Meine Haare und Sommer, Sonne, Salzwasser...
Theoretisch sollte man im Sommer das Haus nicht ohne eine Kopfbedeckung verlassen, die auch das Haar vor allzu intensiver Sonneneinstrahlung schützt. In der Freizeit lässt sich diese Regel noch recht einfach befolgen, aber wenn es zu Geschäftsterminen o0der sonstigen offiziellen Anlässen geht, wird es doch etwas heikler – erst recht, wenn man doch noch weiblichen Geschlechtes ist und eventuell eine aufwändigere Frisur trägt, die natürlich von keiner Kopfbedeckung zerquetscht werden soll.
Und auch, wenn man dann doch eine gewisse Zeit nicht nur am, sondern auch im, Wasser verbringt, reagiert das Haar (durch Sonne, Salz, Chlor… oder alles zusammen) schnell angegriffen und wird häufig spröde.
Vor dem Kontakt mit Salz- oder Chlorwasser sollte man seine Haare generell mit normalem Leitungswasser anfeuchten, da solcherlei Schadstoffe in bereits nasses Haar sehr viel schwerer eindringen können. Nichtsdestotrotz sollte man natürlich bemüht sein, nach dem Bad die Haare schnellstens gründlich auszuwaschen, um Reste von Salz oder Chlor aus der Mähne zu bekommen.
Schutz am Tage
Im Sommer wasche ich meine Haare meistens erst am Abend: bevor es morgens aus dem Haus geht, sprühe ich lediglich ein spezielles UV-Schutzspray für die Haare auf, wie beispielsweise das BC Sun Protect UV-Schutzspray von Schwarzkopf Professional, was ich im letzten Spätsommer für mich entdeckte. Das Leave-in-Schutzspray der Goldwell „Sun Reflects“-Reihe riecht übrigens ganz wunderbar und sommerlich-fruchtig.
An Tagen, an denen ich doch eine Kopfbedeckung trage oder mich weitesgehend im Inneren aufhalte (bzw. auch wenn der Himmel bewölkt ist) verwende ich, im Übrigen rund ums Jahr, das Weizenkeim-Spray aus dem Hause Guhl.
Eine pflegende Wäsche am Abend
Abends werden die Haare dann gewaschen, hier mag ich besonders das Sun Shampoo Kontentrat von Runika, welches wunderbar nach Pfirsich duftet und die Haare auch in keiner Weise beschwert, sondern sie schön fluffig-weich fallen lässt. Allerdings ist die Kontentrat-Form zunächst doch etwas gewöhnungsbedürftig, da man besonders anfangs doch dazu neigt, deutlich zuviel des Shampoos zu benutzen. Auch andere, exklusivere Marken wie Wella oder Redken bieten eine grosse Auswahl an After-Sun-Shampoos. Besonders, wenn es auf die Urlaubszeit in der Hauptsaison zugeht, offerieren aber auch sehr viele Drogerie-Marken spezielle Sonnenschutz/-pflege-Shampoos.
Aber man muss nicht zwangsläufig auf Produkte zurückgreifen, die speziell mit Bezeichnungen wie „After Sun“ oder „Sun Protect“ deklariert sind: das hauptsächliche Haar-Problem im Sommer liegt darin begründet, dass sowohl durch die intensive Sonneneinstrahlung als auch durch Salz- oder Chlorwasser dem Haar Feuchtigkeit entzogen wird. Von daher ist es oft auch bereits ausreichend besonders feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte zu benutzen, wie z.B. das Aloe Vera-Shampoo von Urtekram.
Neben Aloe Vera-Reinigungsprodukten mag ich vor Allem auch Shampoos, die unter Anderem Honig enthalten: das René Furterer Color-Protect-Shampoo ist so nicht nur pflegend, sondern lässt auch schöne Lichtreflexe auf dem Kopf entstehen. Eigentlich ist dieses Shampoo für farbbehandeltes, insbesondere gesträhntes, Haar vorgesehen: ich war als Kind blond und bin dann stark nachgedunkelt, wobei die natürliche Haarfarbe bei mir nie einheitlich geworden ist und mein natürliches Farbspektrum nun von Dunkelblond bis Mittelbraun (inklusive eines leicht rötlichen Stiches) reicht. Darf die Sonne im Sommer zwei, drei Wochen ungehindert auf mein Haupt niederbrennen, hellen die Haare wieder extrem auf, wobei ich diese naturgegebene „Strähnung“ meiner Haare aber sehr gerne mag. Dieses Shampoo von Furterer zaubert mittels der Lichtreflexe also auch glänzende Haare und die Farbe(n) strahlen intensiver, so dass die Haare auch rundherum gesund erscheinen.
Aber auch das Honig-Milch-Shampoo von Swiss o Par finde ich sehr gut, zumindest, wenn es um die grundsätzliche Pflege der Haare geht: einen so schönen Schimmer wie durch das genannte Furterer-Shampoo erhalten die Haare hier nicht, auch wenn sie ebenfalls zumindest nicht stumpf erscheinen.
Aufgestylt und in Form gebracht
Alkoholhaltige Stylingprodukte sollte man während der warmen Jahreszeit konsequent meiden; ein alkoholfreies Haarspray bietet unter Anderem die kalifornische Marke „Druide“ an, auch das Haarspray von Pure Reality ist frei von Alkohol.
Im Falle von Schaumfestigern ist es hier schon etwas einfacher, da auch die Firmen hier ohnehin häufiger auf Alkohol verzichten: so sind die Balea Schaumfestiger alkoholfrei und auch der Volumenschaum von Nivea (welcher auch mein persönlicher Favorit ist) ist ebenso wie der Drei-Wetter-Taft-Schaumfestiger für feines Haar ohne Alkohol. Wenn man einen Schaumfestiger lediglich nutzt, um etwas mehr Struktur in die Haarpracht zu bringen, kann man auch einfach in einer 250ml-Flasche Wasser (bestenfalls Thermal- oder auch einfaches Mineralwasser) in einer Flasche mit einem Esslöffel Honig und etwas Glycerin mischen und diese Mixtur nach dem Waschen auf die noch feuchten Haare aufsprühen. Im Anschluss sollte man die Haare mit den Fingern noch etwas durchkneten. Der Inhalte einer solchen Sprühflasche ist auch für mehrere Haarwäschen völlig ausreichend. Vorsichtig portioniert (wenn man zuviel nimmt, wirken die Haare schnell fettig und strähnig) lässt sich auch pures Kokosöl in die Längen einmassieren, während Jojobaöl ein tolles feuchtigkeitsspendendes Haarspitzenfluid darstellt.
Bergland JOJOBA OEL 125 ml
Wella SP After Sun Shampoo 250 ml
Wella SP After Sun Conditioner 200 ml
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