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Kaufberatung Jacken und Mäntel

 

So langsam merkt man doch, dass es kälter wird. Der Herbst kommt und damit wird es langsam Zeit, sich Gedanken über wärmere Kleidung zu machen. Unerlässlich ist natürlich ein vernünftiger Wintermantel oder eine Winterjacke.

Mäntel und Jacken

Nachdem ich so manchen Winter schick angezogen, aber frierend verbracht habe, wurde es irgendwann Zeit für einen schönen, aber unbedingt auch wärmenden Mantel. Begibt man sich auf die Suche nach einem Mantel oder einer Jacke für die kalte Jahreszeit ist es sinnvoll, einige Punkte zu beachten, die über ein hübsches Aussehen hinausgehen.

Im Wesentlichen gibt es zwei in meinen Augen wintertaugliche Arten von Jacken bzw. Mänteln. Auf der einen Seite wären die Daunenjacken bzw. Steppjacken, auf der anderen Seiten klassische Wollmäntel zu nennen.

Wie der Name schon sagt, sind Daunenjacken mit Daunen und/oder Federn gefüllt. Oft gibt es auch Modelle, die als Füllung synthetische Materialien, in der Regel Polyester. Die unterschiedlichen Füllungen machen sich in der Regel im Preis bemerkbar, mit Federn oder Daunen gefüllte Jacken sind meistens teurer. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass es sich durchaus rechnet, in Daunen/Federn zu inverstieren, da diese Jacke sehr leicht sind, aber trotzdem sehr warm halten. Überhaupt sind bei wirklichen Minusgraden Daunen- oder Steppjacken bei mir erste Wahl. In ihnen friere ich insgesamt weniger als in anderen Jacken und auch als in einem Wollmantel. Je höher der Anteil an Daunen zu Federn ist, umso wärmer die Jacke.

Das einzige Problem ist, dass dieser Jackentyp oft eher sportlich wirkt und weniger elegant ist als ein Wollmantel. Besonders die Mantelausführung der Daunenjacke erinnert oft an eine Bettdecke, die man sich umgebunden hat. Man sollte bei Kauf verschiedene Längen und Schnitte testen, damit die Jacke optimal sitzt und man nicht den Eindruck eines Michelinmännchens erweckt. Ein weiteres Augenmerkt ist, wie eigentlich bei jedemKauf, auf die ordentliche Verarbeitung zu legen. Wenn die Steppungen nicht vernünftig gearbeitet sind, hat man häufig Federn, die aus den Nähten herauskommen, was unschön aussieht und lästig ist auf Dauer.

Mit Wollmäntel und Wolljacken sind grundsätzlich Jacken gemeint, die aus einem festen, kräftigen Stoff bestehen. Aber nicht jede Wolljacke, die so aussieht, enthält auch wirklich einen nenneswerten Anteil Wolle.

Wolle wirkt sehr gur wärmeisolierend. Zwischen den Fasern befindet sich viel Luft, die Körperwärme wird gut gehalten und man kühlt nur langsam aus. Eine Jacke mit einem hohen Anteil Wolle ist deshalb verhältnissmässig dünn, hält aber trotzdem warm. Eine von der Optik ähnliche Jacke, die hingegen wenig oder gar keine Wolle enthält, wärm in der Regel schlechter. Viele Jacken, die wie klassische Wolljacken aussehen, bestehen gar nicht aus Wolle sondern aus Mischgeweben aus Polyester, Viskose und ähnlichem. Mit Wolle meine ich übrigens in diesem Kontext Schaf- bzw. Schurwolle. Baumwolle wird für Winterjacken eigentlich nicht verwendet. Schön ist natürlich auch ein Mantel mit Kaschmiranteil, diese werden aber sehr teuer, wenn der Kaschmiranteil wirklich nennenswert ist.

Wolljacken wirken durch ihren relativ dünnen Stoff wesentlich figurbetonender und eleganter als Daunenjacken. Wenn man auf ein enstprechendes Material mit mindestens 80% Wollanteil achtet, halten sie auch im Winter gut warm, bis in die leichteren Minusgrade. Bei straken Minustemperaturen greife ich aber, wie gesagt, lieber auf eine Daunenjacke zurück.

Welches Modell man letztendlich kauft, hängt natürlich auch davon ab, ob Schnitt, Farbe und Aufmachung gefallen und ist letztendlich abhängig vom persönlichen Geschmack. Insgesamt habe ich für mich gelernt, dass es sich mehr rechnet, in eine zeitlose, qualitativ hochwertige Jacke zu investieren. Diese kann man mehr als eine Saison tragen und ich habe letztendlich mehr Freude daran. Die oben abgebildeten Jacken habe ich aufgrund der netten Materialzusammensetzungen ausgewählt, sie zeigen ganz gut, worauf man achten sollte.

Zum Schluss noch ein Tip, der eigentlich selbstverständlich ist, den ich aber oft nicht bedacht habe. Wenn man im Herbst auf die Suche nach einer Winterjacke geht, wenn es noch nicht richtig kalt ist, ist es sinnvoll, zur Anprobe auf jeden Fall einen dicken Pulli mitzunehmen. Es ist ärgerlich, wenn die gekaufte Jacke unangenehm eng sitzt, wenn man sie dann bei entsprechenden Temperaturen über dicke Kleidung anziehen will, was man beim Kauf nicht ausreichend berücksichtigt hat.




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Catherine83

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Aufgenommen:Aug 25, 2010

Immer auf der Suche nach Schnäppchen und dem perfekten Pflegeprodukt..

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