Die neuen Android-Top-Boliden
Für alle Android-Fans, möchte ich an dieser Stelle die drei Top-Smartphones mit dem Android-Betriebssystem vorstellen. Als Auswahlkriterium für ein Top-Smartphone nehme ich einen Dual Core-Prozessor. Was in den meisten Laptops mittlerweile Standard ist, hält nun auch Einzug in die kleinen mobilen Begleiter. Daher fällt die Auswahl auf drei Smartphones, die im Folgenden vorgestellt werden.
Die Top-Android-Boliden sind meiner Meinung nach:
- Das Samsung Galaxy S2
- Das HTC Sensation
- Das LG P990 Optimus Speed
Android-Superphones
Zunächst widme ich mich dem Samsung Galaxy S2, dem Nachfolger des Samsung Galaxy S. Das Samsung Galaxy S2 ist mit einem Dual Core-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,2 GHz und 16Gb bzw. 32 GB internem Speicher ausgestattet. Der Speicher lässt sich zudem noch durch MicroSD-Karten erweitern. Das 4,3 Zoll große SAMOLED-Display soll stechen scharfe und lebendige Farben darstellen und wird beim Betrachten der mit der Kamera aufgenommenen Full HD-Videos eine Freude sein. Zum Glück hat Samsung jetzt einen Blitz eingebaut, so dass man auch Nachts gute Aufnahmen erreichen kann. Beim Betriebssystem setzt Samsung auf das neueste Android mit der Versionsnummer 2.3. Dieses ist von Samsung leicht angepasst worden, so dass es zusätzliche Programme, Designs und Modifikationen gibt. Außerdem hat das S2 neben WLAN-n, Bluetooth 3.0 auch HSPA+ mit 21 Mbit/s an Bord. Damit sollte schnelles Surfvergnügen garantiert sein. Außerdem ist das Gerät sehr flach designt worden, was viele Android-Nutzer erfreuen dürfte. Erscheinen soll das Samsung Galaxy S2 Mitte Mai 2011.
Der zweite Bolide ist das neue HTC Sensation, was das Flaggschiff von HTC darstellt. Das Sensation kommt mit einem 1,2 GHz Dual Core-Prozessor daher und bietet einen 1 GB großen internen Speicher, der ebenfalls mit MicroSD-Karten erweitert werden kann. Das Display ist ebenfalls 4,3 Zoll groß und hat eine besonders hohe Auflösung von 960x540 Pixel. Auch dieses Superphone kann Videos in FullHD aufnehmen und sogar drahtlos an einen Fernseher übertragen. Bei der Konnektivität setzt HTC auf state of the art mit WLAN-n, Bluetooth 3.0 und HSPA mit bis zu 14,4 MBit/s. Eine Besonderheit ist die neue grafische Oberfläche namens Sense 3.0, die auf das Android 2.3-Betriebssystem aufgesetzt wurde. Hier setzt sich HTC gegenüber anderen Herstellern ab und versucht dem Android-System einen eigenen Stil zu verpassen. Mitte Mai 2011 ist das HTC Sensation verfügbar.
Der dritte Bolide im Bunde ist das Optimus P990 Speed von LG. Dieses Superphone ist ebenfalls mit einem Dual Core-Prozessor mit 1 GHz Taktfrequenz ausgestattet, der auf die NVIDIA Tegra 2-Plattform zurückgeht. Der 8 GB große internes Speicher lässt sich auch mit MicroSD-Karten erweitern, so dass ausreichend Platz zur Verfügung stehen sollte. Im Gegensatz zum Samsung Galaxy S2 und dem HTC Sensation verfügt das Optimus Speed über einen 4 Zoll großen Bildschirm, was vielleicht einige Benutzer erfreuen wird, die nicht so gerne zu große Smartphones in der Hosentasche tragen möchten. Der Bildschirm hat eine gute Blickwinkelunabhängigkeit, eine gute Schärfe und knallige Farben. Bei der Konnektivität bietet das Optimus Speed das neueste WLAN-n, Bluetooth 2.1 und HSPA mit 7,2 MBit/s. Außerdem ermöglicht die NVIDIA Tegra 2-Plattform den Einsatz des Optimus Speed als mobile Spielekonsole. Auch die Kamera ist mit 8 Megapixel gut ausgestattet und lässt FullHD-Videoaufnahmen zu, die auch auf einem Fernseher betrachtet werden können. Beim Betriebssystem kommt noch Android 2.2 mit einer eigenen Oberfläche zum Einsatz, doch wird Android 2.3 im Sommer per Update nachgereicht.
Wie die Übersicht dieser drei Superphones zeigt, entwickeln sich die Smartphones zu wahren Kraftpaketen, die Telefon, Multimediaaufnahmegerät und –abspielgerät, mobile Spielekonsole und Computer vereinen. Hinsichtlich der Dual Core-Ausstattung müssen sich die kleinen Hosentaschencomputer nicht mehr lange vor Netbooks, Notebooks und Tablets verstecken. Welches dieser Smartphones man sich zulegt, sollte man sich nach längerer Informationsphase und Ausprobiermöglichkeiten überlegen, denn immerhin zahlt man zwischen 400 und 600 € für ein Gerät.
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