Tischkärtchen mal anders
Nicht nur bei Hochzeiten, sondern auch bei einigen anderen Feierlichkeiten, ist es längst gang und gäbe, dass der oder die Gastgeber im Vorfeld eine bestimmte Tischordnung festlegen und jedem Gast seinen Platz zuweisen. Die klassischen Tischkärtchen aus gefalteten Aufstellern, die mit den Namen der Gäste versehen sind, sind längst weltweit bekannt und verbreitet. Allerdings kann man solche Namenskärtchen auch durchaus individueller gestalten – wenn es vermutlich auch praktischer und vor Allem unaufwändiger ist, die herkömmlichen Tischkärtchen auf den Tischen zu verteilen.
Ballons
Warum sollten Namenskärtchen eigentlich immer auf dem Tisch stehen? Man kann natürlich auch Ballons an die Stühle binden (bestenfalls mit Helium gefüllt, da sich diese länger halten), auf denen man den Namen des jeweiligen Gastes notiert hat: mit einem wasserfesten Edding ist dies problemlos möglich. Wer sich dennoch schwertut, auf der glatten Oberfläche eines Ballons zu schreiben, hält den Namen einfach auf einem Anhänger fest, den man gemeinsam mit dem Ballon an der Stuhllehne befestigt.
Insbesondere zu Hochzeiten sind solche Ballons in Herz-Form natürlich eine ganz besonders schöne und passende Deko-Idee.
Steine
Als Kinder haben wir immer Steine gesammelt und diese anschliessend mit Wasserfarben angemalt, um sie auf dem örtlichen Trödelmarkt als „Kindliches Kunsthandwerk“ feilzubieten.
Mit Namen beschriftete Steine sind auch als Tischkarten zu verwenden: nein, man muss sich nicht in der Natur auf die Suche nach passenden Steinen begeben; im Handel sind längst die verschiedensten Deko-Steine erhältlich.
Diese lassen sich ebenfalls mit wasserfesten Stiften am Besten beschreiben.
Kerzen-Halter
Man nehme schlichte Halter für Teelichter: diese kleinen Gläser lassen sich mit wasserfestem Edding ebenfalls problemlos beschreiben.
Man kann die Kerzengläser hier ansonsten schlicht belassen oder sie auch üppig verzieren: um kleinere Dekorationen anzubringen ist hier neben einer Heissklebepistole eine ruhige und geschickte Hand absolut zu empfehlen!
Marmelade
Eine Feier zur Erntezeit? Mitunter ausgerichtet von einer begeisterten Köchin? Man nehme, je nach Monat, viele frische Erdbeeren, Kirschen oder Brombeeren und koche entsprechende Marmelade ein. Diese Konfitüre füllt man in kleine Weckgläser, deren Etiketten man mit den Gästenamen versieht und die man entsprechend auf den Tischen platziert.
Kresse
Oder man beschriftet kleine Tontöpfe mit den Namen der Gäste – natürlich kann man diese bei entsprechendem Talent zudem noch hübsch bemalen. Die Töpfchen werden dann mit Kresse bepflanzt: natürlich kann man hier auch andere Kräuter oder Blumen verwenden. Eine Kresse-Gabe erweist sich aber vor Allem auf Hochzeiten als praktisch, bei denen den Gästen auch die traditionellen Hochzeitsmandeln überreicht werden sollen, da man diese so ganz einfach auf einem Bett aus Kresse platzieren kann.
Cocktailschirmchen
Man kennt sie: Die kleinen aufklappbaren Schirmchen, mit denen Eisdielen oft ihre Eisbecher verzieren und die sich auch oft zu Dekorationszwecken in bzw. auf Cocktailgläsern finden lassen. Diese gibt es in grossen Packungen auch im regulären Einzelhandel und auch sie lassen sich mit Namenzügen versehen.
Hier erweist es sich oftmals als ungeheuer praktisch, dass diese Schirmchen zumeist in 100er-Packs angeboten werden: denn im Falle der Schirmchen sollte man unbedingt nicht nur soviele erwerben wie Gäste erwartet werden. Da diese Cocktailschirme doch recht zerbrechlich sind, muss man doch einen gewissen „Bruch“ einkalkulieren.
Mit allzu spitzen Stiften sollten die Schirme ohnehin nicht beschriftet werden, da diese sie schnell durchstechen. Persönlich kann ich hier nur einen dünneren Filzstift mit einer abgerundeten Spitze empfehlen. Nichtsdestotrotz muss man in jedem Falle vorsichtig vorgehen und darf den Stift nicht fest aufdrücken.
Die „namentlich benannten“ Cocktailschirmchen verstaut man letztlich einfach im (noch) leeren Wasserglas am Platz der jeweiligen Gäste.
Flaschen
Ebenfalls eine schöne Tischkarten-Alternative: man stellt neben dem Gedeck bereits eine der kleinen, in der Gastronomie üblichen Wasserflaschen für die Gäste parat. Zuvor hat man deren Etikett überklebt und zwar mit Etiketten, die man zuvor selbst mit dem Namen der Gäste gestaltet hat.
Hier kann man einfache Klebeetiketten nehmen, die man handschriftlich bezeichnet (wie die grösseren Aufkleber, die oftmals zur Kennzeichnung von Einweckgläsern und Ähnlichem benutzt werden) oder man nutzt solche Drucketiketten, die man auch am heimischen Drucker verwenden kann: insbesondere letztere sind von der Stärke her so dick dass man sie getrost einfach über die Originaletiketten kleben kann ohne dass das alte Etikett durchschimmert.
Anstelle von Wasserflaschen kann man hier natürlich auch Piccolos verwenden; die Variante der Wasserflaschen empfiehlt sich aber, da man diese bedenkenlos jedem Gast kredenzen kann ohne Rücksicht auf Kinder, Alkoholiker oder sonstige Erkrankte nehmen zu müssen.
Und so findet letztlich jeder Gast seinen eigenen, ganz besonderen Platz...
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