Diebstahlschutz fürs KFZ
Sommerzeit ist Reisezeit: Wer einen Urlaub mit dem Auto plant, der reist stressfrei, hat den großen Vorteil am Urlaubsort mobil zu sein und kann viel Gepäck mitnehmen. Gleichzeitig besteht aber auch das Risiko, dass das Fahrzeug am Urlaubsort gestohlen werden kann. Einige Länder sind dafür bekannt, ein erhöhtes Risiko für KFZ-Diebstähle zu haben.
Um auch im Urlaub im Hotel ruhig schlafen zu können, gibt es allerdings eine ganze Reihe von Möglichkeiten, um das Auto zu sichern.
Mechanische Sicherungen erschweren das Öffnen, Benutzen und Wegfahren des Fahrzeugs. Es gibt sie in etlichen Variationen, mit unterschiedlichen Wirkprinzipien. Einige gängige sollen hier näher vorgestellt werden. Die bekannteste Sicherung dürfte wohl die Lenkradkralle sein. Sie besteht aus einem stabilen Korpus und einem massiven Stahlstab. Sie wird so in das Lenkrad eingespannt, dass das Drehen des Lenkrades verhindert wird. Bei der Auswahl einer Lenkradkralle ist auf allerhöchste Qualität zu achten. Insbesondere das Schloss muss hochwertig sein, um Manipulationen standhalten zu können. Die Lenkradkralle muss zudem stabil genug sein, um nicht einfach weggebogen werden zu können. Auf der anderen Seite darf sie aber nicht scharfkantig sein, da sie sonst die empfindlichen Oberflächen im Wagen zerkratzt. Es sollte eine grelle Signalfarbe gewählt werden, die dem Dieb sofort verdeutlicht, dass hier erhöhter Schutz vorliegt. Richtig angebracht verhindert die Lenkradkralle Lenkbewegungen wirkungsvoll und macht eine Fahrt so nahezu unmöglich.
Ähnlich wirken andere mechanische Sperren, die die Bedienung des Schalthebels oder das Niederdrücken des Gaspedals verhindern. Bei der Auswahl dieser Sperren ist ebenfalls auf eine massive Verarbeitung und eine genaue Passform zu achten. Die Sperren müssen optimal zum Fahrzeug passen.
Eine weitere, sehr wirkungsvolle, Maßnahme ist die Radkralle. Radkrallen werden von der Polizei verwendet, um Fahrzeughalter an der Wegfahrt zu hindern. Ebenso kann der Fahrzeughalter einen potentiellen Dieb an der Wegfahrt hindern. Die Kralle wird an einen beliebigen Reifen des Fahrzeugs angebracht und verhindert so eine Drehung des Rades: Der Wagen wird immobil. Eine Radkralle besteht aus massivem Stahl und lässt sich nur mit einem Schlüssel abnehmen. Sie ist zudem so konstruiert, dass ein Abschrauben des Rades verhindert wird, die Kralle also auch nicht einfach mit dem Rad zusammen abgenommen werden kann. Radkrallen sind leider recht schwer und etwas mühselig in der Benutzung. Dafür bieten sie unübertroffenen Diebstahlschutz. Sie eignen sich vor allem für den Stationären Einsatz.
Eine Wegfahrsperre hingegen unterbindet ein Starten des Motors, sofern sie nicht vorher deaktiviert wird. Dies kann beispielsweise durch Eingabe eines Codes oder Drehung eines Schlüssels erfolgen. Eine weniger wirkungsvolle aber dennoch nicht ganz untaugliche Maßnahme ist die Unterbrechung der Batterie. Steigt der Fahrer aus dem Wagen, unterbricht er die Stromversorgung des Wagens. Ein Starten ist so nicht möglich. Je besser der Schalter im Wagen versteckt ist, desto länger wird der Dieb suchen müssen. Ist der Schalter zusätzlich mit einem Schlüssel und Schloss versehen, hat es der Dieb noch schwerer.
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