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Fahrradergometer oder Crosstrainer - Der richtige Heimtrainer zum Abnehmen

 

Viele, die abnehmen wollen, haben sicherlich bereits mit dem Gedanken gespielt sich einen Heimtrainer zu holen, aus verschiedenen Gründen: Der Gang ins Fitnessstudio ist eine gern unter den Tisch fallen gelassene Sache, vielleicht schämt man sich, vor so vielen Leuten zu trainieren. Womöglich ist es auch einfach eine rein praktische Überlegung, denn ein Heimtrainer ist dort, wo man selbst ist: zuhause.

Worauf aber sollte man achten, wenn man sich einen Heimtrainer holt? Denn es gibt nicht nur verschiedenste Heimtrainerarten, selbst "gleiche" Geräte unterscheiden sich enorm, preislich und in der Ausstattung.

Die gezeigten Produkte sind Beispiele. 

Fahrradergometer

Das erste Gerät, an das man bei einem Heimtrainer meist denkt, ist ein Fahrradergometer. Diese Geräte sind nicht nur meist recht platzsparend, sondern in ihrer grundlegenden Bedienung eigentlich jedem bekannt, fahren sie sich doch genau wie ein "normales" Fahrrad.  

 

Der Sitz

Ein Fahrradergometer ist besonders für längere Trainingseinheiten ab ca. 15 Minuten sinnvoll. Wer also einen normalen Fahrradsattel unbequem findet, sollte sich überlegen ein Modell mit breiterem Sattel zu nehmen, denn sonst kann das Training sehr unangenehm werden und das zehrt stark an der Motivation. Dass der Sitz höhenverstellbar sein muss (und es bei eigentlich jedem Gerät auch ist), ist eine Selbstverständlichkeit.

 

Die Ausstattung

Es gibt Ergometer mit allem möglichen Schnick-Schnack: Wichtig sind für das Ziel abnehmen (und für die Schonung des Geldbeutels) nur wenige. So sollte der Widerstand, idealerweise digital, verstellbar sein und ein Programm zum Zählen der verbrauchten Kalorien bzw. der verbrauchten Zeit ist ebenfalls sinnvoll. Perfekt ist es, wenn das Gerät über einen Pulsmesser an den Griffen verfügt, aber sollte das nicht so sein, ist dies kein Beinbruch, dann muss man einen externen Pulsmesser dazuholen.

 

Pros

  • Ein Fahrradergometer ist oft vergleichsweise günstig zu finden und nimmt wenig Platz weg.
  • Durch die einfachen Bewegungsabläufe benötigt man keine langwierige Einführung zur Benutzung.
  • Die sitzende Position beim Training erleichtert es, während des Trainings "abzuschalten", sofern man das möchte.

 

Contra

  •  Das Training mit dem Fahrradergometer kommt von den Muskeln betrachtet hauptsächlich den Beinen zugute.
  •  Sollte der Sitz unbequem sein, wird das Trainung unangenehm, man verliert Motivation.
  • Die sitzende Position kann zu Nachlässigkeiten verführen, sowohl bei der Trainingsintensität, als auch bei der Haltung.

Crosstrainer

Einen Crosstrainer könnte man die Gelenkschonende Variante eines Steppers nennen: Während ein Stepper hauptsächlich auf Auf- und Abbewegungen gerichtet ist, simuliert der Crosstrainer eine gerichtete Bewegung, an der durch die zu bewegenden Griffe der Körper als ganzes gefordert ist.

 

Die Ausstattung

Wie auch bei Fahrradergometer, so gibt es bei Crosstrainern eine Fülle an Funktionen, wovon man nur die wenigsten benötigt.  Pulsmesser und Kalorien- bzw. Zeitzähler sind für das Ziel Abnehmen die wichtigsten.

Einen großen Unterschied macht bei dieser Art Geräte die Schwungmasse: Je größer diese ist, desto intensiver kann man trainieren. Als Daumenregel sollte die Schwungmasse mindestens etwa zehn Kilogramm betragen. 

 

Pro

  • Das Training mit dem Crosstrainer zielt auf den kompletten Bewegungsapparat.
  • Durch die gleitenden Bewegungen ist das Gerät gelenkschonend.
  • Ermüdet auch Untrainierte nicht so schnell.

 

Contra

  • Selbst einfache Crosstrainer kosten bedeutend mehr als Fahrradergometer derselben Ausstattung.
  • Die Wartung ist meist schwieriger als bei Fahrradergometern.
  • Das Gerät nimmt einiges an Platz weg.

 

Allgemeine Hinweise zu den Geräten

Für alle Geräte gilt, dass man darauf achten achten muss, dass das Gerät auch bis zum entsprechenden Gewicht belastbar ist. Viele Geräte sind bis 100kg geeignet, was auch für viele ausreicht - sollte man jedoch darüber liegen, muss man zusehen, dass auch das zulässige Maximalgewicht passt, alleine schon wegen der Sicherheit und Haltbarkeit der Geräte! Hier sollte man keinen falschen Stolz zeigen und auch ein "Aber es sind ja nur noch 10 Kilo..." ist unangebracht. 

Bevor man den Heimtrainer in Gebrauch nimmt, sollte man sich vergewissern, dass er korrekt aufgebaut wurde (was oftmals man selbst erledigen muss) und alle Schrauben fest sitzen. Falls nicht: Schrauben anziehen, das muss man ohnehin in regelmäßigen Abständen überprüfen.

Sollte der Heimtrainer dann korrekt stehen, kann es losgehen: Allerdings nur, nachdem man sich mit der Bedienung des Gerätes vertraut gemacht hat. Bei falscher Benutzung könnte sonst die Wirksamkeit des Trainings nachlassen, oder es könnte zu Verletzungen führen.

Da die Geräte an sich oft einiges wiegen, wäre eine mögliche sinnvolle Anschaffung eine Unterlegmatte, um den Boden darunter zu schützen.

Auch Heimtrainer haben ihren Betriebslärm: Wenn Widerstände physisch erzeugt werden, ist der Geräuschpegel natürlich höher als bei digitalen Widerständen.


Allgemeine Hinweise zum Abnehmen und zum Training

Abnehmen ist keinesfalls leicht und selbst mit den besten Geräten wird man keine guten Ergebnisse erzielen, wenn die Ernährung nicht stimmt - und andersrum.

Für den Beginn sollte man lieber weniger intensive, dafür aber ein wenig längere Trainingseinheiten machen und sich nach und nach steigern. Sofort von 0 auf 100 bringt effektiv außer Muskelkater nicht viel, denn besonders nach einer langen Zeit ohne Sport, muss man den Körper erst langsam wieder an diese ungewohnten Bewegungen heranführen.

Man hört es tausendmal, dennoch: Trinken ist wichtig, ganz besonders beim Training. Und zwar Wasser oder ungesüßten Tee, Apfelsaftschorle (min. 60% Wasser!) ist ebenfalls ok. Finger weg sollte man von Softdrinks mit hohem Zuckergehalt lassen, diese geben zwar kurzzeitig Energie, aber man ermüdet umso schneller. Und die zusätzlichen Kalorien machen ein Abnehmen besonders schwer.

Sollte man stark Übergewichtig sein oder gesundheitliche Probleme mit Kreislauf und/oder Gelenken haben, ist es dringend ratsam, sich vor einem Trainingsbeginn mit dem Arzt zu besprechen. 


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Kathy-Lee

61

Aufgenommen:Aug 26, 2010

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