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Laufen in Highheels

 

Die ersten Male, bei denen ich hohe Schuhe anhatte, kam ich mir vor wie ein Storch im Salat. Ungelenk und wacklig stakste ich durch die Gegend. Mittlerweile habe ich den Dreh aber raus. Und das hat nicht nur mit Übung zu tun, sondern vor allem habe ich einige praktische Kniffe entwickelt, die mich auf hohen Hacken sicher laufen lassen. Um diese Tricks und einiges mehr soll es in diesem Ratgeber gehen.

High-Heels

Man kann sich das Gehen in High-Heels um einiges erleichtern, wenn man bei der Schuhauswahl ein paar Dinge beachtet. Im eigentlichen Sinne bezeichnen High-Heels Damenschuhe mit einer Absatzhöhe von mindestens 10 cm. Allerdings kann es auch bei geringeren Absatzhöhen schon wacklig sein.

Bei High-Heels habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass teurer tatsächlich besser ist. Bei teureren Schuhen ist die Verarbeitung in der Regel stabiler, so dass man von Anfang an einen besseren Stand auf dem Absatz hat. Außerdem stimmt die Balance meist besser, der Schuh ist besser ausbalanciert und man hat einen vernünftigen Schwerpunkt, wenn man auf den Schuhen steht. Dies gilt auch für Modelle mit schmaleren Absätzen. Generell ist es wesentlich einfacher auf hohen Hacken zu laufen, wenn der Absatz breiter ist. Grade für den Anfang ist es daher eine Überlegung wert, zu einem Modell mit breiterem Absatz zu greifen.

Wichtig ist unbedingt die richtige Passform. Der Schuh darf auf keinen Fall zu weit sein, sonst hat man keinen sicheren Halt. Man sollte den Schnitt so wählen, dass man hinten auf keinen Fall rausschlupft beim Laufen- man kann sich nicht elegant und sicher bewegen, wenn man Angst haben muss, seinen Schuh zu verlieren. Was die Bequemlichkeit angeht, so ist das so eine Sache. Ich persönlich habe noch keinen High-Heel angehabt, den ich tatsächlich als bequem bezeichnen würde. Ich gebe mich damit zufrieden, wenn die Passform stimmt und ich keine echten Schmerzen habe, wenn ich den Schuh trage. Das Problem ist, dass ich Schuhe bevorzuge, die vorne spitz geschnitten sind, so dass ich in der Regel meine Zehen malträtiere. Ich kenne aber Frauen, die angeblich wirklich High-Heels besitzen, die sie als bequem bezeichnen. Wenn man runde, fußfreundliche Formen wählt, ist die Chance auf jeden Fall größer.

Hilfsmittel

Neben den richtigen Schuhen gibt es einige mehr oder weniger nützliche Hilfsmittel, die das Laufen in High-Heels einfacher machen können. Generell sollte man die Schuhe einlaufen, möglichst bevor man sie einen ganzen Abend tragen will. Ich mache anfangs immer nur wirklich kurze Strecken, beispielsweise vom Haus zum Parkplatz ins Auto, wo ich dann wechsele. Wer keine empfindlichen Mieter unter sich hat, kann die Schuhe idealerweise natürlich zu Hause einlaufen. Sind die Schuhe eingelaufen, hat man meist das Problem von Blasen weniger. Außerdem wird man ein Gefühl haben, wo der Schuh drückt und reibt.

Ich finde es sinnvoll, diese Stellen zu schützen. Dazu kann man einfaches Heftpflaster und Leukoplast nehmen. Wenn man merkt, dass die Zehen sehr zusammengeschoben werden, gibt es spezielle Polster, die man in diesem Fall verwenden kann. Ich benutze auch gerne prophylaktisch Blasenpflaster, die ich auf vorher als blasenanfällige Stellen aufklebe zum Schutz. Durch die spezielle Gel- Textur polstern sie die Stelle gut ab. Weniger hilfreich finde ich Anti-Blasen-Mittel, die auf die Haut aufgetrgen werden können. Diese helfen bei mir nicht.

Gelpolster sind sowieso sinnvoll, um Ballen und Ferse zu schützen. Denn grade auf den Ballen lastet ein starker Druck, wenn man länger auf High-Heels steht.

Neben all diesen Tips gibt es ein paar praktische Tricks, die ich sehr nützlich finde, wenn man sich auf High-Heels bewegen will. Vor allem sinnvoll ist es, eine gewisse Körperspannung zu halten. Es geht nicht darum, die Balance auf den Schuhen zu halten, sondern den Körper in Balance in sich. Dazu sollte man generell aufrecht, nicht zusammengesackt oder gebeugt stehen. Hilfreich ist es dabei, die Bauchmuskeln leicht anzuspannen und die Schultern grade und aufrecht zu halten. Dabei sollte man die Schultern nicht direkt nach hinten nehmen, sondern eher versuchen, sie quasi möglichst weit von den Ohren zu entfernen und nach unten /hinten auszurichten. Das hört sich komisch an, ich habe diesen Tip vor Jahren mal irgendwo gelesen und wenn man es probiert, funktioniert das gut. Die Bewegung des Laufens geschieht aus den Beinen. Dies klingt eigentlich banal und naheliegend. Aber man neigt dazu, die Bewegung mit dem ganzen Körper auszuführen, man schiebt das Becken mit, bewegt die Schultern dazu und streckt den Kopf nach vorne. Dies sieht oft nicht besonders schön aus, aber beim Laufen auf hohen Absätzen nimmt es einem auch die Stabilität.

Wenn man sich übrigens gar nicht wohlfühlt in High-Heels, sollte man sich nicht den Stress machen und sie auf Biegen und Brechen trotzdem tragen. Letztendlich wirkt kein Kleidungsstück, wenn man sich unwohl fühlt und keinen Bezug dazu aufbauen kann. Dann lieber auf niedrigen Absätzen, aber mit einer positiven Ausstrahlung.


Mitgliedsdetails

Catherine83

76

Aufgenommen:Aug 25, 2010

Immer auf der Suche nach Schnäppchen und dem perfekten Pflegeprodukt..

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