Vielen Dank für Ihr Feedback.
Sie haben diese Seite als hilfreich beurteilt
Sie haben diese Seite als nicht hilfreich beurteilt
Geben Sie hier den Titel Ihres Ratgebers ein (z.B.: „Top-Produkte für ...“)
Um das Video ansehen zu können, installieren Sie bitte die aktuelle Version des Adobe Flash Players.
Hilfreiche Produktbewertung
Autokindersitze Gruppe I
In diesem Kaufratgeber geht es maßgeblich darum, zu erläutern, welche Gefahren normale "vorwärtsgerichtete" Autokindersitze birgen und weshalb es weitaus sicherer ist ein Kind bis 36Kg rückwärtsgerichtet fahren zulassen. Desweiteren, werde ich Alternativen vorstellen, bei denen Ihr Kind zwar vorwärts fährt, aber dennoch gut geschützt ist.
Anatomie
In Deutschland ist es Pflicht Babys bis mindestens 9kg rückwärtsgerichtet zu transportieren. Die Hersteller empfehlen die Kinder erst dann vorwärtsfahren zu lassen, wenn diese selbständig sitzen können.
Jedoch ist diese Empfehlung hinfällig, denn das selbständige Sitzen hat nichts mit der eigentlichen Gefahr zu tun.
Um das zu verstehen, muss man sich zunächst die Anatomie eines Kindes in den verschieden Altersstufen anschauen. (Siehe Foto, Quelle: www.hts.no)
Darauf ist gut zu erkennen, dass der Kopf eines Kindes im Verhältnis zum Körper deutlich größer ist.
Jedoch ist diese Empfehlung hinfällig, denn das selbständige Sitzen hat nichts mit der eigentlichen Gefahr zu tun.
Um das zu verstehen, muss man sich zunächst die Anatomie eines Kindes in den verschieden Altersstufen anschauen. (Siehe Foto, Quelle: www.hts.no)
Darauf ist gut zu erkennen, dass der Kopf eines Kindes im Verhältnis zum Körper deutlich größer ist.
Nun muss man sich folgende Situation vor Augen führen: (Siehe Video)
Ein Kleinkind fährt vorwährtsgerichtet in einem Auto, welches einen Frontalcrash baut.
Der gesamte Körper des Kindes beschleunigt sich binnen kürzester Zeit auf eine Hohe Geschwindigkeit. Der Körper wird durch die Gurte zurückgehalten. Der Kopf des Kindes jedoch, wird durch das hohe Gewicht ungebremst nach vorn geschleudert und die gesamte Wucht des Aufpralls lastet mit einer Steckkraft zwischen 180kg und 300kg auf der Halswirbelsäule des Kleinkindes. Dies kann auch bei geringer Geschwindigkeit, des Autos zu schweren Verletzungen der Halswirbelsäule führen. Erwachsene hingegen können einen solchen Unfall unbeschadet überlereben, da ihr Kopf im Verhältnis zum Körper weitaus kleiner ist und einen geringeren Druck auf die Halswirbelsäule ausübt.
Bei vorwärtsgerichteten Sitzen gelten folgende drei Gefahrenfaktoren:
Ein Kleinkind fährt vorwährtsgerichtet in einem Auto, welches einen Frontalcrash baut.
Der gesamte Körper des Kindes beschleunigt sich binnen kürzester Zeit auf eine Hohe Geschwindigkeit. Der Körper wird durch die Gurte zurückgehalten. Der Kopf des Kindes jedoch, wird durch das hohe Gewicht ungebremst nach vorn geschleudert und die gesamte Wucht des Aufpralls lastet mit einer Steckkraft zwischen 180kg und 300kg auf der Halswirbelsäule des Kleinkindes. Dies kann auch bei geringer Geschwindigkeit, des Autos zu schweren Verletzungen der Halswirbelsäule führen. Erwachsene hingegen können einen solchen Unfall unbeschadet überlereben, da ihr Kopf im Verhältnis zum Körper weitaus kleiner ist und einen geringeren Druck auf die Halswirbelsäule ausübt.
Bei vorwärtsgerichteten Sitzen gelten folgende drei Gefahrenfaktoren:
- Durch die hohe Belastung der Halswirbelsäule kann es zu Verletzungen oder gar Querschnittslähmungen kommen.
- Es könnte zu Schädel und Gesichtsverletzungen auf Grund eindringender Gegenstände, oder des Vordersitzes kommen
- Verletzung der inneren Organe durch die Gurte können tödlich sein.
