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Silvester gemütlich unter Freunden statt wild mit Fremden

 

Häufig wird man bereits, wenn eben erst der Sommer angebrochen ist, gefragt: „Und? Was machst du denn in diesem Jahr an Silvester?“ Der Fragesteller hat natürlich bereits einen ausgeklügelten Plan, wie er den nächsten Jahreswechsel verbringen wird; nein, nicht nur das: er hat das kommende Silvester bereits komplett durchorganisiert und plant es so zu zelebrieren als sei es das erste Silvesterfest überhaupt und natürlich auch der letzte Jahreswechsel, den man überhaupt noch erleben wird.
Aber ganz im Gegensatz zu diesen „Feiervögeln“ gibt es auch noch Diejenigen, die einen eher ruhigen und besinnlichen Silvesterabend bevorzugen und diesem im gemütlichen Kreis begehen; eventuell bei einem netten Essen und guten Spielen.
Doch wie lässt sich auch ein solcher Abend problemlos gestalten, dass auch er im Nachhinein mit positiven Erinnerungen behaftet bleibt?

Sofern man sich nicht entscheidet, den Silvesterabend allein daheim zu verbringen, wobei es hier ja nun wirklich absolut irrelevant ist, wie man den Abend begeht und sich auch niemand daran stört, wenn man den Glockenschlag Punkt Mitternacht verschläft, werden sich die Meisten doch mit einigen Freunden zusammenfinden.

Natürlich geht man nicht pappsatt auf eine solch gemütliche Silvesterfeier, sondern wird an diesem Abend gemeinsam etwas essen.

Doch während die Einen sich damit begnügen, lediglich Häppchen und kleinere Leckereien und Knabbereien aufzutischen und darauf hinweisen, dass der Beginn der Feier erst nach der allgemeinen Abendbrotszeit liegt, geniessen die Anderen tatsächlich ein gemeinsames Dinner.

Aber zu aufwändig sollte man dies nicht gestalten: der Silvesterkarpfen klingt zwar sehr schön traditionell und bereitet aber reichlich Arbeit. Am Silvesterabend sollte es ja nicht darauf hinauslaufen, dass derjenige, bei dem eingekehrt wird, pausenlos damit beschäftigt ist, in der Küche zu werkeln und die Anderen zu bewirten.

Gute Alternativen stellen da Fondue und/oder Raclette dar: diese lassen sich im Vorfeld bereits vorbereiten, werden aber endgültig erst am Tisch zubereitet und jeder der Anwesenden kann sich so aus den bereitgestellten Zutaten seine Favoriten erwählen.

Schnell, einfach und noch dazu lecker!

Dies kann der jeweilige Gastgeber bereits im Vorfeld bereitstellen: eventuell reicht das eigene Fondue-/Raclettegerät nicht für die Anzahl der erwarteten Personen aus? Macht nichts: von den Gästen besitzt mit Sicherheit der Ein oder Andere auch ein solches, was er mitbringen kann.

Mitbringen können die Gäste auch Beilagen oder Desserts: warum sollte man als Gastgeber denn alles selber machen?

So trägt man dem einen Gast auf, einen Salat beizusteuern, während der Nächste etwas Brot mitbringt und ein weiterer Gast ein Dessert beisteuert.

Beschliesst man gemeinsam zu feiern, sollten natürlich auch die Getränkekosten geteilt werden: so plündert einer bereits im Vorfeld den Getränkemarkt und die Kosten werden dann durch alle Anwesenden geteilt.

Natürlich könnte auch jeder etwas mitbringen, aber diese Variante birgt die Gefahr in sich, dass letztlich zig verschiedene Weine, Sekte und Biere vorhanden sind, die in Kombination getrunken natürlich ordentliches Kopfweh hervorrufen können. Selbstverständlich lassen sich auch hier zuvor Absprachen treffen, aber da viele Getränkehändler auch den Verkauf auf Kommission anbieten, könnte es letztlich doch günstiger kommen alles „in einem Abwasch“ zu kaufen als dass letztlich fünf Leute auf je einer Flasche Hochprozentigem sitzen bleiben.

Selbstverständlich gehört zu jedem Jahreswechsel auch das berühmt-berüchtigte „Dinner for one“: es ist sicherzustellen, dass ein Fernseher nicht allzu weit entfernt steht und auch alle vor diesem Platz haben.

Dieses kleine Slapstick-Filmchen wird am Silvesterabend auf diversen Sendern zu verschiedenen Uhrzeiten gezeigt; wer sich hier nicht festlegen möchte, besorgt das feucht-fröhliche Dinner auf DVD.

Dieser Film ist bereits sehr günstig zu haben und die Anschaffung rentiert sich spätestens im Jahr darauf, wenn man das „Dinner for one“ doch eh wieder schaut.

Im Übrigen ist auch „Ekel Alfred“ ein beliebter TV-Genosse zum Jahreswechsel.

Zwischen dem Essen und dem tatsächlichen Jahreswechsel vergeht doch noch einige Zeit, häufig feiert man nach Mitternacht auch noch einige Stunden weiter: natürlich benötigt man fröhliche Musik und auch, wenn man vorher Stein und Bein schwört, dass nicht getanzt wird, sollte man doch etwas freien Raum bewahren. Denn insbesondere, wenn Alkohol getrunken wird, ist ein solcher Eid doch schnell vergessen. 

Besonders lustig ist es natürlich, wenn eine Playstation ebenso wie die passende SingStar-Ausrüstung vorhanden ist: Karaoke gehört immer noch zu den grossen Party-Klassikern.

Und auch sonst sind Aktionsspiele wie Tabu, Activity oder auch Trivial Pursuit ein hervorragender Zeitvertreib, wenn man nicht nur beieinander und sich nett miteinander unterhalten möchte.

Um Mitternacht wird natürlich mit kaltgestelltem Sekt angestossen, doch in unseren Breitengraden ist dies nicht immer so angenehm: denn Silvester ist es hier generell schon kalt und irgendwie ist es schon seltsam, draussen mit geeisten Getränken anzustossen, wenn ohnehin Schnee liegt. Im Anschluss ist natürlich auch prinzipiell jedem kalt.

Hier kann man statt des Sekts nun auch einen heissen Glühwein trinken oder man wartet nach dem Wiedereintritt ins Haus mit einer heissen Suppe auf. Diverse Partysuppen lassen sich ohnehin sehr gut zubereiten und schmecken aufgewärmt am nächsten Tag zudem auch häufig noch besser, so dass hier auch jemand bereits am Vortag ein Süppchen köcheln kann, was dann nur noch aufgewärmt werden muss. Auch dies kann ein Gast übernehmen und einen Topf Party-Suppe mitbringen, der dann in der Wohnung des Gastgebers nur noch auf den Herd gestellt werden muss.

Ohnehin ist Essen ungemein wichtig: es sollte generell immer etwas Essbares in der Nähe stehen und sei es nur, um „dem Bauch etwas zu bieten, was sich mit dem Alkohol voll saugen kann“. Cracker, Oliven, Käsehäppchen und auch kleine Frikadellchen, die auch kalt noch ungemein gut schmecken, sättigen zum Einen sehr gut und haben nicht den Suchtfaktor von geschmacksverstärkten Chips; nein, sie sind auch noch viel stilvoller.

So ist die Wahrscheinlichkeit auch gross, dass man sich später erinnert, mit wem man denn nun überhaupt gefeiert hat und dass man doch einen leckeren und gemütlichen Abend unter Freunden genossen hat. So ganz ohne Stress.



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Badeentchen

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Aufgenommen:Aug 7, 2010

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