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Kaufberatung Reiskocher

 

Es gibt Küchengeräte, die nur herumstehen und Platz wegnehmen und Reiskocher habe ich in genau diese Kategorie eingeordnet. Da ich jedoch vor einiger Zeit meine Vorliebe für japanische Küche entdeckt habe, habe ich meine Meinung diesbezüglich geändert. Warum ich einen Reiskocher für eine sinnvolle Anschaffung halte und was man beim Kauf beachten sollte, steht in diesem Ratgeber. 

Sehr günstige Reiskocher

Jahrelang habe ich meinen Reis in Töpfen gekocht und damit immer vernünftige Ergebnisse erzielt. Nachdem ich mich mehr mit der japanischen Küche und der speziellen Art, japanischen Reis zuzubereiten, auseinandergesetzt habe, war für mich klar, dass ich der Idee des Reiskochers eine Chance geben würde.

Japanischer Reis ist der Reis, der unter anderem für Sushi verwendet wird und der unerlässlicher Bestandteil jeder Mahlzeit ist. Dieser Reis wird unter der Bezeichnung Sushi-Reis oder japanischer Reis verkauft und wird in Deutschland in der Regel als Rundkornreis bezeichnet, im englischen als "medium grain rice". Japanischer Reis zeichnet sich dadurch aus, dass die Körner zusammenkleben, ohne matschig zu sein. Diese Konsistenz erlaubt es, Sushi zu formen und auch Reisbällchen herzustellen, die nicht auseinander fallen.

Diese spezielle Form des Reises wird im Reiskocher besonders gut und einfach zubereitet. Reiskocher sind so konstruiert, dass sie so verschlossen werden können, dass sich Dampf bildet. Der Reis wird also gleichzeitig gekocht als auch gedämpft. Bereite ich diesen Reis im Reiskocher zu, erhalte ich genau die gewünschte Konsistenz und kann den Reis perfekt weiterverarbeiten.


Mittelpreisige Reiskocher

Reiskocher gibt es schon sehr günstig zu erstehen, man kann aber natürlich auch wesentlich mehr Geld investieren. Bei der Kaufentscheidung sollte man einige Punkte beachten:

  • Wie groß soll der Reiskocher sein? Üblicherweise rechnet man eine halbe bis eine Tasse Reis pro Portion. Leider ist bei vielen Modellen diese Maßangabe nicht angegeben, sondern nur, wieviele ml Fassungsvermögen das Gerät hat oder wieviel Gramm Reis auf einmal gekocht werden kann. Ich besitzte zur Zeit das Modell von Clatronic, welches für maximal ca. 1200 gr Reis gedacht ist- und dass ist jede Menge. Allerdings kann man in ihm auch deutlich kleinere Mengen kochen. Ich koche meistens zwischen 4 und 6 Tassen Reis in meinem Kocher und auch bei dieser relativ niedrigen Füllhöhe erhalte ich sehr gute Ergebnisse. Man muss natürlich bedenken, dass ein solch großes Gerät auch entsprechend viel Platz wegnimmt. Wenn man sowieso nicht vorhat, riesige Mengen Reis zu kochen, kann man auch gleich ein Gerät mit geringerem Fassungsvermögen erwerben.
  • Wieviel Geld möchte ich ausgeben? Ich habe einen eher günstigen Reiskocher. Ich habe ihn gekauft, weil ich zu diesem Zeitpunkt nicht sicher wahr, ob sich die Investition überhaupt lohnt. Ansich bin ich mit dem Gerät auch zufrieden, seine Aufgabe, Reis zu kochen, erledigt es ohne Probleme. Allerdings hat man bei den günstigen Ausführungen in der Regel nur die allernötigsten Funktionen- Das Gerät kocht den Reis und hält ihn in der Regel warm, nachdem der Kochvorgang beendet ist. Wer nicht mehr braucht, kann also Geld sparen.
  • Welche Funktionen brauchen ich? Wenn man nur Reis kochen will, reicht ein einfaches Gerät. Mit einem Knopfdruck stellt man das Gerät an, nach Beendigung des Kochvorgangs springt der Kocher dann automatisch auf die Warmhaltefunktion. Eine mögliche sinnvolle Zusatzfunktion ist vor allem ein Timer. Dieser erlaubt es, zu bestimmen, wann der Reis fertig gekocht sein soll. So kann man morgens den Reis hineintun und hat abends, wenn man nach Hause kommt, frischen Reis. Außerdem sollte der innere Behälter, in dem der Reis kocht, entnehmbar sein. Nur so kann das Gerät vernünftig gereinigt werden. Besonders schön ist es auch, wenn man die Möglichkeit hat, verschiedenen Kochprogramme auszuwählen für unterschiedliche Arten von Kochgut.

Teurere Reiskocher

Auch wenn ich über die Zubereitung von japanischem Reis zu diesem Gerät gekommen bin, der große Vorteil, den ein Reiskocher bei der Zubereitung aller Reissorten bietet ist eindeutig, dass der Reis sich selber zubereitet und man nicht weiter auf ihn achten muss, während man die anderen Bestandteile der Mahlzeit zubereiten kann. Der Reis ist immer perfekt, brennt nicht an oder kocht über. Außerdem hat man eine Herdplatte mehr frei, was auch von Vorteil sein kann.

Nur weil der Reiskocher ansich für die Zubereitung von Reis gedacht ist, heißt es übrigens nicht, dass man sich nur auf das Kochen von Reis beschränken muss. Auch die sehr günstigen Modelle kommen oft mit einem Einsatz, auf dem man Gemüse und Fleisch dämpfen kann. Besonders vielseitig sind Geräte, die mit mehreren Programmen ausgestattet sind. Diese sind in der Regel auch entsprechend teuer. Allerdings kann man hier auch die verschiedensten Funktionen nutzten und im Prinzip ganze Mahlzeiten zubereiten.

Und natürlich Reis

Wenn man übrigens nun einen Reiskocher zuhause hat und tatsächlich Reis für Sushi oder Reisbällchen kochen möchte, sollte man einiges beachten, denn sonst wird der Reis trotz Reiskocher nicht gut.

Unbedingt muss der Reis vor dem Kochen gewaschen werden. Hat man einen Reiskocher mit herausnehmbaren Innentopf, kann man dies direkt in diesem Topf unter dem Wasserhahn tun. Dabei wird der Reis zunächst mit Wasser gepühlt, bis das Wasser fast klar ist. Dann füllt man noch einmal Wasser zum Reis und reibt den Reis leicht (!!!) zwischen den Handflächen, als wollte man die Körner leicht polieren. Nun spühlt man den Reis erneut kurz durch, füllt die erforderliche Menge Kochwasser hinzu und lässt den Reis mindestens 30 Minuten einweichen und kocht in im Anschluss. Wenn man die Timerfunktion seines Kochers nutzt, weicht der Reis solange bis er dann anfängt zu kochen. Wenn der Reis fertig ist, sollte man ihn vor dem Essen noch 10 Minuten bei geschlossenem Deckel im Kocher belassen. Erst nach dieser Ruhepause ist er perfekt.


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Catherine83

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Aufgenommen:Aug 25, 2010

Immer auf der Suche nach Schnäppchen und dem perfekten Pflegeprodukt..

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