Rückwärtsgerichtet hingegen, kann ein Kind einen solchen Unfall vollkommen unbeschadet überstehen.
Man sollte sich hierzu folgende Situation vorstellen: (Siehe Video)
Ein Kleinkind fährt rückwärtsgerichtet in einem Auto, das einen Frontalcrash baut. Der Gesamte Körper des Kindes beschleunigt binnen kürzester Zeit auf eine hohe Geschwindigkeit, dabei wird das Kind mit dem Rücken in den Kindersitz gepresst und das Gewicht des Aufpralls verteilt sich über den gesamten Körper auf den Kindersitz. Die Gurte hindern daran, dass das Kind über den Sitz hinweg fliegen kann. Der Kopf wird ebenfalls durch den Kindersitz abgebremst und es lastet erheblich weniger Gewicht (etwa 40 - 80kg Steckkraft) auf der Halswirbelsäule.
Anhand dieses Beispiels ist leicht zu erkennen, dass die Aussage "Erst vorwärtsfahren lassen, wenn das Kind selbstständig sitzen kann" vollkommen hinfällig ist.
Empehlenswerter Reboardsitz
Nun sagen Kritiker, zu Recht, dass man genauso gut einen Heckaufprall haben kann, wie einen Frontalaufprall und dass das Kind im rückwärtsgerichteten Sitz dabei genausowenig geschützt ist, wie ein Kind im vorwärtsgerichteten Sitz beim Frontalaufprall.
Hierzu kann ich Unfallstatistiken nahelegen.
Diese besagen folgende Unfallverteilung bei gefährlichen oder tödlichen Unfällen: (Quelle: GDV, Gesamtverband der Deutschen Schadenversicherer.)
Aufgrund der offensichtlich hohen Gefahr des Frontaufpralls, wäre auch statistisch ein rückwärtsgerichteter Kindersitz die sichere Wahl.
Hierzu kann ich Unfallstatistiken nahelegen.
Diese besagen folgende Unfallverteilung bei gefährlichen oder tödlichen Unfällen: (Quelle: GDV, Gesamtverband der Deutschen Schadenversicherer.)
- 59% Frontaufprall
- 39% Seitenaufprall
- 2% Heckaufprall
Aufgrund der offensichtlich hohen Gefahr des Frontaufpralls, wäre auch statistisch ein rückwärtsgerichteter Kindersitz die sichere Wahl.
Statistik Unfalltote
Hinzu kommt, dass schwedische Kinder bereits seit 1972 bis zu einem Alter von 4 Jahren rückwärts fahren müssen.
Auch hier kann ich eine Unfallstatistik nahelegen, die vergleicht, wie viele Unfälle es mit schwerverletzten oder toten Kindern in Schweden und Deutschland in der Kindersitzgruppe 0+ und I gibt. (Siehe Foto, Quelle: www.hts.no)
Dort ist deutlich zu sehen, dass es in Schweden kaum einen Anstieg der Unfalltoten/Schwerverletzten beim Wechsel auf den nächstgrößeren Sitz gibt, was auf das Rückwärtsfahren zurückzuführen ist. Anders in Deutschland, hier ist ein sehr hoher Anstieg erkennbar, da die "Reboardsitze" bei uns bisher kaum bekannt sind.
Sie suchen nach einer Alternative, weil ihr Auto evtl. nicht für einen "Reboardsitz" geeignet ist? Es gibt auch Sitze, die vorwärts gerichtet gut schützen können.
Bei diesen Sitzen wird zusätzlich vor das Kind eine Art Tisch, oder Kissen angeschnallt.
Bei einem Forntalaufprall, legt sich der Körper des Kindes über dieses "Kissen" und rollt sich somit ab, sodass auch hier wieder eine Gewichtsverteilung über den gesamten Körper erfolgt. (Siehe Video)
Bei diesen Sitzen wird zusätzlich vor das Kind eine Art Tisch, oder Kissen angeschnallt.
Bei einem Forntalaufprall, legt sich der Körper des Kindes über dieses "Kissen" und rollt sich somit ab, sodass auch hier wieder eine Gewichtsverteilung über den gesamten Körper erfolgt. (Siehe Video)
Mitgliedsdetails
Sockecisco
11
Aufgenommen:Mrz 2, 2011
Meine Name ist Socke, ich bin 21 Jahre alt. Freue mich hier zu sein und Bewertungen veröffentlichen zu können :)
Copyright © 2000-2012 Shopping.com Shopping.com ist ein eBay Unternehmen

