden. Diese sind überall auf der Welt in der Natur oder in urbanen Gefilden versteckt. Hinweise auf die Verstecke erhält man beispielsweise auf speziellen Internetseiten. Dort werden meistens direkt die genauen Koordinaten des Verstecks angegeben, diese muss man dann nur noch in sein Navigationssystem eintippen und schon wird man zum Ziel geführt. Vor Ort gilt es dann nur noch den kleinen Schatz, meist eine kleine Schachtel oder Filmdose, zu finden.
Was also brauche ich, um mitmachen zu können?
Das Wichtigste ist das Navigationssystem. Ohne dieses Werkzeug kann ich den Weg und das Ziel zu meinem Cache nicht finden. Bei der Wahl des richtigen Navigationsgerätes ist auf gute Qualität und solide Verarbeitung zu achten. Viele Caches sind tief in der Wildnis versteckt. Das Navigationsgerät muss daher Wasser, Schmutz, Staub und Stürze vertragen können. Auch eine lange Akkulaufzeit sind sinnvoll, wer will schon im unpassendsten Augenblick orientierungslos dastehen. Ferner sollte ein solches Gerät gewählt werden, welches den eigenen Standort auf einer Karte, und nicht nur in Form von Koordinaten, darstellen kann. Das erleichtert die Suche enorm und steigert dadurch auch den Spaß. Manche Modelle lassen sich nur über den eingebauten Akku betreiben. Das ist aus meiner Sicht wenig vorteilhaft, da man das Gerät unterwegs nicht laden kann. Besser ist es, ein Modell zu wählen, welches mit handelsüblichen AA- oder AAA-Batterien bzw. Akkus betrieben wird. So kann man diese bequem unterwegs wechseln.
Ebenso wichtig ist festes Schuhwerk. Wie bereits erwähnt, bewegt sich der Geocatcher viel in der Natur. Wasser und Matsch sind da eher die Regel als die Ausnahme. Besonders eignen sich Wanderstiefel für diese Aufgabe. Sie sind hart im Nehmen, schützen vor Nässe und sorgen für gute Stabilität. Zudem sind sie bequem genug, um auch längere Strecken damit zurückzulegen.
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Eine Lampe ist bei allen Catches sinnvoll, welche nicht an der Erdoberfläche versteckt sind. Manch ein Catch befindet sich in einem alten Tunnel, einem alten Bunker oder Unterstand. In solchen Fällen bringt eine Lampe Licht ins Dunkel. Eine gute LED-Taschenlampe ist sicher gut geeignet, noch besser ist allerdings eine LED-Stirnlampe, da man mit dieser die Hände frei hat, um nach dem Catch zu suchen und ihn dann auch zu öffnen. Wichtig ist, ausreichend Akkus oder Batterien mitzunehmen. Es empfiehlt sich das selbe Format zu wählen, welches auch das Navigationsgerät verwendet. So muss man nur eine Sorte mitnehmen.
Ein guter Rucksack sollte immer dabei sein. Lampe, Wasser und ein paar Snacks können so bequem mitgenommen werden. Auch eine Digitalkamera ist nicht verkehrt, lassen sich Funde so doch bequem dokumentieren. Ebenso empfehlenswert ist eine gute Jacke, die vor Wind und Wetter schützt, falls man auf Tour von einem Regenschauer überrascht werden sollte.
Man sieht also, dass man mit wenig Ausrüstung schon loslegen kann. Bei der Anschaffung muss es nicht das Beste vom Besten sein, man plant schließlich keine Jungleexpedition, sondern einen entspannten Nachmittag an der frischen Luft. Und jetzt frohes Suchen!
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