Chest-Rigg oder taktische Weste?
Für manch einen stellt sich die Frage, ob er lieber ein Chest-Rigg oder eine taktische Weste kaufen soll. Vornehmlich Polizisten, Soldaten, Jäger und Softair- sowie Gotchaspieler sollten sich beide Konzepte näher ansehen. Ich will hier die Vor- und Nachteile beider Systeme aufzeigen und auf diese Weise jeden potentiellen Käufer die Kaufentscheidung erleichtern.
Soldaten, Polizisten und Jäger müssen im Berufsalltag allerlei Ausrüstung bei sich tragen. Nicht alle diese Teile lassen sich im Rucksack verstauen, manches muss einfach immer griffbereit sein. Dazu zählt z.B. die Taschenlampe, ein Messer, Batterien, Knicklichter, eine Schutzbrille usw. Um all die Ausrüstung bei sich zu tragen, bieten sich vor allem zwei Lösungen an: Das Chest-Rigg und die taktische Weste.
Die taktische Weste ist schon länger auf dem Markt und bietet eine Vielzahl von kleinen und großen Taschen, welche auf eine robuste Weste aufgenäht werden. Für jeden Ausrüstungsgegenstand findet sich eine passende Tasche, welche sich mit Schnapp- oder Klettverschlüssen fest verschließen lässt. Die Taschen sind dabei so angeordnet, dann alles bequem erreicht werden kann. Einzig die Taschen im Rückenbereich sind weniger leicht zu erreichen und erfordern ein Ablegen der Weste oder Hilfe durch einen Kollegen. Taktische Westen haben den Vorteil, dass sie das Gewicht gleichmäßig auf den ganzen Körper verteilen und so bequem zu tragen sind. Sie haben gleichzeitig aber den Nachteil, dass sie das Tragen eines Rucksacks einschränken, da sich auch auf dem Rückenteil der Weste Taschen befinden, und dass das Autofahren mit einer solchen Weste erschwert ist, da man sich nicht vernünftig anlehnen kann, ohne dass die Taschen im Rücken drücken würden. Viele taktische Westen lassen sich durch modulare Taschen exakt auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Das Chest-Rigg ist die modernere Lösung für das Transportproblem. Sie besteht aus einem stabilen Tragesystem, welches übergeworfen wird. An den Tragegurten befindet sich ein vor dem Bauch getragenes Modul, an welchem zahlreiche große und kleine Taschen angebracht sind. So findet jeder Ausrüstungsgegenstand seinen Platz. Alle Taschen sind so angebracht, dass sie schnell und einfach zu erreichen sind. Im Gegensatz zur Weste befinden sich keine Taschen auf dem Rücken. Der große Vorteil des Chest-Riggs ist die Möglichkeit, Rucksäcke uneingeschränkt tragen zu können. Es befinden sich keine Taschen auf dem Rücken, die dies behindern würden. Auch ist es problemlos möglich, sich mit dem angelegten Chest-Rigg ins Auto zu setzen. Ein Nachteil besteht hingegen darin, dass das Gewicht ungleichmäßig verteilt wird und nur an der Vorderseite des Körpers getragen wird. Um dies auszugleichen kann man entweder weniger zuladen, oder aber einen etwas schwereren Rucksack packen, der dann für den nötigen Ausgleich sorgt. Ein weiterer Nachteil ist der Umstand, dass das Liegen auf dem Bauch mit dem Chest-Rigg nur eingeschränkt möglich ist.
Insgesamt sprechen aus meiner Sicht die besseren Argumente für ein Chest-Rigg. Es ist praktischer und vielseitiger. Bei der Auswahl ist auf hochwertige Materialien und beste Verarbeitung zu achten. Auch muss das Chest-Rigg gut passen und nicht zu schwer sein. Schließlich sollte man ein solches Modell wählen, welches sich modular aufrüsten lässt. Das oben gezeigte Modell von Tasmanian Tiger erfüllt all diese Voraussetzungen und gefällt mir daher sehr gut.
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