Sommerzeit- Zelten!
Zelten kann ein richtiges Abenteuer sein, ist jedoch nicht jedermanns Sache. Je nach Anspruch gibt es ganz einfache Zelte bis hin zu richtigen Luxusvarianten. Hier erfahrt ihr, worauf ihr beim Zeltkauf achten solltet.
Will man mit mehreren zelten, sollte man darauf achten, dass genügend Personen in das Zelt passen. Gerechnet wird pro Person eine Isomatte an breite als Standard. Geht man in ein Fachgeschäft, so kann man dort auch oft in zelte hineingehen. Dann kann man problemlos austesten, wieviel Platz noch bleibt.
Die Art der Zelte ist sehr unterschiedlich. Es gibt Tunnelzelte, die prima bei Wind sind, Kuppelzelte, wo man gut Platz hat und Kuppelzelte der teureren Variante, die zwar schwer, aber sehr belastbar sind.
Es gibt auf dem Markt unheimlich viele Hersteller von Zelten, man sollte aber bei häufigem Gebrauch schon auf die Verabeitung und Qualität achten. Die Nähte sollten gut verarbeitet sein, was bei günstigen Modellen oft nicht der Fall ist. Hier ist aber wieder die Frage, wie oft es genutzt werden soll!
Ein Zelt gilt ab einer Wassersäule von 1500mm als wasserdicht, allerdings ist das in stark verregneten Regionen kaum ausreichend. Eine Wassersäule von 5000mm ist gegen starken Regen gut aufgestellt. Es gibt sogar Zelte mit bis zu 10000 mm!
Der neueste Trend sind Wurfzelte. Sie sind schon eine extrem bequeme Alternative zum normalen Zelt und spart unglaublich viel Zeit. Die klassischen Sekundenzelte werden inzwischen auch qualitativ immer besser.
Die meisten Zeltgestäge werden aus Alu oder Glasfaser gefertigt. Grundsätzlich kommt es darauf an, wie das Glasfasergestänge verarbeitet worden ist. Wird das Material gewickelt, ist es Aluminium durchaus ebenbürtig. Carbon ist die teuerste, dafür sicherlich beste Variante.
Salewa Zelt Sierra Leone II
Das Salewa Zelt haben wir gekauft, weil es uns von Freunden empfohlen wurde. Es wird so ca. alle 2 Jahre im Sommer genutzt, dafür aber auch mehrere Tage. Salewa hat einen hervorragenden Ruf, deshalb griffen wir darauf zurück und ahben das auch noch nicht bereut!
Das Zelt wiegt ungefähr 3,6 kg und ist am Anfang klein zusammengepackt. Ich persönlich finde die Tasche jedoch nicht ausreichend und packe es inzwischen in eine große Tüte eines schwedischen Möbelgeschäftes :)
Es hat eine Wassersäule von 5.000 mm und Aluminiumgestänge. Durch 2 Eingänge gelangt man in das Innere. Dort gibt es zwei Kabinen. Das Zelt kann man prima durchlüften lassen und ist von der Höhe sehr angenehm! Die Größe ist aufgebaut ca. 155 x235 x108.
Das CAMPO FAMILY ist ein kleines Familienzelt in kompakter Bauweise für bis zu fünf Personen. Wir gehen meist zu dritt zelten und finden den Platz gut genutzt.
Auch dieses Zelt verfügt über zwei Eingänge. Durch die Apsiden verfügt das Zelt über zusätzlichen Platz für Gepäck und Campingutensilien. In der Mitte der Kuppel kann man aufrecht stehen, was Campen an sich sehr angenehm macht. Der Aufbau ist in Ordnung, wenn man einmal den Bogen raus hat. Die Wassersäule beträgt 3.000 mm.
Gelert Wurfzelt
Gelert hat das erste Wurfzelt herausgebracht. Das Quick Pitch ist ein Doppelhautzelt mit komfortabel eingehängtem Innenzelt für 1 Person. Wir haben auch schon zu Zweit darin geschlafen, dann wird es aber sehr kuschelig.
Der Aufbau ist unglaublich einfach: die Zeltstangen werden aus ihrer Arretierung ausgehakt und die Heringe angebracht. Schon steht das Zelt. Die Wassersäule beträgt 2000 mm. Die Größe ist 275 x 140 x 130. Absolut zu empfehlen!
Vango Zelt Alpha
Das Vango Alpha 250 Zelt ist ein geräumiges Kuppelzelt, das optimal für Einsteiger und Festival-Fans geeignet ist.
Es ist klein im Packmaß, leicht und einfach aufzubauen. Der Preis stimmt obendrein auch noch.
Das Zelt ist stabil und robust und
Protex® 3000 Polyester ist wasserdicht, beständig und zuverlässig. Bandversiegelte Nähte sorgen für absolute Wasserdichtigkeit.
Powerflex®-Fiberglas ist robust, stabil und zuverlässig.
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