Motorradhelme
Was beim Kauf eines Motorradhelmes wichtig ist, erfahrt ihr in diesem Ratgeber.
Shark RSR2 V Elite
Das Wetter ist schon seit einigen Wochen so schön, dass man wieder vermehrt Motorradfahrer draußen herumflitzen sieht. Das wohl wichtigste Schutzmittel bei einem Motorradfahrer ist der Helm. Es gilt einige Kriterien zu beachten!
Nicht alle Helmarten- und Formen eignen sich gleichermaßen für jeden Bereich. Es gibt passende Motorradhelme für Fahren im Gelände, zu Sportzwecken, auf Kurz- oder Langstrecken. Das Angebot ist hier sehr vielfältig, es gibt unendlich viele Marken und Helme, die offen sind, Integralhelme und Klapphelme. Niemals sollte man sich einen Helm im Internet bestellen, wenn man ihn vorher nicht aufgesetzt hat! Eine fachkundige Beratung ist das A und O für einen Kauf. Man sollte sich genügend Zeit mitnehmen, damit man alle Modelle einmal durchprobieren und sich letzlich für den richtigen Helm entscheiden kann.
Ein wichtiges Kriterium ist nicht, dass der Helm gut aussieht, sondern dass er seinen individuellen Zweck erfüllt. je nach dem, wie häufig er wozu gebraucht wird, sollte der Helm ausgesucht werden.
Das wichtigste Kriterium ist der Sicherheitsstandard. Der Helm muss gültige Prüfzeichen haben, wie eine TÜV-Kennung und eine ECE-Norm. Erst dann ist garantiert, dass der Helm den nötigen Schutz bieten kann.
Der Helm sollte auf jeden Fall bequem sein. Er sollte zwar eng sitzen, jedoch keinesfalls drücken. Er weitet sich zwar noch, doch kann es auf der Fahrt zu Kopfschmerzen etc führen, wenn er zu eng sitzt. Aus Sicherheitsgründen darf der Helm aber keinesfalls wackeln! Weiter sollte beim Kauf darauf geachtet werden, wie gut der Kinnriemen einzustellen geht und ob dieser vielleicht krazt. Brillenträger tragen oft Klapphelme, da dies den Tragekomfort ungemein steigern kann. Bei Klapphelmen lässt sich die Kinnpartie nach oben richtung Stirn verschieben und machen es Brillenträgern leicht, sich den Helm auf- und abzusetzen. Einige Geschäfte bieten inzwischen an, dass der Helm eine längere Zeit getragen werden kann. Gerade bei Probefahrten, die man mit dem Helm unbedingt machen sollte, kann man feststellen, ob der Helm gut sitzt, sich doch verschiebt, genügend Luft an den Kopf lässt und wie der Geräuschpegel ist. Bei längeren Strecken kann es sehr störend sein, wenn es permanent laut ist.
Sinnvoll sind Helme, wo das Innenfutter herausnehmbar ist, so dass es mal gewaschen werden kann.
Letzlich lässt sich noch sagen, dass Helme natürlich auch immer eine Preisfrage sind. es ist nicht zwangsläufig so, dass teurere Helme auch besser sind. Grundsätzlich hat Qualität aber seinen Preis. Es sollte die der Preis ausschlaggebend für den perfekten Helm sein!
X-Lite Hyper
Der Helm ist gerade Testsieger bei Stiftung Warentest geworden. Er ist sehr leicht, hat ein Sonnenschutzvisier, was gerade bei längeren Fahrten sehr angenehm ist, einen abnehmbaren Kinnbügel und hat die Möglichkeit, als Jethelm oder Integralhelm genutzt zu werden. Beide Varianten sind mit ECE-Plaketten ausgezeichnet.
Schön ist, dass das Futter herausgenommen und gewaschen werden kann. Die Luftversorgung funktioniert durch etliche Luft- Auslässe sehr gut.
Der Helm wiegt ungefähr 1,3 KG und ist damit nicht allzu schwer.
Shark RSR2 V Elite
Der Shark Helm hat neben einem coolen Äußeren weitere gute Merkmale: Das Visier ist beschlagfrei und kratzfest, der Helm hat eine feste Außenschale und an verschiedenen Stellen kann man gewisse Einstellungen vornehmen. Auch hier ist das Innenfutter herausnehmbar und waschbar.
Der Shark Elite sitzt sehr gut, ist bequem und hat eine gute Luftzirkulation.
Zum Schluss lässt sich sagen, dass man dennoch den für sich passenden Helm finden muss. Bestellt werden kann er über das Internet meist günstiger, dennoch kommt man um eine Anprobe nicht umhin!
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