Die richtige Matratze
Vielen Matratzenkäufern ist nicht bewusst, worauf es bei einer guten Matratze ankommt. Hier erfahrt ihr, worauf ihr achten solltet.
Man sollte eine Matratze nie alleine über das INternet bestellen. Zumindest sollte mit einem Fachberater geschaut werden, welche Matratze in Frage käme. Die Festigkeit der Matratze spielt eine sehr wichtige Rolle. Die Festigkeit hängt vor allem von Körpergewicht und Größe ab, natürlich aber auch nach dem persönlichen Gusto. Es gibt allerdings keine festgeschriebene DIN-Norm für Festigkeit, was den Kauf zusätzlich erschwert. Man muss also wirklich probieren.
Die Festigkeit ist abhängig von den Materialien der Matratze. So ist eine Kaltschaummatratze meist etwas softer, Federkernmatratzen in der Regel härter.
Man sollte auf keinen Fall eine zu harte Matratze aussuchen, da diese nicht nur unangenehm drücken kann, sondern auch die Durchblutung stört.
Ein Profi kann beraten, ob die Schulter- RÜcken und Beckenpartie gut geschützt ist. Einige Matratzen habe richtige Liegezonen. Ein Kissen für den Kopf ist trotzdem meist unabdingbar, da es keine Stütze für den Halswirbelbereich gibt.
Auf keinen Fall sparen sollte man an der Größe der Matratze. Man bewegt sich im Schlaf und will nicht dauernd davon aufwachen, wenn etwas angestoßen wird. Ebenso muss sich der gesamte Körper strecken können, so dass die Matratze ungefähr 15 cm länger sein sollte als der Daraufliegende.
Auf jeden Fall sollte eine Matratze einen Bezug haben, der abnehmbar und waschbar ist. Nicht nur Hausstauballergikern kommt dies zu Gute, sondern auch lästigen Kaffeeflecken, die entfernt werden können, oder auch mal eine einfache Erfrischung des Bezuges. Um den Bezug leicht entfernen zu können, sollte dieser einen Reißverschluss haben. Inzwischen gibt es auch Bezüge speziell für Allergiker.
Wer zu Schwitzen beim Schlafen neigt, der sollte über Kunstfasern nachdenken, die die Temperatur regeln können. Aber auch die Decke ist entscheidend, damit man nicht schweißgebadet aufwacht.
Matratzen sollten nicht über Jahre hinweg benutzt werden. Viele Liter Schweiß werden dort aufgefangen, ebenso verändert sich die Liegeeingeschaft, das Körpergewicht und und und. Dennoch sollte nicht gespart werden bei der Anschaffung, da gerade bei Rückenbeschwerden die Matratze neben körperlicher Bewegung und gesunde Ernährung ebenso eine wichtige Rolle spielt.
Malie Federkernmatratze
Die Matratze von Malie ist Testsieger bei Stiftung Warentest von 2008 geworden. Deshalb kaufte ich sie. Sie hat eine 5-Zonen Tonnen- Taschenfederkern- Matratze H2, hat eine sehr gute Haltbarkeit und für eine Federkernmatratze wirklich gute Schlafeigenschaften. Meine Schulterprobleme wurden durch diese Matratze behoben- ich schlafe meist auf der Seite. Sie passt sich gut dem Körper an und zeigt auch nach über 2 Jahren keinerlei Beeinträchtigung.
Die Matratze ist etwas breiter als gewöhnliche Matratzen, weshalb man beim Kauf eines Spannbettlakens achten sollte.
7 Zonen Kaltschaummatratze Sinusflex Junior
Diese Matratze haben wir gemeinsam für meine Nichte ausgesucht. Sie hat eine klimatisierende Wirkung, wirkt Antibakteriell (merkt man irgendwann am fehlenden Geruch!) und hat einen Bezug mit Reißverschluss, der leicht waschbar ist.
3 Jahre Garantie gibt es auf die Matratze, jedoch haben wir noch keinerlei Probleme mit ihr. Belastet werden kann sie bis 60 Kg.
Latexmatratze Dunlopillo
Die Latexmatratze ist mit einem Coltex Kern versehen und hat einen sehr angenehmen Bezug. Dieser ist elastisch und aus einem Mix aus Polyamid, Polyester, Baumwolle und Polyacyl.
Man liegt einfach wunderbar auf dieser Matratze, da man richtig ein Stück einsinkt. Man hat das GEfühl, dass der komplette Rücken sehr gut gestützt wird. Das Schlafen dadurch ist extrem angenehm geworden. Ich als Seitenschläfer habe allerdings etwas Probleme, wenn ich auf ihr schlafe, da sie etwas zu weich ist...
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