Treibball als Hobby für Hunde
Wer seinen Hund nicht nur körperlich, sondern auch geistig auslasten möchte, der kann u. a. zum Treibball greifen.
Treibball ist eine super Sportart, die man gemeinsam betreiben kann und den Hund sinnvoll beschäftigt.
Hier stelle ich die wichtigsten Utensilien für den Hobbybedarf vor.
Ich möchte an dieser Stelle aber vorstellen, wie wir mehrmals wöchentlich in unserem Garten einen riesen Spaß haben.
Ziel ist es dass der Hund auf Kommando die 8 Bälle nacheinander in das Tor befördert.
Dann lernt der Hund auf Kommando (Stimm- / Sicht- und/oder Pfeifkommandos), um den Ball rechts und links herum zu laufen, auf Kommando am Ball zu stoppen und den Ball anzuschieben.
Später, wenn der Hund mit dem Ball arbeiten kann, hat man die Möglichkeit den Schwierigkeitsgrad der Übung, durch Hindernisse, Tore oder auch leichte Schrägen, zu erhöhen.
1. Treibball ist ein Sport für jeden Hund. Egal ob klein oder groß! Der Hund versucht, mehrere Bälle mit der Schnauze u. / o. den Pfoten die Bälle in das Tor zu treiben.
2. Man braucht zwar nicht allzuviel Platz dafür, doch sollte man gerade für die ersten Übungsversuche das Tor vielleicht nicht in Nähe der Rosen oder Begonien aufstellen.
3. Man braucht kein richtiges Tor. Ich habe mir anfangs eins gezimmert, was lange gehalten hat. Wichtig ist nur, dass das Tor wirklich stabil ist und nicht gleich zusammenkracht, wenn der Ball im Tor landet
4. Je nach gusto oder Gewohnheit kann man prima einen Clicker zum Training nehmen.
Der erste Schritt
Ersteinmal müsst ihr bestimmte Sachen wie Pezzibälle anschaffen. Ich habe recht günstig ein paar Pezzi- Bälle bekommen. Die Farbe spielt dabei keine Rolle.
Nun müsst ihr euren Hund dazu bringen, sich für die Bälle zu interessieren. Spielt einige Tage mit dem Ball und tut so, als sei er das schönste der Welt. Packt ihn immer wieder weg.
Nach ein paar Tagen darf euer Hund auch an den Ball. Unterbindet sofort jegliches Beißen oder Knapseln! clickt oder lobt, wenn er den Ball mit der Schnauze berührt und vielleicht sogar schiebt.
Keine Angst, meist geht das total schnell!
Erste Versuche
Ich persönlich habe zuerst einen Ball genommen und ihn in ca. 5 Meter Abstand vor das Tor gelegt. Nun konnte unser Hund den Ball auf Kommando direkt in das Tor treiben. Er hatte von sich aus schon den Antrieb den Ball zu schieben und wenn der Ball im Tor war, wurde geklickt und gelobt.
Der Hund rafft es wirklich sehr schnell, was von ihm erwartet wird.
Professionell
Man kann das ganze natürlich auch sehr professionell betreiben. Uns reicht aber der Spaß miteinander und das man sich auf seinen Partner verlassen kann. INzwischen klappt es prima, wenn die Kommandos "links" und "rechts" herum ertönen.
Jeder muss für sich selber entscheiden, ob man es hobbymäßig machen möchte oder doch etwas seriöser.
Das Schöne
Wir haben einen Hirtehund und er liebt "seine" Bälle und die Arbeit mit ihnen. Es ist eine wirklich tolle Auslastung, die uns allen viel Spaß macht und uns richtig fordert! Auch die Bindung zwischen Mensch und Hund wird dadurch sehr viel besser. Wir haben richtig zueinander gefunden. Auf shopping.com gibt es eine gute Auswahl an Produkten dafür. Viel Spaß dabei!
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