Weihnachten traditionell feiern
Alle Jahre wieder... kommt die Zeit der Frage "Was mache ich an Weihnachten?". Wer gerne eine "klassische" Weihnachtsfeier machen möchte, aber nicht ganz sicher ist, was dazugehört, dem soll dieser kleine Ratgeber ein paar Hinweise geben, die zwar natürlich keinesfalls verpflichtend, aber dennoch nützlich sind, um ein traditionelles Fest zu begehen.
Was versteht man unter einer "klassischen" Weihnachtsfeier? Nun - es gibt keinen allgemeine Definition einer Weihnachtsfeier, aber ein paar Dinge sollten doch nicht fehlen, egal ob man nun alleine, zu zwei, zu mehrt, mit oder ohne Kinder feiert: die Stimmung ist was die Feier ausmacht, wird mit entsprechender Dekoration schnell erreicht und geleitet einen nicht nur durch die Weihnachtstage, sondern auch schon durch die Adventszeit.
Der Adventskranz
Ein untrügliches Zeichen für den Beginn der Weihnachtszeit, ist der Adventskranz, der den Dezember über anzeigt, wie viele Adventstage schon begangen wurden, indem an jedem Advent eine weitere Kerze angezündet wird. Nicht nur ist das eine sehr klassische Sache, es trägt auch zur Stimmung bei und erfreut sowohl Kinder, als auch Erwachsene.Es gibt Adventskränze in verschiedenen Ausführungen: ursprünglich handelt es sich um ein Gesteck aus frischen Tannenzweigen, was inzwischen natürlich eher die Ausnahme ist. Dafür gibt es künstliche Adventskränze in verschiedenen Dekoren, mit Teelichtern oder Stumpenkerzen; manche halten sich eng an das Vorbild, andere etwa werden aus Glas gemacht oder haben allgemein nur noch wenig mit einem Gesteck gemein. In jedem Fall gilt wie bei allem, was richtiges Feuer beinhaltet: den Kranz nie unbeaufsichtigt lassen besonders bei jenen aus Holz, mit Strohdeko oder aus getrockneten Ästen.
Der Weihnachtsbaum
Ein schön geschmückter Weihnachtsbaum verwandelt ein einfaches Wohnzimmer im Handumdrehen in ein Weihnachtsparadies. Dabei muss das Bäumchen nicht einmal aus dem Wald geschlagen werden, denn ein Plastikbaum tut denselben Zweck und lässt sich Jahr für Jahr weiterverwenden, ohne irgendwann den Teppich mit Nadeln zu schmücken. Apropos "schmücken": Das Dekorieren des Baumes ist eine Sache für sich und kann (gerade für Kinder) ein schöner und kreativer Zeitvertreib sein. Wie genau man es dann macht, ob eher spärlich oder stark geschmückt, mit Kunstschnee oder ohne - das ist sowohl Geschmacks- als auch Sache der Umstände. So empfiehlt sich auf Lametta und Kunstschnee zu verzichten wenn man Hund oder Katze hat, da diese das Lametta unter Umständen fressen könnten. Wenn echte Kerzen am Baum befestigt sind, diese natürlich nur unter Aufsicht brennen lassen und darauf achten, dass sie gut fixiert sind. Besonders edel sieht ein Baum natürlich aus, wenn er mit einer Baumspitze bekrönt ist. Hier hat man ebenfalls viel Auswahl, die klassischten wären eine "einfache" Baumspitze, die Sternenbaumspitze oder eine Engelsfigur. Sollte man einen echten Baum holen, gelten nahezu dieselben Hinweise, allerdings muss man hier darauf achten, dass der Baum mit ausreichend Wasser versorgt ist (Christbaumständer gibt es auch mit Wasserreservoir) und nicht zu kalt steht (dann nadeln sie schneller). Für echte Bäume gibt es in den meisten Gemeinden am Anfang des Jahres einen Abholtermin.
Geschenke
Sowohl zu Nikolaus, als auch zu Weihnachten selbst kann man den Weihnachtsstrumpf verwenden, um darin Kleinigkeiten wie Süßigkeiten, Spielzeuge oder andere Geschenklein zu präsentieren: an Nikolaus klassisch vor der Türe liegend / hängend, an Weihnachten selbst (zusätzlich zu den Geschenken) unterm Baum liegend. Mit unterschiedlichen Designs lassen sie sich problemlos auseinanderhalten.Ansonsten ist pauschal zu Geschenken kaum etwas zu sagen, denn sie variieren je nach Altersklasse (naturgemäß sind für Kinder Spielzeuge meist eine gute Wahl), Vorlieben des zu Beschenkenden (kann man zB. über eine Wunschliste erfahren, erfragen oder aus Erfahrung kennen) und natürlich auch nach Budget. Dabei sollte man sich allerdings keine zu großen Gedanken über die Kosten des Geschenks machen: ein einfaches, aber treffendes Geschenk ist besser als ein teures, was den Geschmack nicht trifft. Eher unbeliebt als Geschenke sind meist Haushaltsgeräte und Dinge für den täglichen Bedarf - letzteres kann man allerdings als kleine Zugabe geben oder falls es sich um etwas besonderes handelt.
Weitere Brauchtümer
Natürlich gibt es zu Weihnachten zahlreiche weitere Brauchtümer, die je nach Person und Ort variieren, seien es das "traditionelle Essen" (etwa Weihnachtsgans, Würstchen mit Kartoffelsalat, Fasan oder gar Weihnachtskarpfen), die Frage nach der Musik (selbst musizieren, vom Band oder nicht) oder auch andere Traditionen. Um nur eine zu nennen, wäre hier etwa der Brauch des Mistelzweigs (ursprünglich aus England): über die Eingangstüre wird ein Mistelzweig gehängt und soll jene vereinen, die sich darunter küssen. Nun, selbst ohne Vereinigung von Liebenden ist ein Mistelzweig doch auch eine schöne, weihnachtliche Dekoration.
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