Ferngläser - Ich kann dich sehen!
Der Kauf eines guten Fernglases ist eine Investition fürs Leben. Die Kaufentscheidung will daher wohl überlegt sein.
Zunächst gilt es Bauart und Format zu bestimmen. Da gibt es auf der einen Seite die kompakten Taschenferngläser und auf der anderen Seite große Ferngläser, die nur noch mit Stativ nutzbar sind. Dazwischen gibt es unzählige Abstufungen.
Grundsätzlich gilt: Je größer das Fernglas ist, desto besser ist die optische Leistung. Gleichwohl gibt es kompakte Ferngläser mit sehr guter Abbildungsleistung.
Auf dem Markt sind zwei verschiedene Systeme verfügbar: Porro-Prismen-Ferngläser und Dachkant-Ferngläser. Die Porro-Bauweise ist die ältere und preiswertere, die Leistung liegt nur unwesentlich unter der von Dachkant-Systemen. Letztere stellen die Leistungsspitze dar.
Gute Ferngläser verschiedener Preisklassen
Nikon Action Extreme (16x50) Fernglas
Minox BL BR (8x56) Fernglas
Um das passende Glas für seine Bedürfnisse zu finden, muss man zunächst festlegen, wofür es verwendet werden soll: Tierbeobachtung im Wald, Jagd, Vogelbeobachtung, Segelsport usw.
Je nach Einsatzzweck muss das Fernglas unterschiedliche Anforderungen erfüllen. So muss ein Fernglas auf See beispielsweise wasserdicht sein.
Von ganz entscheidender Bedeutung sind die optischen Leistungswerte. Ein 8x42er-Fernglas hat beispielsweise eine 8fache Vergrößerung, Objekte erscheinen 8 mal näher, als sie tatsächlich sind. 42 steht für 42 mm Linsendurchmesser, je größer dieser Durchmesser ist, desto mehr Licht kann das Glas auch bei Dämmerung einfangen.
Teure Gläser haben eine hochwertige Vergütung des Linsensystems im inneren des Glases. Dadurch wird das Bild verbessert, die Farben erscheinen natürlicher und das Blickfeld insgesamt heller.
Ich habe eine kleine Auswahl guter Ferngläser unterschiedlicher Preisklassen zusammengestellt.
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