Sonnenschutz im eigenen Kinder-Garten
Mit dem Frühling ist nun auch wieder langsam die Zeit angebrochen, in der man die meisten Kinder wohl fast ausschliesslich draussen antreffen wird: wer will auch schon in einer muffigen Bude spielen, wenn draussen im Garten die Sonne lockt? Aber ebenso, wie man die Kinder bei hohen Temperaturen kaum ohne Sonnenschutz das Haus verlassen lässt, sollte man auch ihren Spielplatz im Garten sonnensicher machen.
Dächer dort...
Eventuell ist der eigene Sandkasten bereits überdacht. Anderenfalls sollte man es nicht versäumen, ihn zu überdachen und beispielsweise ein grosses Sonnensegel über ihn zu spannen, welchen im Falle von Sommerregen auch das Wasser abhalten kann. So können die Kinder nicht nur auch bei Nieselregen im Sandkasten spielen, ohne nass zu werden, sondern vor Allem wird auch der Sand nicht nass und nach Regengüssen muss nicht gewartet werden, bis man wieder im trockeneren Sand spielen kann, weil durch den Regen hier doch alles recht matschig geworden ist.
Aber vor Allem sind die Kinder im Hochsommer vor der gleissenden Sonne geschützt: es ist schwer, die Kindern aufzufordern, den Schatten aufzusuchen, wenn der Mittelpunkt ihres Spiels, in diesem Fall der Sandkasten, unbeweglich inmitten der Sonne steht.
... wo kein Schatten ist
Von daher sollte man Gerätschaften wie Schaukeln, die sich nur schwer überdachen lassen, von vornherein an einem schattigeren Plätzchen, zum Beispiel zwischen den Bäumen, aufbauen. Aber hier sollten die Kinder im Sommer natürlich nichtsdestotrotz unbedingt eine Cap oder einen Sonnenhut tragen, damit die Sonnenstrahlen nicht ihren baren Kopf erwischen.
Kindertisch bei Sonnenschein
Manche Kinder setzen sich lieber auf die Terrasse, um dort zum Beispiel ein Bild zu malen; sofern hier eine Markise angebracht ist, sollte man diese auch immer entsprechend den Sonnen-/Schattenverhältnissen ausfahren. Hat man hier keine Markise, sollte auch hier ein Sonnensegel angebracht werden, was ohnehin auch den Eltern, im Garten sitzend, einen gewissen Schutz vor der Sonne bietet.
Nun gibt es auch Kinder, die Wert auf eine eigene Sitzgelegenheit legen, die möglichst weit vom Platz der Erwachsenen entfernt steht; man ist ja schliesslich kein Baby mehr, auf das immer aufgepasst werden muss – erst recht nicht zuhause, das ist ja peinlich!
Hier gibt es inzwischen auch sehr schöne Kindersitzgarnituren für den Garten, welche teilweise von vornherein überdacht sind und für welche teilweise ein separates Dach angeboten wird. Diese kann man dann auch problemlos in ein separates „Kindereckchen“ im Garten stellen.
Ruhepol
Und dann gibt es natürlich noch die Leseratten unter den Kindern, die sich am Liebsten einfach nur auf eine alte Decke im Garten legen, um dort ein schönes Buch zu lesen. Für diese Fälle ist es empfehlenswert, eine Strandmuschel als „Lesenest“ in den Garten zu stellen, so dass man nicht mit dem Schatten wandern muss, wenn die Sonne weiterzieht. Besonders ältere Geschwister schätzen es sehr, wenn man ihnen ein solches Plätzchen einräumt und den kleineren Kindern erklärt, dass dieses die Ruhe-Ecke ist.
An der Tränke
Auch ich kenne es noch von früher: man spielte mit seinen Freunden unbehelligt im elterlichen Garten, als die Mama das Spiel unterbrach, um uns aufzufordern, etwas zu trinken. Nicht nur, dass es den Spielfluss störte (vor Allem, wenn man auch noch erklären musste, welches Fantasie-Spiel man sich wieder erdacht hatte); nein, als ob man nicht selber wüsste, wann man Durst hatte!
Meinen Erfahrungen zufolge trinken Kinder durchaus von sich aus genug, wenn man ihnen einfach etwas bereitstellt, ohne grosse Worte darüber zu verlieren, so dass sie sich jederzeit selbst bedienen können. So lohnt es sich durchaus aus, im Garten einen Wasserspender bereitzustellen. Solche Geräte gibt es auch in kindlicherem Design und neben Wasser sind sie zumeist für alle kohlensäurefreien Getränke geeignet, so dass man neben reinem Wasser auch geschmacksintensivere Früchtetees anbieten (oder das Wasser einfach mit einigen Spritzern Zitronensaft versetzen) kann.
Hier muss man nur regelmässig überprüfen, ob man den Vorrat wieder auffüllen muss – sollte der Tank noch gut gefüllt sein, kann man die Kinder immer noch auffordern, etwas zu trinken, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Behälter recht schnell geleert sind und sich auch doch des Öfteren mal ein Kind ins Haus verirrt, um Nachschub zu verlangen.
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