Die Outdoorküche
Wer gerne zeltet und wandert, kann unterwegs nur von Gatorade und Müsliriegeln leben...oder aber kleine und feine Menüs zaubern. Dazu bedarf es freilich ein wenig Vorbereitung und der richtigen Ausstattung. Diese soll in diesem Ratgeber vorgestellt werden.
Um überhaupt etwas erhitzen zu können, benötigt man eine Kochgelegenheit. Dazu eignen sich Gas- oder Benzinkocher. Wer mehr zu diesem Thema erfahren will, dem empfehle ich meinen ausführlichen Ratgeber „Outdoorkocher“ (http://www1.de.shopping.com/guides/StefanBerlin44/Kochen_in_freier_Natur/85460469). Wichtig ist zudem ausreichend Brennstoff in Form von Gas oder Benzin. Zusätzlich kann man auch einen kleinen zerlegbaren Grill mitnehmen, um so auf Tour sogar grillen zu können. Brennbares Material findet man im Wald.
Auch in freier Natur benötigt man Pfannen und Töpfe. Die aus der eigenen Küche eignen sich dazu weniger – sie sind schlicht zu schwer. Der Outdoormarkt bietet vielmehr spezielles Outdoorkochgeschirr an. Es ist kleiner, leichter und lässt sich platzsparend zusammenpacken. Die meisten Töpfe und Pfannen bestehen aus Aluminium. Besonders hochwertige werden auch aus Titan gefertigt. Wer bei der Reinigung weniger Arbeit haben möchte, der wählt ein mit Teflon beschichtetes Set. Die Größe der Kochgefäße sollte sich an dem geplanten Menü orientieren.
Für fast alle Mahlzeiten benötige ich ausreichend frisches Wasser. Dieses kann man entweder mitführen, oder aber vor Ort selber herstellen. Wer Wasser mitführen will, muss sich darüber im klaren sein, dass Wasser sehr schwer ist. Für eine mehrtägige Tour mit vier Personen kommen so leicht 15 Liter Wasser zusammen, die mitgetragen werden müssen. Besser ist es daher, man sucht sich am Zielort eine Quelle oder ein Bach und bereitet das Wasser so auf, dass es bedenkenlos trinkbar wird. Dies kann beispielsweise durch Abkochen geschehen (->siehe Kocher) oder aber durch Filtrierung (dazu wird ein Wasserfilter benötigt) oder aber mittels chemischer Behandlung (dies erfordert die entsprechenden Chemikalien).
Das heimische Geschirr ist für einen Ausflug zu schwer, zu empfindlich und zu schade. Auch hier bietet der Mark spezielle Tassen und Teller aus Kunststoff, Aluminium oder Titan an, welche leicht und bruchsicher sind. Auch gibt es spezielles Besteck aus Kunststoff oder Metall.
Je nachdem, was man zubereiten möchte, empfiehlt es sich auch ein Messer mit einer Schneideunterlage mitzunehmen sowie einen großen Löffel zum umrühren und servieren. Die Nahrungsmittel müssen ferner gut verpackt werden um vor Schmutz und Ungeziefer sicher zu sein. Dazu eignen sich Kunststoffboxen. Diese sind stabil, leicht und hygienisch unbedenklich. Manche Lebensmittel müssen gekühlt werden, in solchen Fällen kommt eine Kühltasche zum Einsatz, welche mit Hilfe von Kühlakkus die verderbliche Ware kühlt. Für ganz besondere Genießer gibt es sogar kleine Espressomaschinen, die mit einer Hand bedient werden können und morgens frischen Kaffee zaubern.
Der Outdoormarkt bietet eine breite Palette von Fertigmahlzeiten für den Trekkinggebrauch an. Diese werden meist nur mit heißem Wasser aufgegossen und sind nach ein paar Minuten Ziehen fertig zum Verzehr. Ebenso kann man sich aber auch gewöhnliche Fertigprodukte aus dem Supermarkt mitnehmen. Meine Empfehlung lautet allerdings eine Packung gute Spaghetti mitzunehmen, dazu eine Dose Tomaten, eine frische Zwiebel und eine handvoll Pilze einzupacken und ein kleines Menü im Wald zu zaubern.
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