Interrail - Was sollte man mitnehmen?
Für viele junge Leute ist es der Inbegriff von Freiheit: Mit dem Zug quer durch Europa, frei von jedem Zwang. Einfach Land und Leute entdecken. Jetzt hat man sich also dazu entschieden, eine Interrail-Tour durch Europa zu machen. Da stellt sich natürlich die große Frage: Was sollte man mitnehmen?
Ich habe selbst im Jahr 2010 eine solche Tour unternommen und werde hier aufschreiben, auf was man auf keinen Fall verzichten sollte und was wirklich nützlich ist. Beginnen mir mit dem wichtigsten, dem Rucksack. Dieser ist der Zentrale Ausrüstungsgegenstand, da man ihn immer dabei hat. Ich habe nach langem Vergleich und einer Beratung im Sportgeschäft folgendes Modell mitgenommen:
Der richtige Rucksack - Frauen
Zugegeben, dieser Rucksack ist eigentlich ein Frauenrucksack. Allerdings bedeutet das nur, dass er eine spezielle Form hat, die beispielsweise den Brustbereich frei von Gurten hält. Ich als Mann (1,80 m) hatte auch genau die richtige Größe für diesen Rucksack. Er sitzt sehr gut und es passt wirklich viel rein, dazu hat er ettliche Fächer mit zahlreichen Unterfunktionen.
Der richtige Rucksack für größere
Dieser Rucksack ist nicht für Frauen ausgelegt, daher sollten Frauen ihn auch eher nicht kaufen, da es sonst vor allem im Brustbereich Probleme gibt. Für alle Männer über 1,80m ist er allerdings genau das richtige. Auch hier passt viel rein, er ist eben nur nicht speziell geschnitten, sonst fast baugleich mit dem anderen Modell.
Der richtige Schlafsack
Dieser Schlafsack erfüllt alle zuvor genannten Anforderungen. Man kann ihn problemlos im Zug verwenden, ohne darin übermäßig zu schwitzen. Gleichzeitig kann man ihn auch im Freien verwenden. Ich habe in diesem Schlafsack sogar auf einer Fähre übernachtet.
Als nächstes möchte ich auf die elektronische Ausstattung eingehen. Wenn man mitten in der Pampa strandet, ist es gut, zumindest den Fahrplan dabei zu haben. Diesen digital vorliegen zu haben, spart unheimlich Gewicht - und wie ich schon zuvor sagte: Jedes Gramm zählt.
Ein billiges Handy
Zunächst einmal sollte man ein Handy dabei haben, um im Notfall telefonieren zu können oder sich auch zu Hause zu melden. Hierbei sollte man aber ein billiges Handy wählen, um die Gefahr eines Diebstahls zu senken. Dieses Handy ist beispielhaft ausgewählt, man kann auch ein altes Modell von zu Hause mitnehmen. Besonders in Osteuropa ist es gut, wenn es nicht zu neu ist.
Ein iPod Touch
Zugegeben, dieser Punkt widerspricht eigentlich dem mit einem billigen Handy. Doch dieses Gerät ist wirklich ein Lebensretter. Ich bin beispielsweise völlig überraschend im Bahnhof von Sofia gestrandet, dort konnte niemand Englisch aber es gab kostenloses WLAN. Daher konnte ich mit diesem Gerät problemlos eine neue Bahnverbindung heraussuchen. Zudem kann man in freien WLANs, die man überall findet, Hotels für den nächsten Tag speichern. Auf dem iPod kann man Reiseführer und Fahrpläne zwischenspeichern, ebenso Stadtpläne (hatte ich für jede Stadt, die ich bereisen wollte). Man kann die Währung umrechnen lassen etc.
Nicht zuletzt sorgt das Geld auch für Unterhaltung, was auf den teilweise bis 15 Stunden langen Zugfahrten auch kein zu unterschätzender Faktor ist. Zudem hat man einen Wecker dabei.
Die lange Akkulaufzeit des iPod ist auf Interrail zudem sehr hilfreich.
Ein Zusatzakku
Dieser Akku ist sehr hilfreich. Zum Einen kann man mit diesem Akku unterwegs bis zu 3x den zuvor erwähnten iPod aufladen. Außerdem kann man hier jedes weitere Gerät, welches per USB geladen werden kann, aufladen. Das ist ideal für beispielsweise eine Kamera.
Kamera
Die richtige Kleidung
Ein Nackenkissen
Spätestens nach der zweiten Nacht wird man froh sein, wenn man ein solches Kissen dabei hat. Es erleichtert den Schlaf in den unmöglichsten Positionen auf Zügen und Fähren unheimlich!
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