Businessoutfit für den Herren
Jeder Mann, der in eher konservativen Branchen, wie z.B. Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung oder Bankwesen arbeitet, muss einen Anzug im Büro tragen. Für Berufseinsteiger stellt sich die Frage, was brauche ich alles und worauf muss ich bei der Auswahl achten? Dieser Ratgeber soll die grundlegenden Fragen beantworten und Hilfestellung bei der Zusammenstellung des „Starterpakets“ geben.
Grundlage und Mittelpunkt der Herrengarderobe ist der Anzug. Der Mann braucht mindestens drei Anzüge: Einen schwarzen, einen dunkelblauen und einen anthrazitfarbenen. Diese Liste darf noch um einen grauen und einen braunen Anzug erweitert werden. Bei der Auswahl ist auf gute Qualität und perfekte Passform zu achten. Gegebenenfalls muss der Anzug vom Schneider angepasst werden. Man sollte lieber wenige hochwertige Anzüge kaufen, als viele billige, zumal die hochwertigen auch länger halten. Für den Sommer empfehlen sich Anzüge aus Leinen. Diese sorgen für angenehmes Klima im Büro.
Das Hemd ist eines der wichtigsten Stücke im Kleiderschrank des Mannes. Bei der Auswahl ist ebenso auf eine perfekte Passform und gute Qualität zu achten. Niemals darf ein billiges Hemd zu einem teuren Anzug getragen werden. Das Hemd sollte nicht zu eng sitzen. Ein vom Bierbauch gespanntes Hemd sieht albern aus. Die Manschette sollte dem Anlass entsprechend gewählt werden. Wer Umschlagmanschetten wählt braucht zusätzlich Manschettenknöpfe.
Die Krawatte ist ein sehr markantes Kleidungsstück und muss dementsprechend sorgsam ausgewählt werden. Dezente Uni-Töne sind immer empfehlenswert. Muster sollten unaufdringlich sein und gut mit dem Rest des Outfits harmonieren. Von allzu originellen Spaßkrawatten sollte man besser die Finger lassen. So etwas wirkt im Büro deplatziert. Auch der Knoten spielt eine wichtige Rolle: Er sollte sowohl zum Hemd als auch zum Träger passen.
Die Schuhe sind ein sehr wichtiger Teil der Gesamterscheinung, sie müssen daher sehr sorgsam ausgewählt werden. Schwarze Schuhe aus Glattleder sind stets eine gute Wahl. Braune können auch zum dunkelblauen oder grauen Anzug kombiniert werden. Schuhe müssen vor allem bequem sein und dabei elegant aussehen. Rahmengenähte Schuhe sind, richtige Pflege vorausgesetzt, lange haltbar und können vom Schuster aufgearbeitet werden. Man sollte mindestens drei Paar Schuhe haben, da Schuhe nach dem Tragen mindestens zwei Tage ruhen sollten. Zu den Schuhen gehören passende Socken. Deren Farbe richtet sich entweder nach der Farbe der Schuhe oder nach der Farbe der Hose.
Accessoires sollten zurückhaltend verwendet werden. Nie sollten mehr als drei zugleich getragen werden. Dazu zählen Teile wie die Uhr, die Brille, Schmuck, der Gürtel, Manschettenknöpfe oder die Krawattennadel. Auffälliger Schmuck ist tabu: Ohrringe oder dicke Ketten wirken unprofessionell. Der Ehering oder ein Siegelring ist hingegen in Ordnung.
Bei der Auswahl und der Kombination der Kleidungsstücke ist Augenmaß und Zurückhaltung angebracht. Weder sollten zu viele Muster, noch zu viele Farben oder Accessoires kombiniert werden. Schuhe und Gürtel müssen farblich aufeinander abgestimmt werden. Ein Gürtel ist immer dann Pflicht, wenn das Kleidungsstück Gürtelschlaufen hat. Wer sich eine kleine Auswahl an Anzügen, Hemden, Krawatten und Schuhen zulegt, der hat eine große Auswahl an Outfits und Kombinationsmöglichkeiten. Grundsätzlich sollte man eher hochwertige Kleidung wählen und dafür seltener kaufen. Hochwertige Kleidung hält länger und sieht länger gut aus.
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