Camcorder kaufen
Camcorder sind praktisch und nicht mehr wegzudenken. Familienfeiern, Urlaube und co können so einfach festgehalten werden. Was man beim Kauf beachten sollte, erfahrt ihr hier!
Als Grundsatz könnte man sagen: Wer sein Gerät Hobbymäßig nutzen möchte und nicht ständig bei sich führt, der ist mit einer 1-Chipper- Camera gut beraten. Hiermit kann man mobil sein, erreicht aber auch ganz gute Aufnahmen. Wer (fast) professionell damit arbeiten möchte, die Bildqualität entscheidend ist, viele Extras erwünscht sind, der sollte auf eine höhere Abmessung und einen höheren Preis gucken.
Wer günstig weg kommen will, könnte auf eine 1-Chip- Kamera zurückgreifen. Diese sind in ihren Einstellungsmöglichkeiten meist begrenzt, können jedoch trotzdem gute Bilder liefern. Folgende Einstellungen sollten vorgenommen werden können: Die Blende, die Verschlusszeit, der Zoom, der WEißabgleich und ggf. der Fokus. Die meisten Kameras haben taugliche Autofokusse. Die wichtigsten Elemente wie Zoom, Record- Knopf sollten gut erreichbar sein. Sinnvoll ist weiter eine elektronische Bildstabilisation, die das Zittern beim Filmen minimiert.
Für das Objektiv gilt: Je weniger das Bild beim Durchschauen an den Seiten verzerrt ist, desto besser die Optik. Ein Objektiv mit der Lichtstärke 1:2.8 produziert hellere Bilder als eines mit 1:4. Eine Sonnenblende schützt ebenfalls vor Lichteinstrahlungen.
Fast alle Camcorder haben ein Display, das ausklappbar ist. Je mehr Details zu erkennen sind, desto leichter ist natürlich die Handhabung. Die Einstellungen können dort gut vorgenommen werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, was gefilmt wurde, sollte der Camcorder mal zu Testzwecken an den PC angeshclossen werden. Es kann nämlich vorkommen, das der Bildausschnitt ein anderer ist, als gefilmt! Auch auf den Ton kann man dann achten. Meist empfiehlt es sich, ein externes Mikrofon anzuschließen, um störende Nebengeräusche abzustellen. Hierbei muss man natürlich schauen, ob ein Anschließen überhaupt möglich ist.
Wer richtig gute Aufnahmen haben möchte, sollte auf 16:9 Aufnahmen zurückgreifen. Hier gibt es leider "echte" und "falsche". Bei echten Aufnahmen kann man die Fläche dazuschalten, bei falschen werden einfach Balken oben und unten drunter gesetzt.
Der Camcorder sollte mehrere Schnittstellen haben, um Filme archivieren zu können, an PC und co anschließen zu können und um "richtig" damit arbeiten zu können.
Canon XH A1
Die Canon ist ein Beispiel für eine Profikamera, die sehr groß ist, dafür fantastische Bilder produziert. Hier stimmt alles- Blende, Zoom, Brennweite, Anschlüsse, Schärfe und Megapixel, soll hier jedoch nur als Beispiel eines professionellen Camcorders gelten.
Samsung HMX-H200
Der Camcorder von Samsung verfügt über einen 1/4,1 Zoll BSI CMOS-Sensor mit 3 Megapixel Auflösung, Schneider-Kreuznach Varioplan HD-Objektiv mit 20-fach opt. Zoom (200-fach digital) und einer Brennweite: 3,2-64 mm. Die Bedienung erfolgt über Touchscreen. Es gibt einen Bildstabilisator und ein LC Display mit 230.000 Pixeln Auflösung.
Der Akku hält ungefähr 2 Stunden und kann dann per Netzteil weiter genutzt werden. Auch in Innenräumen gibt es gute Bilder. Was bei mir nicht funktioniert hat, waren einige 16 GB Speicherkarten! Hier muss man probieren... Für Hobbyfilmer eine gute Kamera!
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