Humor mit Niveau - Empfehlenswerte Amerikanische Serien
Auf dieser Seite möchte ich heute einmal für Freunde von gepflegten Humor ein paar empfehlenswerte amerikanische Serien vorstellen.
Ich bin mir zwar ziemlich sicher das die meisten alle drei Serien bereits kenne (sie sind/waren alle drei sehr erfolgreich), aber vielleicht gibt es ja doch den einen oder anderen der sich bis jetzt noch nicht dazu durchringen konnte sich die Serien mal näher anzuschauen.
Hier will ich den eventuell entscheidenden „Stubs“ geben.Friends
Beginnen möchte ich gleich mit einer der mit Sicherheit erfolgreichsten Serien aller Zeiten:
Friends
In Friends geht es um sechs Freunde – drei Männer und drei Frauen – und ihre Abenteuer in New York. Dreh und Angelpunkte sind zwei Appartments und das ein paar Etagen tiefer gelegene Cafe „Centrel Perk“. Es gibt noch viele weitere Schauplätze, hier spielen aber ein grossteil aller Szenen.
Wie es sich für eine amerikanische Sitcom gehört wurde die Serie live vor Publikum aufgezeichnet.
Um wen geht es in der Serie?
Ross (gespielt von David Swimmer)
Ein leicht vertrottelter Forscher und Museumsbeschäftigter, der mit seiner Begeisterung für sein Fach, die Paläontologie (wer den Begriff nicht kennt: Es geht um Dinosaurier!)
Monica (Courtney Cox)
Köchin und Schwester von Ross. Als bemerkenswerte Eigenschaft gilt ihr Putzfimmel mit denen sie allen auf die Nerven geht.
Rachel (Jennifer Aniston)
Verwöhnte Tochter eines reichen Arztes und ehemalige Schulkameradin von Monica.
Chandler (Matthew Perry)
Bürobeschäftigter mit einem unfassbar langweiligen Job und ehemaliger Schul und College Freund von Ross
Phoebe (Lisa Kudrow)
Masseurin, liebenswert und esoterisch angehaucht. Wenn man sie bekloppt nennt liegt man glaube ich sehr richtig, aber sie ist auch herzensgut und absolut liebenswert
Joey (Matt LeBlanc)
Ein (zuächst) erfolgloser Schauspieler und absoluter Frauenheld.
Ich versuche nicht mal die ganzen Handlungsstränge, Beziehungen und runnig gags auch nur anzureißen, dafür sind es einfach zu viele. Die Serie ist auf jeden Fall sehr lustig, hat Niveau und war nicht umsonst so erfolgreich. Es gibt im ganzen 10 Staffeln und sie sind alle sehenswert, nicht zuletzt dank den wirklich großartigen Schauspielern.
Also: Unbedingt schauen!
How I met your mother
Kommen wir zum in meinen Augen legitimen Nachfolger von Friends:
How I met your mother
Die Erzählperspektive von „How I met your mother“ ist einfach, aber genial.
Einer der Hauptprotagonisten, Ted Mosby, erzählt im Jahre 2030 seinen beiden Kindern wie er ihre Mutter kennen gelernt hat – der Name der Serie verrät es ja bereits.
Man sieht dann – ab und zu werden die Folgen durch diese Einstellung unterbrochen – wie der Sohn und die Tochter von ihm auf einem Sofa sitzen und ihm gelangweilt zuhören.
Den 2030 Ted bekommt so nie zu sehen, seine Stimme kommt nur aus dem of.
Von der Konstruktion her ist die Serie ganz ähnlich wie Friends. Es geht um eine Gruppe von Freunden, die Handlung spielt viel in den Appartements und in einer kleinen Kneipe.
Die Personen will ich hier jetzt nicht einzeln vorstellen, ich kann aber versprechen das sie ähnlich genial und mit viel Liebe zum Detail herausgearbeitet sind wie bei Friends.
Die Serie hat auch wieder ein sehr hohes Niveau und ist mit deutschem Brachialhumor so gar nicht zu vergleichen. In meinen Augen ist auch die Deutsche Übersetzung ziemlich gut gelungen, also auch hier wieder:
Absolut sehenswert und das beste ist: Die Serie läuft noch, ist erfolgreich und ein Ende ist nicht abzusehen!
Die Simpsons
Zum Abschluss noch eine meiner Lieblingsserien – Die Simpsons
Zur Handlung werde ich hier nichts schreiben, die dürfte wohl wirklich allen bekannt sein, die Serie läuft jetzt seit über 20 Jahren.
Vielmehr möchte ich auch die letzte Zweifler darauf hin weisen das es sich hier – obwohl es Zeichentrick ist – nicht um eine Kinderserie handelt.
Auch möchte ich Leuten wie meiner Tante entgegen treten die behaupten das die Simpsons kein Niveau hätten – genau das Gegenteil ist der Fall.
In meinen Augen gibt es keine Serie die auf so gekonnte, bissige und sehr vielschichtige Art und Weise das leben an und für sich und insbesondere Amerikanische besonderheit aufs Korn nimmt.
Die Liste der Gastrollen ist legendär, selbst Leute wie Leonard Nimoy (Mr. Spock) oder Tony Blair haben es sich nicht nehmen lassen ihre Rollen selber zu sprechen.
Das erste Wort von Maggie wurde gesprochen von Liz Taylor – es ist einhellige Meinung das es keine ehre für die Simpsons war das Liz Taylor das Wort gesprochen hat sondern eher das die Ehre auf Seiten von Frau Taylor lag das sie es sprechen durfte!!!!
Jede Folge ist gespickt mit versteckten Anspielungen, beißender Kritik und viel, viel Humor.
Es lohnt sich also genau hinzuschauen, Simsons schauen bildet.
Ich rate also allen, die Zweifeln den Simpsons mal eine Chance zu geben.
Wer unbefangen ran geht wird positiv überrascht werden.
Mitgliedsdetails
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Aufgenommen:Apr 28, 2010
Ich bin leidenschaftlicher Computerspieler und schaue gerne Filme aller Art.
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