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Uni 2.0 - die ideale technische Ausstattung

 

Heut zu Tage ist der Unialltag straff technisch durchorganisiert. Es gibt alle Skripte bei den allermeisten Unis online zum abrufen, wichtige Informationen werden per E-Mail verteilt. Auch der Stundenplan ist nur online abrufbar. Mit einigen wenigen technischen Hilfsmitteln kann man sich den Unialltag so gut wie papierfrei gestaltet. Während mein Mitbewohner immer noch mit mehr als 500 Seiten Skript (ausgedruckt) in die Vorlesungen geht, habe ich nur eine kleine Tasche dabei. Wie man das "papierlose Studium" aufziehen sollte, möchte ich hier preisgeben. Es ist zudem auch äußerst umweltfreundlich. Zunächst einmal ein Überblick über alle "Zutaten", die man für ein papierloses Studium braucht.

Das papierlose Studium - Zutaten

Beginnen wir mit dem eigentlichen Kernstück, dem iPad. Ob erste oder zweite Generation, ist hier grundsätzlich egal. Natürlich bietet die zweite Version mehr Leistung, deshalb werde ich diese exemplarisch hier vorstellen.

Das iPad

Das iPad (2) ist natürlich das Kernstück des Projekts des "papierlosen" Studiums. Auf dem iPad wird einfach alles gespeichert. Durch den riesigen Speicher von 16 GB passt jede Folie, welche man beim Studium jemals braucht, auf das iPad. Zudem hat es noch einen weiteren riesigen Vorteil: Bei Präsentationen, welche ja in der heutigen Zeit im Studium nicht gerade selten sind, ist das iPad eine wahre Stütze. Mit entsprechendem Zubehör kann man die Präsentation direkt vom iPad aus halten. Auf dem iPad werden die Folien und die Notizen des Vortragenden präsentiert. Zudem macht es einen äußerst smarten Eindruck. Eine Präsentation mit dem iPad zu halten, hat sich wirklich bezahlt gemacht, da ich von einem technikbegeisterten Lehrer schon einmal eine Note besser erhalten habe.

Wie schon angesprochen benötigt man für das iPad, um es für Präsentationen einzusetzen, noch ein Zubehörteil. Hierbei handelt es sich um einen Adapter.

iPad VGA Adapter

Der Adapter kostet nur kleines Geld und ist wirklich sehr hilfreich. Der Adapter wird einfach in den typischen Dock Connector eingesteckt, auf der anderen Seite kann man per VGA direkt einen Beamer anschließend. Das wird vom iPad automatisch erkannt. Hat man ein iPad 2, wird nun der Bildschirminhalt auf den Beamer gespiegelt. Geht man in die Präsentations-App "Keynote" hinein, ist es automatisch im Präsentationsmodus. Jetzt noch die Präsentation starten, schon geht es los.

Natürlich geht es nicht ohne Apps. Hierfür empfiehlt es sich, mit einer Guthabenkarte zu zahlen, vor allem mit dem Hintergrund, dass heut zu tage öfter Unterhaltungsunternehmen gehackt werden und die Kreditkartendaten dann weg sein könnten (auch wenn Apple noch kein Opfer eines Angriffs wurde).


iTunes Karte

Die Karte wird einfach im App Store iengelöst. Hier gibt es zwei Apps, die man für das oben erwähnte Setup braucht.

GoodReader:

Diese App gibt es im App Store und man kann sie mit diesem Guthaben kaufen. Sie kostet nicht übermäßig viel, hat es aber in sich. In diesem Programm werden alle PDFs hinterlegt, in denen sich die Skripte befinden. Man kann mit diesem Programm wichtige Passagen anstreichen, Notizen anfügen, auf dem Skript zeichnen, es ist einfach super. Zudem kann man einen Sync zu einem Server aufsetzen, was einem sehr hilft. So hat man die aktuellen Daten mit Notizen immer auf dem Rechner, wo man dann damit lernen kann. Die Professoren waren begeistert, als ich es vorgeführt habe.

Keynote

Dieses Programm braucht man für die Präsentationen. Das Programm ist von Apple und auch hierfür reicht das Guthaben dieser Karte noch. Das Programm kann auch auf dem iPhone eingesetzt werden (deshalb habe ich es oben aufgeführt), wobei es auf dem iPad natürlich um Welten komfortabler ist.

Da man die App "Keynote" und "GoodReader" auch für das iPhone nehmen kann, habe ich dieses oben aufgeführt. Allerdings ist es auf dem großen Display des iPads viel besser und man kann es auch besser nutzen.

Den Laptop habe ich nur beispielsweise aufgeführt, diesen braucht man, um die bearbeiteten Skripte synchronisieren zu können. Hier tut es auch jeder andere Laptop, auch mit Windows.

Es ist auf jeden Fall einen Versuch wert, ich habe es nach einem Semester voller ausgedruckter Skripte mit diesem Gerät probiert und bin begeistert, auch die Noten waren sehr in Ordnung. Ich kann es nur weiterempfehlen, auch der Umwelt zu liebe.


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