Dachträger und worauf geachtet werden sollte
Dachträger sind praktisch. Durch sie wird ermöglicht, Zuladungen mitzunehmen, wenn im Auto nichts mehr reinpassen sollte oder wenn die Sachen zu groß und sperrig sind. Was taugt? und worauf sollte man achten?
Als erstes muss man auf die Dachlast des Autos achten. Dies ist im Fahrzeugschein / Bordbuch vermerkt. Auf keinen Fall sollte diese überschritten werden! Sie setzt sich aus Dachträger, Zuladung und eventuell weiterem Befestigungsmaterial zusammen.
Es empfiehlt sich, Autodachträger zu kaufen, die für das jeweilige Modell zugelassen und vorher vom TÜV o. ä. getestet wurde. Im Aussehen können sie sich unterscheiden, z. B. zwischen Kleinwagen und Geländewagen.
Man sollte auch beim Kauf einmal die Montageanleitung überfliegen, damit später keine Probleme beim Anbringen entstehen. In der Regel ist die Anbringung jedoch unproblematisch.
Die Teile sollten absolut fest sitzen. Abfallende Teile können krassen Schaden anrichten. Eine Probebremsung empfiehlt sich vor Fahrtantritt in jedem Fall.
Wenn das Auto voll beladen ist, kann sich auch die Kurvendynamik ändern. Auf jeden Fall sollte man sich langsam ans Fahren mit Dachträgern und co. rantasten.
Letzlich sollte man mit einem Blick auf die Spritersparnis darauf achten, dass der Dachträger bei in- nicht- Gebrauchnahme abgebaut wird.
Je nach Modell gibt es unterschiedliche Dachträgermodelle. Wir haben mit folgendem Erfahrung gemacht:
Atera Relingträger
Wir nutzen jetzt seit einiger Zeit den Relingträger Atera.
Die max. Zuladung beträgt 100 Kg. Man kann das Dach somit schon ganz gut beladen. Wir sind jedenfalls noch in keine Bedrängnis gekommen. Die Abmessung des Dachträgers beträgt 20x30 mm. Schön ist, dass eine Herstellergarantie von 3 Jahren geboten wird. Das braucht man mit Sicherheit auch, da der Träger ja nicht immer genutzt wird.
Das Schloss hat einen codierten Spezialschlüssel und ist somit für keinen zu öffnen, außer dem Schlüsselbesitzer selbst. Zeitgleich dient der Schlüssel auch als Montagewerkzeug! Nicht wundern: Der Schlüssel ist etwas größer, da er halt auch als Werkzeug dient. Bei uns ist er im Auto gut verstaut, somit kommt er nicht weg und von außen kann nicht drauf zugegriffen werden.
Mit 5 Kg ist der Dachträger auch nicht sonderlich schwer.
Um Kratzer o. ä. vorzubeugen, haben wir eine Art Aufkleber drunter gemacht. Damit haben wir keinerlei Probleme.
Der Dachträger war vormontiert und konnte sehr leicht durch uns angebracht werden. Auch die Montageanleitung ist klar und verständlich und hat uns keine Probleme gemacht.
Für den Preis ist es ein wirklich gutes Teil, was ich bedenkenlos empfehlen kann.
Lasten- Verzerrgurt
Bei manchen Konstruktionen oder auch beim Transportieren von sperrigen Gegenständen empfiehlt sich oft zusätzlich ein Lasten- Verzerrgurt.
Eine sich vom Dachträger lösende Abdeckplane kann genauso schwere Unfälle der nachfolgenden Fahrzeuge verursachen wie sperrige Gegenstände, die bei einer Vollbremsung dem Vordermann ins Heck rauscht. Nicht flexible Spanngurte sind hierbei Pflicht!
Der Lastenverzurrgurt Duo 250 ist aus Polyester und hat eine Zugfestigkeit von bis zu 125 Kg. Der Gurt hat für mich eine ausreichende Länge von 2,5 m. Auch ist er breit genug, denn er hat eine Breite von 2,5 cm.
Wir sind mit der Reling und dem Verzurrgut sehr gut gefahren und empfehlen beides vorbehaltlos weiter.
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